Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Sparten & Kunstformen
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Kolumnist Linus Volkmann kürt Mike Krügers Song „Die Gender Jünger" zum schlimmsten Stück des Jahres 2026 und analysiert humoristisch in 17 Punkten, warum das Lied in Thema, Text und Musik gleichermaßen scheitert.
David Harbour äußert sich erstmals öffentlich zu Lily Allens Trennungsalbum „West End Girl" und betont, es entspreche nicht seiner Erfahrung; zudem dementiert er einen ernsthaften Konflikt mit „Stranger Things"-Kollegin Millie Bobby Brown.
Geddy Lee und Alex Lifeson präsentierten bei der zweiten Show ihrer Fifty-Something-Tour im Kia Forum Los Angeles erstmals seit 1997 das komplette Album „2112" live und übertrafen damit die bereits starke Tourpremiere.
Stella Sommer präsentiert ihr Bandprojekt Die Heiterkeit beim ROLLING STONE Beach Festival mit Songs aus dem Album „Schwarze Magie" und kündigt einen von 60er-Folk inspirierten Nachfolger an.
Kenny Loggins spielte in der „Tonight Show" mit Jimmy Fallon und den Roots einen Medley seiner Hits auf Schulinstrumenten; Kevin Bacon und John Lithgow stießen als ihre „Footloose"-Charaktere dazu.
Russische Musiker imitieren die kanadische Math-Rock-Band Angine de Poitrine in Moskau mit nachgeahmten Kostümen und Polkadots, ohne dies kenntlich zu machen. Art Director Sam Murdock warnt zudem vor rund 1.500 gefälschten Merchandise-Artikeln im Umlauf.
Die Art Basel führt ab der kommenden Ausgabe eine neue Strategie ein: Galerien sollen bedeutende Werke aus Vorverkauf und Online-Viewing-Rooms zurückhalten, um Sammler wieder zur persönlichen Anreise nach Basel zu bewegen.
Das Steinklang-Ensemble spielt vom 11. Juni bis 12. Juli donnerstags bis sonntags in der Augsburger Dominikanerkirche Kompositionen von Wolfgang Lackerschmid auf Steininstrumenten wie Gramorimba und Steinharfe, kombiniert mit einer Kirchenführung ab 16 Uhr.
Das Steinklang-Ensemble spielt vom 11. Juni bis 12. Juli 2026 donnerstags bis sonntags in der Augsburger Dominikanerkirche Kompositionen von Wolfgang Lackerschmid auf Steininstumenten wie Gramorimba, Steinharfe und Steingong, kombiniert mit einer Kirchenführung ab 16 Uhr.
Helene Fischer eröffnete ihre „360° Stadion Tour" vor über 35.000 Zuschauern im Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion mit einer aufwendigen Show, bei der sie mit Ehemann Thomas Seitel zu einem unveröffentlichten Song über das Publikum schwebte.
Steven Spielbergs 34. Kinofilm „Disclosure Day – Der Tag der Wahrheit" verbindet Action-Thriller mit Verschwörungstheorien und transportiert die Botschaft, dass die Begegnung mit Außerirdischen mehr Mitgefühl unter Menschen bewirkt.
In Freyung findet vom 12. bis 18. Juni 2026 eine Konzertreihe mit acht Auftritten statt, die von Oberkrainer-Musik und Indie-Pop über lateinamerikanische Klänge bis zu Jazz und Blasmusik reicht.
Kritiker Janis El-Bira verriss Nicoleta Esinencus Inszenierung „Memory Distortion. M I X T A P E" am HAU Berlin als gedanklich fahrlässig und ästhetisch gescheitert, unter anderem wegen der Gleichsetzung des Madagaskarplans der Nazis mit israelischer Politik gegenüber Palästinensern.
Der Rolling Stone präsentiert Essays prominenter Musiker zu den Plätzen 50 bis 41 seiner Liste der 100 größten Musiker aller Zeiten, darunter Tribut-Texte von Lucinda Williams über The Band, Billy Joel über Elton John und Marilyn Manson über The Doors.
Das Rolling Stone-Magazin präsentiert Essays prominenter Musiker über die Plätze 40 bis 31 der 100 größten Musiker aller Zeiten, darunter Würdigungen von James Taylor über Simon & Garfunkel, Lou Reed über David Bowie und Kris Kristofferson über Johnny Cash.
Der Rolling Stone präsentiert die Plätze 30 bis 21 seiner Liste der 100 größten Musiker aller Zeiten, darunter Nirvana, The Who, The Clash, Prince und Bruce Springsteen, gewürdigt in Essays von Musikern wie Eddie Vedder, The Edge und Chris Martin.
Black-Sabbath-Sänger Ozzy Osbourne kannte beim Einsingen des Songs „Paranoid" (1970) die Bedeutung des Begriffs nicht und musste von Bassist Geezer Butler aufgeklärt werden – obwohl das Wort im Liedtext gar nicht vorkommt.
Steven Soderberghs Pandemie-Thriller „Contagion" (2011) wurde während der Corona-Krise zum Streaming-Hit, weil er den Ausbruch einer weltweiten Seuche realistisch vorwegnahm – Star Matt Damon sieht darin eine erschütternde Bestätigung von Expertenprognosen.
Robert Plant äußert in seinem Podcast „Digging Deep" Bewunderung für Bob Dylans Fähigkeit, sich in seinen Songs in die Perspektive anderer Menschen hineinzuversetzen – ein Talent, das Plant für sich selbst ausschließt.
Der Coburger Medizinstudent Leon Günther tritt als Singer-Songwriter Avellion beim Coburger Weinfest auf und blickt dabei auf Straßenmusik-Touren durch Europa sowie einen Auftritt vor der DSDS-Jury um Dieter Bohlen zurück.
Beim Seriencamp in Köln diskutierten Regisseur Arne Feldhusen, Autor David Schalko und Produzentin Jule Everts in entspannter Runde über die Grundlagen deutschsprachigen Humors und stellten dabei neue Projekte wie „Das Manko" und die „Braunschlag"-Fortsetzung vor.
Michael Souvignier, Gründer von Zeitsprung Pictures, erhält den Carl Laemmle Produzentenpreis für über 40 Jahre filmisches Schaffen mit Werken wie „Lieber Thomas", „Contergan" und der Netflix-Serie „Kleo". Die Verleihung findet am 18. September in Laupheim statt.
Die Berliner Produktionsfirma Hinterhof Film gründet das Label Hinterhof Verticals für vertikale Kurzserien fürs Smartphone und nutzt dabei Erfahrungen aus Koproduktionen mit südkoreanischen Partnern für den europäischen Markt.
Auf dem Kölner Seriencamp diskutierten Branchenvertreter, wie Serien als Marken (IP) kreativ und kommerziell erfolgreich werden – zentrales Fazit: Wer Communitys aufbaut und bestehende Fanbasen respektiert, hat die besten Chancen.