Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Sparten & Kunstformen
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Ein Bläserquintett um Trompeter Matthias Seitz spielt am 12. Juli 2026 im Rahmen der Konzertreihe „ÜberBrücken" auf der Teichinsel im Schlosspark Agathenburg ein Programm aus alter und neuer Musik.
Zehn Jugendliche des Spielclubs 12+ am Landestheater Schwaben bringen vom 26. bis 28. Juni frei nach Hans Christian Andersens Märchen „Eine kleine Meerjungfrau" auf die Bühne – der Eintritt ist frei.
Die Kunstsammlung Lausitz zeigt vom 23. Juni bis 13. September 2026 in der Sonderausstellung „Die Leichtigkeit der Farbe" rund 40 Aquarelle Lausitzer Künstler aus dem eigenen Archiv im Senftenberger Schloss.
WDR und Film- und Medienstiftung NRW haben im Rahmen der Initiative „Made in NRW" fünf Projekte für die ARD-Mediathek ausgewählt, die jeweils 50.000 Euro Entwicklungsförderung erhalten – darunter vier Fiktionsstoffe und eine Dokumentarserie.
Bjarne Mädel dreht aktuell die Fortsetzung der ARD-Komödie „Prange", in der Titelheld Ralf Prange gegen Gentrifizierung, Nachbarschaftskonflikte und Beziehungsprobleme kämpft. Olli Dittrich und Katharina Marie Schubert sind erneut dabei; Ausstrahlung ist für Ende des Jahres geplant.
Prime Video startet am 31. Juli die zweite Staffel von „The Way Out" mit überarbeitetem Konzept: Der Studioteil entfällt, drei Duos treten gegeneinander an, und die Escape Rooms sind aufwändiger gestaltet.
Eine dreiteilige NDR/SWR-Doku-Serie erzählt zum 20. YouTube-Jubiläum die Geschichte der ersten deutschen YouTuber wie Y-Titty, Coldmirror und Ischtar Isik – vom anarchischen Beginn über den Ruhm bis zu Burnout und Identitätskrisen.
RTLup zeigt am 23. Juli einen Mitschnitt des Berliner Schlager-Open-Airs „Schlagerolymp" mit Künstlern wie Menowin Fröhlich und Anna-Carina Woitschack als Teil seines donnerstäglichen Schlagersommers unter der Marke „Schlagerliebe".
Jasna Fritzi Bauer erzählt in einem sechsteiligen Dolby-Atmos-Podcast die Geschichte des NFT-Projekts „Bored Ape Yacht Club" – vom kometenhaften Aufstieg mit Milliardeninvestitionen bis zum Marktabsturz, Rassismus-Vorwürfen und Sammelklagen gegen Yuga Labs.
Eine SWR-Dokumentation porträtiert Beatboxer Robeat, Bauchrednerin Murzarella und Metal-Sänger Alexander Krull, um die Grenzen und Vielfalt der menschlichen Stimme zu erkunden.
Der MDR-KLASSIK-Podcast „Grit & Gäste" führt ausführliche Gespräche mit Künstlerinnen und Künstlern der Klassikszene, darunter Dorothee Oberlinger, Sunnyi Melles, Heinz Holliger und Aigul Akhmetshina.
Das BR-Filmmagazin kinokino stellt wöchentlich aktuelle Kinostarts vor, darunter „LOL 2.0" mit Sophie Marceau, Hugh Jackman in „The Death of Robin Hood" sowie Steven Spielbergs Science-Fiction-Rückkehr „Disclosure Day".
Carolin Worbs und Miguel Robitzky besprechen im wöchentlichen Comedy-Podcast „too many tabs" skurrile Internetfunde, aktuell deutsche Fußballsongs und WM-Maskottchen.
Roland Kunz analysiert im Podcast „Interpretationssache" bekannte Songs wie „Seven Nation Army" der White Stripes, ihre Entstehungsgeschichten und Cover-Versionen verschiedener Künstler.
Die Dokumentation "Unser Sandmännchen – Karriere einer Kultfigur" beleuchtet die über 66-jährige Geschichte des Fernseh-Sandmännchens und befragt Prominente, Wissenschaftler sowie Generationen von Fans über die Bedeutung der Kultfigur.
Die MDR-Dokumentation porträtiert Mai Duong Kieu, Schauspielerin mit vietnamesischen Wurzeln und Kung-Fu-Kämpferin, die sich von familiären Zwängen befreite und heute zum festen Cast der ARD-Serie „In aller Freundschaft" gehört.
Beim fünften Deutschen Entertainment Award in Köln dominierten ZDF-Formate das Geschehen: btf gewann zweimal, darunter für „Smypathisch" und „Maithink X", während Leonine-Töchter beide „Best Talents"-Preise abräumten.
Die Tanztriennale 2026 eröffnet in Hamburg mit einer Parade von 550 Teilnehmenden aus 28 Gruppen durch die Stadt sowie einem kulturpolitischen Panel auf Kampnagel, das institutionelle Tanzförderung und gesellschaftliche Dimensionen des Tanzes diskutierte.
Anlässlich ihres 30-jährigen Bestehens zeigt die cie. toula limnaios beim gleichnamigen Festival frühe Werke neu aufgeführt, darunter die Choreografie „les possédés" von 2009 in der HALLE Tanzbühne Berlin.
Die französische Choreografin Leïla Ka zeigt in „Maldonne" bei der Sommerszene Salzburg mit fünf Tänzerinnen, wie gesellschaftliche Erwartungen an Weiblichkeit und patriarchale Unterdrückung durch Kostüme und Bewegungswiederholungen sichtbar gemacht werden.
Die Kammeroper „Laterna Magica" von Oxana Omelchuk feiert an der Oper Bonn Uraufführung und verbindet historische Projektionskunst mit zeitgenössischer Musik zu einem entschleunigten Musiktheater-Erlebnis über Erkenntnis und Wissenschaft.
Am Hessischen Staatstheater Wiesbaden verlegt Regisseurin Marie-Ève Signeyrole Mozarts „Così fan tutte" in einen Hochschul-Hörsaal, wo Don Alfonso ein Liebesexperiment mit echten Publikumspaaren als Statisten inszeniert.
Jon Batiste dekonstruiert auf seinem Solo-Klavier-Album BLACK MOZART Mozarts Melodien, indem er sie spielerisch auseinandernimmt, in Jazz- und Pop-Kontexte überführt und dabei ihre unsterbliche Beständigkeit herausarbeitet.
Graham Coxons 2011 aufgenommenes Album CASTLE PARK erscheint nach 15 Jahren im Archiv endlich: Das countryeske Folk-Rock-Album entstand parallel zu A+E, wurde damals jedoch wegen ausbleibendem Erfolg zurückgehalten.