Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Sparten & Kunstformen
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Noel Stookey, letztes lebendes Mitglied von Peter, Paul and Mary, blickt im Interview auf die Sechzigerjahre zurück: seine Förderung Bob Dylans im Gaslight, den Auftritt beim Marsch auf Washington 1963 und den Aufstieg des Folk-Trios.
Blues-Gitarrist Buddy Guy feiert seinen 90. Geburtstag am 1. Oktober mit einem Konzert in der New Yorker Radio City Music Hall, bei dem Stars wie Eric Clapton, John Mayer, Gary Clark Jr. und viele weitere auftreten.
Netflix veröffentlicht am 30. Juni „Unhinged", ein interaktives Horrorspiel mit Sadie Sink und Zoë Kravitz, das ohne Controller auskommt: Das Smartphone dient als Taschenlampe und Telefon, während die Geschichte auf dem Fernseher läuft.
Das PEOPLE Festival findet am 10. und 11. Oktober 2026 im Berliner Funkhaus statt und präsentiert rund 200 Uraufführungen auf elf Bühnen. Bestätigt sind u. a. Aaron und Bryce Dessner, Ben Howard und Henning May.
The-Killers-Frontmann Brandon Flowers veröffentlicht am 21. August sein Soloalbum „Thrasher", das in Nashville aufgenommen wurde und einen Country-Schwenk markiert – mit Beiträgen von Charlie McCoy und Geschichten aus Flowers' amerikanischer Jugend.
Guns N'Roses spielten am 24. Juni in der Berliner Uber Arena, ließen dabei jedoch „Coma" aus der Setlist – obwohl die Band den Song beim Soundcheck noch geprobt hatte.
Das PEOPLE Festival findet am 10. und 11. Oktober 2026 im Berliner Funkhaus statt, mit rund 200 Uraufführungen auf elf Bühnen. Bestätigte Teilnehmende sind u. a. Aaron und Bryce Dessner, Ben Howard, Henning May und Damien Rice.
Franzy Deutscher erklärt im Interview, wie sie als Kampfchoreografin und Intimitätskoordinatorin Gewalt- und Intimszenen auf der Bühne professionell gestaltet und warum sie 2019 den Berufsverband für Intimitätskoordination und Kampfchoreografie gründete.
Lizzos fünftes Studioalbum „Bitch" verkaufte sich in der ersten Woche nur 2.650 Mal und schaffte es nicht in die Charts. Branchenkenner machen fehlende Kernfangemeinde, mangelnde Label-Unterstützung und den Vertrauensverlust durch einen laufenden Belästigungsrechtsstreit verantwortlich.
Lionsgate bringt am 24. September 2027 einen Reboot von „The Blair Witch Project" ins Kino, bei dem Dylan Clark Regie führt und Chris Thomas Devlin das Drehbuch schreibt; die Originalmacher sind als Executive Producer beteiligt.
Bob Dylan plant für Herbst eine Europa-Tour mit bestätigten Konzerten in Oslo, Göteborg und Horsens. Bei seiner aktuellen US-Tour spielt Jazzgitarrist Julian Lage als neuer Gitarrist in der Band.
Zum Limp-Bizkit-Konzert am 24. Juni in der Berliner Parkbühne Wuhlheide werden bis zu 33 Grad erwartet; der Veranstalter empfiehlt Sonnencreme, helle Kleidung und die Mitnahme von Getränken in Tetra-Paks oder PET-Flaschen.
Olivia Rodrigo deutet eine gemeinsame Performance von „Landslide" mit Stevie Nicks bei ihrem Festival Daisy Chain Fields an, das am 29. August in Irvine, Kalifornien, mit rein weiblichem Lineup stattfindet.
Das Mozartfest Würzburg bringt mit seinem Format „Stars bei uns" am 27. Juni ein internationales Streichertrio in die Matthäuskirche des 1200-Einwohner-Orts Markt Einersheim; die Einnahmen sollen ein gemeinschaftliches Musicalprojekt aller fünf Ortschöre finanzieren.
Neil Young hat auf den Neil Young Archives den kostenlosen, einstündigen Konzertfilm „Corduroy Plants" veröffentlicht – ohne Pressekampagne oder Social-Media-Ankündigung. Der von Daryl Hannah inszenierte Film dokumentiert Youngs Sommertour 2025 mit den Chrome Hearts.
Fred Schneider von den B-52's spricht im Interview über die Las-Vegas-Residency der Band, queere Politik und seinen einzigen Song, den er aus Lampenfieber meidet: „Quiche Lorraine".
AC/DC eröffnet zu jeder Station ihrer „Power Up"-Tour einen eigenen Pop-up-Shop mit exklusivem Merch, thematischen Speisen und Gewinnspielen, darunter eine von Angus Young signierte Gitarre.
Die Komische Oper Berlin zeigt mit „Mokka-Hits und Milchbar-Träume" eine DDR-Musik-Revue, die unter Leitung von Adam Benzwi und Regie von Ranisch unterhaltsame Ostalgie mit kritischem Blick auf Zensur, Mauerbau und Nachwendezeit verbindet.
Das 50-Millionen-Dollar-Springsteen Center for American Music an der Monmouth University kombiniert Springsteens persönliches Archiv mit einer breiteren Geschichte amerikanischer Musik – weniger Celebrity-Museum, mehr Bildungseinrichtung für künftige Generationen.
Die Münchner Adaption von „My Fair Lady" unter dem Titel „Die Brezn-Madame" feiert ab 3. Juli 2026 bei den Weiherspielen Premiere, in der eine Brezn-Verkäuferin zur Gesellschaftsdame aufsteigt.
Van Halens 1995er Album „Balance" gilt als enttäuschender Nachfolger von „For Unlawful Carnal Knowledge" – mit kitschigen Liebesliedern, Mönchsgesängen und dem Gras-Hommage-Song „Amsterdam" als Belege für Eddie Van Halens kreative Erschöpfung.
Randy Newman gilt als meistunterschätzter Songwriter seiner Generation: Seine frühen Alben wie „12 Songs" und „Sail Away" floppten kommerziell, inspirierten aber Künstler von Ray Charles bis Harry Nilsson und etablierten ihn als Meister satirischer Ironie.
James Brown entwickelte ab den 1960er-Jahren den Funk als präzises rhythmisches Konzept und schuf eine auf Slang basierende Musiksprache, die der Hip-Hop später aufgriff – seine Lyrics notierte er spontan auf Papiertüten und Servietten.
Tobias Kratzer inszeniert bei den Münchner Opernfestspielen eine neue „Walküre" als zweiten Teil des „Ring des Nibelungen", mit Themen wie Religion und Generationenkonflikten; Dirigent Vladimir Jurowski sieht Wagners Werk als zeitloses Kulturerbe.