Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Sparten & Kunstformen
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Jaafar Jackson, der Michael Jacksons Neffe in dem Milliarden-Biopic „Michael" spielte, soll laut Branchenberichten eine tragende Rolle im Action-Thriller „Supermax" übernehmen, der direkt für Prime Video produziert wird und Will Smith in der Hauptrolle zeigt.
Regisseur Ersan Mondtag verlegte Richard Strauss' „Ariadne auf Naxos" bei den Salzburger Festspielen auf eine Marsstation und erntete dafür beim Schlussvorhang laute Buh-Rufe, während Sängerensemble und Wiener Philharmoniker unter Manfred Honeck gelobt wurden.
Ádám Fischer dirigiert Mozarts frühe Oper „Lucio Silla" mit dem Mozarteumorchester in der Felsenreitschule und liefert laut Kritik eine rundum überzeugende Aufführung.
Das Fünf Seen Filmfestival feiert vom 3. bis 13. September 2026 sein 20. Jubiläum mit dem Eröffnungsfilm „Lieblingsmenschen", einer Werkschau zu Christian Petzold und der neuen Reihe „Start Small. Change Everything" über kleine Erfolgsgeschichten.
Die österreichische Schriftstellerin Monika Helfer ist im Alter von 78 Jahren an den Folgen eines Sturzes gestorben. Sie wurde vor allem durch ihre autofiktionalen Familienromane wie „Die Bagage" und „Vati" bekannt.
Fred Again.. und die Latin Mafia produzierten ihr Mixtape „9 months & 50 hours" in einem 50-stündigen Livestream und demonstrierten damit, dass menschlicher Kreativprozess und emotionale Authentizität KI-generierter Musik überlegen bleiben.
Das Lustspielhaus München feiert sein 30-jähriges Bestehen mit der Eigenproduktion „Mord, Moral und Mortadella", einer absurden Mafia-Persiflage von Alex Liegl und Gabi Rothmüller mit Ensemble, Chor und wechselnden Stargästen.
Der international umtriebige Kritiker Jürgen Berger schrieb nicht nur über Theaterstücke, er entwickelte auch selbst welche. Nun ist er im Alter von 71 Jahren gestorben.
Ersan Mondtags Inszenierung von Strauss' „Ariadne auf Naxos" bei den Salzburger Festspielen verlegt die Handlung auf den Mars, überzeugt aber nicht; auch Dirigent Manfred Honeck und die Wiener Philharmoniker wirken wenig engagiert.
Die Münchener Freiheit tritt am 7. Oktober 2026 im Rahmen ihrer „Unterwegs 2026"-Tour im Stucksaal des Ballhauses Rosenheim auf, Beginn ist um 20 Uhr.
Singapur verhängt ein Einreiseverbot gegen die britische Trip-Hop-Band Massive Attack, nachdem deren Frontmänner Robert Del Naja und Grantley Marshall bei einem Konzert eine palästinensische Flagge gezeigt und „Free Palestine" gerufen hatten.
Helene Fischer gibt beim Ski-Opening in Schladming am 11. und 12. Dezember 2026 zwei Konzerte, nachdem die Tickets für den ersten Abend innerhalb einer halben Stunde ausverkauft waren.
Ersan Mondtag versetzt Richard Strauss’ Ariadne von der Insel Naxos auf den Mars. Da geht es wirr zu, doch gelingen tolle Bilder, die haften bleiben. Der Buhsturm nach der Aufführung war vor allem eines: erfrischend.
Das Kunstmagazin WELTKUNST stellt die schönsten Ausstellungen im August vor, darunter Schauen zu Freilichtmalerei um 1800 in Winterthur, Frida Kahlo in London, Paul Signac in Potsdam sowie Maria Lassnig und Edvard Munch in Hamburg.
Harry Styles rutschte bei einem Konzert in Mexiko-Stadt auf der regennassen Bühne aus und fiel während des Songs „Are You Listening Yet?" zu Boden, sang aber liegend einfach weiter.
Der mit KI-Projektionen gestaltete neue Bayreuther „Ring" scheitert szenisch vollständig und wird vom Spielplan verschwinden; musikalisch rettet Christian Thielemann den Abend und erntet den einhelligsten Jubel.
Lisa Roys zweiter Roman „Alles ist Gold" folgt der 30-jährigen Jana auf einem Roadtrip nach Italien, der zur inneren Sinnsuche wird. Roy schildert im Interview die Herausforderungen des Schreibens als berufstätige Mutter.
Der Pianist Tord Gustavsen und der Saxofonist Trygve Seim rauben dem Publikum beim „Münchner Jazz Sommer“ buchstäblich den Atem.
Ein Kommentar zieht eine Parallele zwischen Christopher Nolans „Odyssee" und den Ereignissen in Ceuta: Die eigentliche Bedrohung des Westens komme nicht durch Migration von außen, sondern durch den Verrat an den eigenen Werten wie Menschenwürde und Rechtsstaatlichkeit.
Das 1973er Doppelalbum „Tales From Topographic Oceans" von Yes gilt als Enttäuschung, weil es nach drei wegweisenden Prog-Rock-Alben zu ausschweifend und unkonzentriert geriet – selbst Keyboarder Rick Wakeman verließ daraufhin die Band.
Der Rolling Stone listet Michael Jacksons Album „Invincible" (2001) unter den enttäuschendsten Alben aller Zeiten: Trotz 30 Millionen Dollar Budget und fünf Jahren Produktion fehlte dem Werk jede Originalität im Vergleich zu Jacksons früheren Meisterwerken.
17 bekannte Songs wie „Every Breath You Take", „Born In The USA" oder „Summer Of '69" werden laut ihren Urhebern vom Publikum falsch verstanden – ihre tatsächlichen Bedeutungen weichen oft erheblich von der populären Wahrnehmung ab.
Das alljährliche „Grateful Dead Meet-Up at the Movies" zeigt am 8. und 10. August das Konzert vom 17. Juni 1991 im Giants Stadium, das als Höhepunkt der Sommertour gilt, inklusive einer Sneak Preview aus der kommenden Veröffentlichung „Merriweather 6/30/85".
Olivia Rodrigo trat beim Lollapalooza in Chicago als Gaststar bei den Smashing Pumpkins auf und sang gemeinsam mit Billy Corgan den Song „Thirty-Three".