Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Sparten & Kunstformen
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Kaum ein Entertainer hat das deutsche Fernsehen so nachhaltig geprägt wie Rudi Carrell. Auch 20 Jahre nach seinem Tod schwärmen TV-Größen vom gebürtigen Niederländer, der für sie zum Maßstab einer ganzen Branche wurde.
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Der Dokumentarfilm von Andreas Veiel und Sandra Maischberger wertet erstmals 700 Kisten aus Leni Riefenstahls Nachlass aus und zeigt, dass ihre Leugnung jeder NS-Verstrickung bewusste Selbststilisierung war.
Eine ARD-Dokumentation porträtiert Dieter Hallervorden zu seinem 90. Geburtstag als Familienmensch, Provokateur und Charakterdarsteller – mit privaten Einblicken, Archivmaterial und Aussagen seiner Familie und Weggefährten.
Ein MDR-Film erinnert an den Brand der Anna-Amalia-Bibliothek in Weimar am 2. September 2004, bei dem 50.000 Werke vernichtet wurden, und zeigt die weltweite Spendenbereitschaft sowie den Wiederaufbau der Bibliothek.
Der rbb-Dokumentarfilm von Nadja Tenge begleitet die Berliner Singer-Songwriterinnen Naima Husseini und Malonda, die ihren Lebensunterhalt mit Nebenjobs sichern, während sie gleichzeitig ihre Musikkarriere im Indie-Pop vorantreiben.
Felix Räuber, ehemaliger Frontmann von Polarkreis 18, bereist in einer fünfteiligen MDR-Produktion seine sächsische Heimat, sammelt Klänge und Geschichten aus verschiedenen Regionen und erschafft daraus neue Musik.
Der SWR veröffentlicht passend zur finalen Staffel von „Babylon Berlin" das kostenfreie narrative Rollenspiel „Eine Nacht im Moka Efti", das Spielende in die Welt der Weimarer Republik eintauchen lässt. Voranmeldungen sind bereits auf Steam möglich.
Eine Themenseite versammelt Dokus, Serien und Podcasts rund um Clubkultur – von der deutschen Techno-Geschichte über Berliner Nachtleben bis hin zu DJ-Perspektiven und legendären Clubs in Hamburg, Saarbrücken und Chemnitz.
Schauspieler Sandro Šutalo verkörpert am Nationaltheater Mannheim in dem autobiografischen Stück „Miss Sara Jevo" seine Dragqueen-Persona und thematisiert queer-migrantische Identität zwischen jugoslawischer Herkunft, Flucht und Selbstermächtigung durch Drag.
Das Festival „Theater der Welt" verzeichnete in Chemnitz über 17.000 Besucher und eine Auslastung von 92 Prozent. 33 internationale Produktionen aus über 15 Ländern thematisierten politische und gesellschaftliche Fragen von Marginalisierung bis Gentechnik.
Carolina Bianchi zeigt beim Festival d'Avignon mit „Uma Luz Cordial" den Abschluss ihrer Trilogie „Cadela Força" – eine poetologische Inszenierung über Schreiben, Gewalt und weibliche Stimmen, die das Publikum mit schockierenden Momenten und bleibenden Fragen konfrontiert.
Nikolaus Habjan inszeniert Gottfried von Einems Dürrenmatt-Oper „Der Besuch der alten Dame" am Gärtnerplatztheater im Stil des Retro-Expressionismus mit Puppen und überzeugt durch herausragende Sängerleistungen, besonders von Sophie Rennert und Ludwig Mittelhammer.
Moritz de Hadeln war über zwanzig wilde Jahre Chef der Berlinale, leitete außerdem die Filmfestivals in Locarno und Venedig. Jetzt ist er im Alter von 85 Jahren gestorben.
Der Münchner Polizist Joschi Binder hat sich gegen 24 Mitbewerber durchgesetzt. Ab November steht er etwa 50 Mal auf der Bühne der Iberl-Bühne.
Die Blaskapelle Übersee-Feldwies reiste zum Standkonzert an der Feldwieser Bucht am Chiemsee erstmals per Elektroboot an und spielte vor zahlreichen Zuhörern am Ufer und auf dem Wasser ein Programm aus Märschen, Polkas und Mitsing-Melodien.
Simon Rattle dirigiert Carl Orffs „Carmina Burana" im Circus Krone München, gemeinsam mit einem Dutzend bayerischer Laienchöre und dem BR-Symphonieorchester.
Vom 24. bis 26. Juli 2026 findet in der Rosenheimer Innenstadt zum vierten Mal das SPEKTAKEL Rosenheim statt: 26 Künstlerinnen und Künstler aus 11 Nationen präsentieren bei freiem Eintritt Akrobatik, Jonglage, Comedy und Straßentheater an sieben Spielorten.
Peter Beards Fotobuch „The End of the Game", das das Massensterben ostafrikanischer Wildtiere dokumentiert, erscheint in einer Neuauflage. Die Collage aus Fotografien, Tagebucheinträgen und historischen Dokumenten zeigt, wie menschliche Eingriffe – darunter gut gemeinte Schutzmaßnahmen – das Artensterben beschleunigten.
Die Toten Hosen spielen am 11. Juli im Olympiastadion Berlin im Rahmen ihrer „Trink aus!"-Abschiedstour; Einlass ist um 15:30 Uhr, Support leisten Beatsteaks und The Stranglers, Resttickets sind für 92 Euro verfügbar.
BTS spielen am 11. und 12. Juli zwei ausverkaufte Konzerte in der Münchner Allianz Arena; Einlass ist ab 17 Uhr, Showbeginn um 19 Uhr, Anreise per U6 bis Fröttmaning empfohlen.
Die Jugend-Theatergruppe Schleching feierte mit dem bayerischen Schwank „Je älter – je dümmer" ihre Premiere vor vollem Pfarrsaal und erhielt langanhaltenden Applaus für ihre Leistung.
Münchner Wirt Alexander Egger hat den Vertrag für sein Oktoberfest-Zelt „Münchner Stubn" nicht unterzeichnet und damit einen begehrten Zeltplatz freigegeben, den die Stadt München zeitnah neu vergeben will. Zuvor hatte Egger mit Klagen gegen die Zelt-Vergabe für Streit in der Wiesnwirte-Gemeinschaft gesorgt.
Lassen sich antike Dramen mit aktuellen Umweltdebatten verbinden? In Mülheim wagt Regisseur Philipp Preuss den Versuch mit „Circus Oresteia“, einem Stück von Thomas Köck.