Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Sparten & Kunstformen
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Queen-Gitarrist Brian May ruft junge Menschen dazu auf, sich stärker mit den Beatles zu beschäftigen, da er ein schwindendes Interesse an der Band beobachtet und sie als Höhepunkt von Songwriting, Performance und Rockmusik-Ethos betrachtet.
Paul McCartney erklärt im Interview mit „CBS Sunday Morning", dass er den Tod John Lennons noch immer nicht verarbeitet hat und offenlässt, ob die Beatles ohne Lennons Ermordung 1980 wieder zusammengefunden hätten.
„I Want To Hold Your Hand" der Beatles erreichte Anfang 1964 Platz eins der US-Charts und ebnete der Band den Weg nach Amerika, wo ihr Auftritt in der „Ed Sullivan Show" 70 Millionen Zuschauer anzog.
Burt Bacharach und Texter Hal David schufen ab den späten 1950er-Jahren Popsongs mit Jazz-Akkorden und wechselnden Taktarten, die vor allem durch die Kooperation mit Dionne Warwick Weltruhm erlangten und zu zeitlosen Evergreens wurden.
Fleetwood Macs 1990er-Album „Behind the Mask" gilt als Enttäuschung, weil nach dem Ausstieg von Lindsey Buckingham die Nachfolger Rick Vito und Billy Burnette dessen Songwriting-Qualität nicht ersetzen konnten.
Stephen Kings Roman „The Tommyknockers" von 1987 gilt laut einem Ranking als meistunterschätztes Werk des Autors, das trotz inhaltlicher Stärken – etwa der Schilderung alien-süchtiger Figuren – von King selbst und Kritikern abgelehnt wird.
Das Obama Presidential Center in Chicago eröffnet am 18. Juni mit einer Zeremonie, bei der Bruce Springsteen, U2, Stevie Wonder, Jennifer Hudson und weitere Künstler auftreten; der Livestream ist weltweit zugänglich.
Das Kultur Büro Elisabeth und die WAVE AKADEMIE präsentieren am 21. Juni zur Fête de la Musique vier Berliner Nachwuchskünstler – NADA, AZZURRA, Maxi Zee und ele & aal – mit Live-Musik aus Soul, Jazz, Hip-Hop und Electronica im Kirchpark St. Elisabeth.
Sebastian Guggolz ist mit 43 Jahren der jüngste Vorsitzende des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. Er betreibt parallel einen Ein-Mann-Verlag, arbeitet als Lektor bei S. Fischer und setzt sich für den Erhalt der Lesekultur ein.
Beim Jugend-Wertungsspiel-Event der Nordbayerischen Bläserjugend in Knetzgau belegte die Bläserklasse der Weisachtaler Blasmusik aus Maroldsweisach den 2. Platz; rund 300 junge Musikerinnen und Musiker nahmen teil.
Den Abschluss des It'z Jazz-Festivals in der Cortendorfer Kulturfabrik gestalten der Chor „Unerhört" und die Big Band der Hochschule unter Leitung von Antoinetta Bafas mit Duke Ellingtons „Sacred Concert" und Jazz-Klassikern vor vollem Publikum.
Das Kopenhagener Designfestival 3 Days of Design 2026 verzeichnete mit rund 570 Marken in acht kuratierten Stadtbezirken Rekordausmaße. Unter dem Motto „Make This Moment Matter" dominierten Nachhaltigkeit, Naturtöne und strukturierte Materialien das Designgeschehen.
Jan Martens' Choreografie „The dog days are over 2.0" feierte bei der Sommerszene Salzburg Österreichpremiere: Acht Tänzer*innen verausgabten sich eine Stunde lang in hypnotisch-repetitiven Bewegungsformationen und rissen das Publikum rhythmisch mit. Am Ende verlas ein Tänzer eine antiisraelische Solidaritätsadresse.
Daniel Ernesto Müllers Kinderstück „Alles anders" am FFT Düsseldorf nähert sich dem Thema Tod mit absurdem Humor und tänzerischer Leichtigkeit, ohne pädagogischen Kitsch, und bricht bewusst mit der Erwartung, Endlichkeit nur ernst begegnen zu dürfen.
Beim Festival Lugano Dance Project zeigten acht ehemalige Tänzerinnen und Tänzer der Pina-Bausch-Uraufführung von „Kontakthof" (1978) mit „Echoes '78" ihre letzten Aufführungen – darunter Jo Ann Endicott und Meryl Tankard, heute alle zwischen 70 und 80 Jahren.
Germaine Acogny, Begründerin der École des Sables im Senegal, verbindet westafrikanische Tanztraditionen mit zeitgenössischem Tanz zu einer eigenständigen Technik. Eine Dokumentation und essayistische Betrachtung würdigen ihr feministisch und postkolonial geprägtes Lebenswerk.
Die Komische Oper Berlin zeigt „Mokka-Hits und Milchbarträume", eine Revue mit DDR-Songs, inszeniert von Axel Ranisch und Adam Benzwi, die Lebenshunger und Alltagstristesse der DDR-Geschichte zwischen Optimismus und kritischen Brüchen beleuchtet.
Nina Chuba gibt am 4., 5. und 6. Juli 2026 im Rahmen ihrer „Sommershows"-Tour drei Konzerte in der Münchner Olympiahalle; Tickets sind ab 68,40 Euro bei Eventim erhältlich, als Support-Act tritt Kayla Shyx auf.
Universal Pictures hat den ersten Trailer zu „Shrek 5" veröffentlicht, der den grünen Oger nach 17 Jahren zurückbringt. Mike Myers, Cameron Diaz und Eddie Murphy kehren in ihre Rollen zurück; der Film startet am 30. Juni 2027 in den Kinos.
Die Ausstellung „Phänomen Bachfest" im Bachhaus Eisenach zeigt die Geschichte der Bachfeste von ihren Anfängen bis zur weltweiten Verbreitung und ist bis 1. November zu sehen.
Offenbachs Oper „Hoffmanns Erzählungen" ist bis 29. Juni in Wien zu erleben: Ein Dichter verliert sich zwischen Fantasie und Erinnerung an unglückliche Lieben, begleitet von seiner Muse.
Der Film „Mein Leben, Mein Ding" zeigt die 55-jährige Barberie, die nach früherem Erfolg in eine Lebenskrise gerät und ihre Identität sowie Zukunft neu befragt. Ab Sommer 2026 in deutschen und österreichischen Kinos.
Pixars „Toy Story 5" stellt Jessie in den Mittelpunkt und warnt vor Bildschirmsucht, leidet jedoch selbst an Ideenmangel und wirkt laut Kritik wie ein kommerziell motivierter Franchise-Beitrag ohne eigenständige erzählerische Notwendigkeit.
Das Landestheater Detmold zeigt Händels „Alcina" in einer Inszenierung von Felix Schrödinger, die musikalisch durch die Sopranistin Emily Dorn und die Altistin Lotte Kortenhaus überzeugt, szenisch jedoch einige Fragen offenlässt.