Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Musik
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Ersan Mondtags Inszenierung von Strauss' „Ariadne auf Naxos" bei den Salzburger Festspielen verlegt die Handlung auf den Mars, überzeugt aber nicht; auch Dirigent Manfred Honeck und die Wiener Philharmoniker wirken wenig engagiert.
Die Münchener Freiheit tritt am 7. Oktober 2026 im Rahmen ihrer „Unterwegs 2026"-Tour im Stucksaal des Ballhauses Rosenheim auf, Beginn ist um 20 Uhr.
Singapur verhängt ein Einreiseverbot gegen die britische Trip-Hop-Band Massive Attack, nachdem deren Frontmänner Robert Del Naja und Grantley Marshall bei einem Konzert eine palästinensische Flagge gezeigt und „Free Palestine" gerufen hatten.
Helene Fischer gibt beim Ski-Opening in Schladming am 11. und 12. Dezember 2026 zwei Konzerte, nachdem die Tickets für den ersten Abend innerhalb einer halben Stunde ausverkauft waren.
Ersan Mondtag versetzt Richard Strauss’ Ariadne von der Insel Naxos auf den Mars. Da geht es wirr zu, doch gelingen tolle Bilder, die haften bleiben. Der Buhsturm nach der Aufführung war vor allem eines: erfrischend.
Harry Styles rutschte bei einem Konzert in Mexiko-Stadt auf der regennassen Bühne aus und fiel während des Songs „Are You Listening Yet?" zu Boden, sang aber liegend einfach weiter.
Der mit KI-Projektionen gestaltete neue Bayreuther „Ring" scheitert szenisch vollständig und wird vom Spielplan verschwinden; musikalisch rettet Christian Thielemann den Abend und erntet den einhelligsten Jubel.
Der Pianist Tord Gustavsen und der Saxofonist Trygve Seim rauben dem Publikum beim „Münchner Jazz Sommer“ buchstäblich den Atem.
Das 1973er Doppelalbum „Tales From Topographic Oceans" von Yes gilt als Enttäuschung, weil es nach drei wegweisenden Prog-Rock-Alben zu ausschweifend und unkonzentriert geriet – selbst Keyboarder Rick Wakeman verließ daraufhin die Band.
Der Rolling Stone listet Michael Jacksons Album „Invincible" (2001) unter den enttäuschendsten Alben aller Zeiten: Trotz 30 Millionen Dollar Budget und fünf Jahren Produktion fehlte dem Werk jede Originalität im Vergleich zu Jacksons früheren Meisterwerken.
17 bekannte Songs wie „Every Breath You Take", „Born In The USA" oder „Summer Of '69" werden laut ihren Urhebern vom Publikum falsch verstanden – ihre tatsächlichen Bedeutungen weichen oft erheblich von der populären Wahrnehmung ab.
Das alljährliche „Grateful Dead Meet-Up at the Movies" zeigt am 8. und 10. August das Konzert vom 17. Juni 1991 im Giants Stadium, das als Höhepunkt der Sommertour gilt, inklusive einer Sneak Preview aus der kommenden Veröffentlichung „Merriweather 6/30/85".
Olivia Rodrigo trat beim Lollapalooza in Chicago als Gaststar bei den Smashing Pumpkins auf und sang gemeinsam mit Billy Corgan den Song „Thirty-Three".
Rechte Influencer wie Joe Rogan und Benny Johnson verbreiten die unbelegte Verschwörungstheorie, USAID habe Rap-Musik künstlich gefördert und DOGEs Kürzungen hätten Country-Künstlerin Ella Langley zum Charterfolg verholfen. Tatsächlich erklärt eine Billboard-Regeländerung vom Oktober den Rückgang von Rap in den Charts.
Yungblud feierte beim Lollapalooza in Chicago ein energiereiches Comeback und spielte Songs aus seinem Album „Idols", nachdem er zuvor einen Festival-Auftritt abgesagt hatte und öffentlich als „Industry Plant" bezeichnet worden war.
Beim Lollapalooza in Chicago überraschte Billy Corgan das Publikum mit Olivia Rodrigo und Yungblud als Gastauftritte: Yungblud sang „Luna" von „Siamese Dream", Rodrigo performte „Thirty-Three" von „Mellon Collie and the Infinite Sadness".
Megadeth kündigen ihre Abschiedstournee 2027 an und spielen im Frühjahr vier Konzerte in Deutschland: in Düsseldorf, Hamburg, Berlin und München. Der Vorverkauf startet am 7. August 2026.
Ein Rückblick auf Elvis Presleys Konzert vom 1. August 1976 im Hampton Coliseum zeigt einen erschöpften, medikamentenabhängigen Künstler, der nach zehn Tourneetagen ohne Pause eine kraftlose Matinee-Show absolvierte.
Produzent Daniel Lanois blickt in einem ausführlichen Interview auf seine Zusammenarbeit mit Bob Dylan, U2 und Peter Gabriel zurück und spricht über sein neues Instrumentalalbum „Belladonna Nocturne" sowie den Wandel der Musikindustrie durch das Streaming.
Der Rolling Stone zeichnet die Geschichte von Genesis' „The Carpet Crawlers" nach – von einer erfolglosen Single aus 1975 bis zum finalen Konzertabschluss der Abschiedstour 2022 – anhand von zwölf Live- und Studioversionen verschiedener Bandmitglieder.
Das Bayerische Landesjugendorchester gastiert im August erneut in Lindau und führt nach Mahlers 6. Sinfonie im Vorjahr diesmal dessen 9. Sinfonie auf, sein letztes vollendetes Werk.
Linus Volkmann besucht eines von drei ausverkauften The-Weeknd-Konzerten im Frankfurter Waldstadion und schildert seine Beobachtungen zu Merch-Preisen, Vor-Acts wie Playboi Carti und der aufwendigen Bühnenshow mit Pyrotechnik.
Magnus Ferrells Single „Asleep Talking" erlebt nach einem Auftritt in Michelle Obamas Podcast, in dem Will Ferrell das Stück vorstellte, einen viralen Durchbruch: Die täglichen Streams stiegen um über 1000 Prozent, der Instagram-Kanal wuchs von 70.000 auf 639.000 Follower.
Der schwedische Komponist Thomas Jennefelt erhält den Preis der Europäischen Kirchenmusik, den ihm die Jury in Schwäbisch Gmünd für seine Verbindung gesellschaftspolitischer Themen mit geistlichen Texten und Genres in einer eigenen Tonsprache zuerkennt.