Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Sparten & Kunstformen
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Regisseur Ulrich Rasche inszeniert „Faust I" bei den Salzburger Festspielen mit Drehbühne und beweglichen Videowänden; das Ensemble um Steven Scharf und Valery Tscheplanowa erhielt großen Applaus für die dreieinhalbstündige, auf bekannte Szenen verzichtende Aufführung.
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Die Bregenzer Festspiele kehren nach dem Narrenkopf im See in „Rigoletto“ zu Giuseppe Verdi zurück. Ein gigantischer, aus dem Bodensee ragender zerbrochener Spiegel symbolisiert in „La Traviata“ die Zerrissenheit der Lebedame Violetta.
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Der BR wiederholt die dritte und letzte Staffel der Achtzigerjahre-Kultserie „Die Hausmeisterin“. Nicht nur Tochter Christa und Exmann Josef halten die liebenswerte Titelheldin Martha Haslbeck (Veronika Fitz) auf Trab. Auch in Griechenland kommt die resolute Münchnerin nicht zur Ruhe.
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Das Erzgebirgische Theater zeigt bei den Greifenstein-Festspielen die Uraufführung des Musicals „Das Buschgespenst" nach Karl May, inszeniert von Jan Holtappels, mit einem vielschichtigen Figurenensemble und einer Partitur von Ben Toth.
Die Bayreuther Festspiele führen zu ihrem 150. Jubiläum erstmals Wagners „Rienzi" auf, das als Mahnmal gegen rechtsradikale Tendenzen inszeniert wird. Begleitend erinnern ein Gedenkakt und eine Rede von Michel Friedman an von den Nationalsozialisten verfolgte jüdische Musiker.
Eine Dokumentation beleuchtet die Geschichte des Festspielhauses Bayreuth, das Richard Wagner vor 150 Jahren für die Uraufführung seines „Ring des Nibelungen" schuf, und porträtiert namhafte Regisseure sowie die Widersprüche der Wagner-Familie.
Die Samerberger Künstlerin Edelgard Stuffer hat in Obereck eine gelbe Telefonzelle als Kunstinstallation aufgestellt, die ausschließlich für Selbstgespräche gedacht ist und ohne Anschluss oder Telefonnummer auskommt.
Florian Silbereisen war beim Auftakt der 150. Bayreuther Festspiele dabei – und wurde auf dem roten Teppich direkt neben Markus Söder abgelichtet.
Die Sängerin steht heute auf den ganz großen Bühnen und kann sich sicher eine schicke Wohnung leisten. Aufgewachsen ist sie aber ganz anders.
Die Sängerin steht heute auf den ganz großen Bühnen und kann sich sicher eine schicke Wohnung leisten. Aufgewachsen ist sie aber ganz anders.
Anlässlich des 50-jährigen Bardentreffens in Nürnberg veröffentlicht der Albrecht Dürer Airport am 23.07. ein historisches Foto zum Thema Musik.
John Lennons 1966er Aussage, die Beatles seien populärer als Jesus, löste in den USA einen Proteststurm aus: Fans verbrannten Schallplatten, der Ku-Klux-Klan drohte den Musikern, und die Beatles gaben danach nie wieder öffentliche Konzerte.
Das Priener Heimatmuseum zeigt zwei neue Ausstellungen: „Der Andere" präsentiert erstmals frühe, unbekannte Werke des Malers Rudolf Sieck, eine Studioausstellung würdigt das Illustrationswerk seiner Tochter Ingrid Sieck.
Bundeskanzler Friedrich Merz besuchte mit seiner Frau sowie mehreren Kabinettsmitgliedern, darunter die künftige Kanzleramtsministerin Nina Warken und Innenminister Alexander Dobrindt, das Bayreuther Festspieljubiläum zum 150-jährigen Bestehen der von Richard Wagner initiierten Festspiele.
Der Kulturförderverein Prien am Chiemsee empfiehlt zwei Kunstausstellungen: „Garten im Licht" mit mehreren Mitgliedskünstlern ab 24. Juli in Gänsbach sowie „WasserKraft – BauSteineErden" von Stefania Peter ab 2. August im Industriemuseum Blaahaus in Kiefersfelden.
Die Well-Brüder Stofferl, Michael und Karl treten am 9. Oktober im Bürgerhaus Kleinberghofen auf, um das 60-jährige Gründungsjubiläum des VTH Kleinberghofen mit ihrem Programm „Bayern Unplugged – Erinnerungen an Kloaberghof" zu feiern.
Die Bayreuther Festspiele planen nach ihrem 150-jährigen Jubiläum zwei Neuproduktionen pro Jahr, darunter 2026 einen „Parsifal" mit Neo Rauch und Christian Thielemann, ohne jedoch mehr Mittel pro Produktion zu erhalten.
Die Kurt-Weill-Gesellschaft veranstaltet in Dessau die Reihe „Weill am Abend" mit Konzerten, Lesungen und Theater in den Meisterhäusern, beginnend am 13. August – als Vorprogramm zum 35. Kurt-Weill-Fest im März 2027.
Beim Zigzag Jazz Festival in Berlin ehrten zwei Bassisten des verstorbenen Prince dessen Erbe: Ida Nielsen führte eine dänische Coverband durch Prince-Klassiker, MonoNeon verschob dessen Funk-Erbe in Richtung kosmischen Jazz und Afrofuturismus.
Das Musical „Das Buschgespenst" nach Karl May feierte auf der Naturbühne Greifensteine im Erzgebirge eine gefeierte Uraufführung, die soziale Ausbeutung in Bergbau und Weberei thematisiert und Komponist Ben Toths anspruchsvolle, von Sondheim beeinflusste Musik hervorhebt.
In Nürnbergs Jakobskirche versuchen rund 1.800 Bläserinnen und Bläser mit 72 Stunden Posaunenmusik einen Weltrekord aufzustellen, um Posaunenchöre in die Öffentlichkeit zu rücken und Nachwuchs zu gewinnen.