Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Sparten & Kunstformen
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Rechte Influencer wie Joe Rogan und Benny Johnson verbreiten die unbelegte Verschwörungstheorie, USAID habe Rap-Musik künstlich gefördert und DOGEs Kürzungen hätten Country-Künstlerin Ella Langley zum Charterfolg verholfen. Tatsächlich erklärt eine Billboard-Regeländerung vom Oktober den Rückgang von Rap in den Charts.
Yungblud feierte beim Lollapalooza in Chicago ein energiereiches Comeback und spielte Songs aus seinem Album „Idols", nachdem er zuvor einen Festival-Auftritt abgesagt hatte und öffentlich als „Industry Plant" bezeichnet worden war.
Beim Lollapalooza in Chicago überraschte Billy Corgan das Publikum mit Olivia Rodrigo und Yungblud als Gastauftritte: Yungblud sang „Luna" von „Siamese Dream", Rodrigo performte „Thirty-Three" von „Mellon Collie and the Infinite Sadness".
Megadeth kündigen ihre Abschiedstournee 2027 an und spielen im Frühjahr vier Konzerte in Deutschland: in Düsseldorf, Hamburg, Berlin und München. Der Vorverkauf startet am 7. August 2026.
Ein Rückblick auf Elvis Presleys Konzert vom 1. August 1976 im Hampton Coliseum zeigt einen erschöpften, medikamentenabhängigen Künstler, der nach zehn Tourneetagen ohne Pause eine kraftlose Matinee-Show absolvierte.
Produzent Daniel Lanois blickt in einem ausführlichen Interview auf seine Zusammenarbeit mit Bob Dylan, U2 und Peter Gabriel zurück und spricht über sein neues Instrumentalalbum „Belladonna Nocturne" sowie den Wandel der Musikindustrie durch das Streaming.
Der Rolling Stone zeichnet die Geschichte von Genesis' „The Carpet Crawlers" nach – von einer erfolglosen Single aus 1975 bis zum finalen Konzertabschluss der Abschiedstour 2022 – anhand von zwölf Live- und Studioversionen verschiedener Bandmitglieder.
Das Bayerische Landesjugendorchester gastiert im August erneut in Lindau und führt nach Mahlers 6. Sinfonie im Vorjahr diesmal dessen 9. Sinfonie auf, sein letztes vollendetes Werk.
Clare Goodwin baut im Art Foyer der Helvetia ein Environment aus gefundenen Möbelteilen, Keramik, Tapeten und Sammlungswerken, das Wohnraumatmosphäre mit skulpturaler Assemblage verbindet und Fragen zu sozialem Gedächtnis und Zeitgeschmack aufwirft.
Linus Volkmann besucht eines von drei ausverkauften The-Weeknd-Konzerten im Frankfurter Waldstadion und schildert seine Beobachtungen zu Merch-Preisen, Vor-Acts wie Playboi Carti und der aufwendigen Bühnenshow mit Pyrotechnik.
Magnus Ferrells Single „Asleep Talking" erlebt nach einem Auftritt in Michelle Obamas Podcast, in dem Will Ferrell das Stück vorstellte, einen viralen Durchbruch: Die täglichen Streams stiegen um über 1000 Prozent, der Instagram-Kanal wuchs von 70.000 auf 639.000 Follower.
Der schwedische Komponist Thomas Jennefelt erhält den Preis der Europäischen Kirchenmusik, den ihm die Jury in Schwäbisch Gmünd für seine Verbindung gesellschaftspolitischer Themen mit geistlichen Texten und Genres in einer eigenen Tonsprache zuerkennt.
Der Krefelder Michael Cromer gründete in München die Luxusmarke MCM, die in den 1980er-Jahren Weltstars begleitete, ihren Erfinder jedoch verarmt zurückließ. Jahrzehnte später erlebt die Marke durch die Rap-Szene ein globales Revival.
Nach einem Konzert in Singapur wurden Massive Attack von der Polizei verhört, ihre Hotelzimmer durchsucht und Pässe eingezogen, weil sie eine Palästinenserflagge gezeigt und „Free Palestine" gerufen hatten. Die Behörden sprachen eine Verwarnung aus und verweigern der Band künftige Auftrittsgenehmigungen.
Die KI-gestützte Inszenierung des „Rings" bei den Bayreuther Festspielen ist beim Publikum durchgefallen: Nach der „Götterdämmerung" reagierten die Zuschauer mit Buhrufen und einem Pfeifkonzert.
Das letzte Soundgarden-Album mit Gesang des 2017 verstorbenen Chris Cornell befindet sich laut Schlagzeuger Matt Cameron in der finalen Mixing-Phase, nachdem ein langer Rechtsstreit mit Cornells Witwe Vicky Cornell beigelegt wurde.
Das Watt en Schlick Festival 2026 in Dangast bot an drei Tagen Auftritte von Kreisky, Giant Rooks, Sébastien Tellier, Meute und weiteren Acts bei ungewohnt trockenem Wetter am Jadebusen.
Hans Niedermaier und Sebastian Krause präsentierten im Reit im Winkler Pfarrsaal ihr Kammermusikprogramm „Vis-à-vis" mit Harfe, Horn, Alphorn und Naturhorn vor zahlreichem Publikum und ernteten mit Werken von Koetsier, Dvorak und Duvernoy anhaltenden Beifall.
„Die unglaublich alte Katze“ von Lorenz Pauli und Nele Palmtag erzählt von einem Haustier, das scheinbar niemals stirbt. In Wahrheit aber geht es um die Liebe.
Der Geiger Ya'akov Rubinstein und der Pianist Nizar Elkhater gestalten am 15. August 2026 im Rahmen der Rosengarten-Serenaden einen Sonatenabend mit Werken von Mozart, Mendelssohn-Bartholdy, Ravel und Elkhater.
In Nürnberg versuchten rund 1.800 Bläserinnen und Bläser mit 72 Stunden ununterbrochener Posaunenmusik einen Weltrekord aufzustellen; das Rekord-Institut für Deutschland prüft nun die Dokumentation. Parallel verzeichneten die Kulturarena Jena und das Herzberg-Festival in Osthessen starken Zuspruch mit je rund 30.000 bzw. über 10.000 Besuchern.
Doro Pesch trat beim ZDF-Fernsehgarten „Rock im Garten" auf, statt wie gewohnt beim Wacken Open Air, das 2024 sein 35-jähriges Jubiläum feierte. Sie performte dort ihre Singles „Warriors Of The Sea" und das Duett „Wolfsherz" mit Bülent Ceylan.
Ian Gittins' Biografie „The Cure – Dunkelbunte Jahre" zeichnet zum 50. Bandjubiläum nach, wie Robert Smiths Musik zwischen Melancholie und religiöser Symbolik existenzielle Fragen nach Hoffnung, Vergänglichkeit und Erlösung verhandelt.
Zum 150. Jubiläum der Bayreuther Festspiele trat DJ Alle Farben erstmals im Festspielhaus auf und feierte mit 1.700 Gästen eine Elektro-Party – ein bewusster Stilbruch, den Festivalleiterin Katharina Wagner initiierte, um neues Publikum anzusprechen.