Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Sparten & Kunstformen
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Volksmusik-Sängerin Stefanie Hertel hat in Meißen den Verdienstorden des Freistaates Sachsen erhalten – Sachsens höchste Auszeichnung – für ihr kulturelles Wirken als Botschafterin des Vogtlandes sowie ihr soziales Engagement für Tierschutz und Kinder.
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Musiktheaterstudierende der Universität Bayreuth bringen mit der Revue „Plötzlich Walküre!" (Premiere 10. Juli) ihre kritisch-humorvolle Auseinandersetzung mit Wagner und den Bayreuther Festspielen auf die Bühne.
Am 26. und 27. Juni findet auf dem Bayreuther Stadtparkett das 12. Sparda-Bank Klassik Open Air statt: Die Thüringer Symphoniker spielen Filmmusik, am zweiten Abend erklingen Highlights aus Wagners „Der fliegende Holländer" – jeweils kostenlos ab 20 Uhr.
Das Museum des Landkreises Oberspreewald-Lausitz zeigt am 26. Juni 2026 den Goldene-Bären-Gewinner „Alcarràs – Die letzte Ernte" von Carla Simón im Freiluftkino am Zechen- und Badehaus Brieske, Filmstart 21 Uhr.
Die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen und Early Music Vancouver vereinbaren einen künstlerischen Austausch und vergeben gegenseitig Sonderpreise bei ihren Nachwuchswettbewerben; den Göttinger Preis gewinnt das Genfer Trio Turbulences mit einer Einladung zu den Festspielen 2027.
Die BR-Serie „Dahoam is Dahoam" pausiert erneut drei Wochen im August und zeigt stattdessen ab 3. August zwölf Best-of-Ausgaben auf dem gewohnten Sendeplatz um 19:30 Uhr. Am 24. August kehrt die Serie mit neuen Folgen zurück.
Der NDR entwickelt eine zweite Staffel der ARD-Mediathek-Serie "Schwarzes Gold" über den Erdöl-Boom in der Lüneburger Heide, die neun Millionen Abrufe erzielte. Zudem wurde die Filmmusik von Hans Zimmer und Aleksey Igudesman mit dem Opus Klassik ausgezeichnet.
Das ZDF zeigt ab 2. August die deutsch-neuseeländische Buddy-Cop-Serie „Back Up – Auf Streife mit der Ex", in der zwei Ex-Partnerinnen als Polizistinnen in Neuseelands Northland Region zusammenarbeiten.
Die ZDF-Physical-Comedy-Serie "Das Manko" über elf inkompetente Behördenmitarbeiter erscheint am 13. Juli in der Mediathek und am 17. August linear. Die preisgekrönte Produktion entstand unter Regie von Arne Feldhusen gemeinsam mit dem Theaterkollektiv "Das Manko".
Guns N' Roses liefern beim Berlin-Konzert in der Uber Arena trotz Axl Roses deutlich schlechter gewordener Stimme eine fast dreistündige, bombastische Rockshow mit 26 Songs – als aufwendige Aufführung ihrer selbst.
The Weeknd tritt am 25., 26. und 27. Juni 2026 dreimal in der Münchner Allianz Arena auf; Resttickets sind vereinzelt im Resale ab 102,93 Euro erhältlich, Vorprogramm übernimmt Rapper Playboi Carti.
Der Film „Das Sommerbuch" zeigt, wie die neunjährige Sophia nach dem Tod ihrer Mutter während eines Sommerurlaubs eine enge Bindung zu ihrer Großmutter aufbaut – ab 25. Juni im Kino.
Die WestLicht Galerie in Wien zeigt Porträtfotos des britischen Fotografen Platon, darunter Aufnahmen von Machthabern, Aktivist*innen und Pop-Ikonen.
Der Ingeborg-Bachmann-Preis in Klagenfurt feiert sein 50-jähriges Bestehen; im Gespräch mit Cécile Schortmann wird auf ein halbes Jahrhundert Tage der deutschsprachigen Literatur zurückgeblickt.
Das ukrainische Projekt „Veteranen-Theater" bringt kriegsversehrte und traumatisierte Soldaten auf die Bühne, damit sie ihre Geschichten erzählen und den Dialog mit der Zivilgesellschaft herstellen können.
Tina Turner überwand jahrelange Gewalt und Unterdrückung durch Ike Turner und feierte in den 1980er-Jahren mit dem Album „Private Dancer" ein weltweites Comeback als Solistin, das sie zur Ikone der Selbstermächtigung machte.
Das Projekt „Morphose" des Shenkar College und der Stadt Tel Aviv ließ kriegsverletzte israelische Soldaten in eigens für ihre körperlichen Bedürfnisse entworfenen Outfits über einen Catwalk laufen und verband so Mode mit Rehabilitation und Sichtbarkeit.
Der Preis für Popkultur 2026 wurde am 21. Juni im Berliner Zeiss-Großplanetarium verliehen. Westbam erhielt den Lebenswerkpreis, weitere Auszeichnungen gingen an Peaches, Tristan Brusch und Nina Chuba.
Der Preis für Popkultur 2026 wurde zum neunten Mal im Berliner Zeiss-Großplanetarium verliehen. Westbam erhielt den Lebenswerkpreis, Peaches wurde als Lieblingskünstlerin ausgezeichnet, Tristan Brusch gewann für sein Album „Am Anfang".
Das Kunstmuseum Basel zeigt eine Retrospektive der amerikanischen Malerin Helen Frankenthaler (1928–2011), deren großformatige abstrakte Werke und die von ihr entwickelte Soak-Stain-Technik die Nachkriegsmoderne nachhaltig prägten.
Das M94.5-Format „Fettgedruckt" präsentiert aktuelle Buchtipps, darunter „Sommerrauschen" von Christiane Adlung, „Fliegt, Wilde Schwäne" von Jung Chang sowie „Lázár" von Nelio Biedermann, und kündigt eine Lesung von Caroline Wahl im Münchner Prinzregententheater an.
Carlos Santana würdigt den verstorbenen Musikmanager Clive Davis als Visionär, der früh an die Band glaubte und mit ihr 1999 das neunfach mit dem Grammy ausgezeichnete Album „Supernatural" bei Arista Records veröffentlichte.
Die Bayerische Staatsoper zeigt bei den Münchner Opernfestspielen eine Neuinszenierung von Wagners „Walküre" durch Regisseur Tobias Kratzer, der das Werk als Auseinandersetzung mit Religion, Macht und Familienstrukturen anlegt.