Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Sparten & Kunstformen
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Katja Schenker verbindet Kunst und Körpereinsatz: Die Schweizer Künstlerin entwickelt Performances, Skulpturen und Zeichnungen, indem sie Materialien wie Beton, Gestein und Alabaster physisch erfahrt und ihren eigenen Körper als zentrales Ausdrucksmittel einsetzt.
Jon Stewart thematisiert in „The Daily Show" das von Künstlerabsagen geplagte Freedom-250-Konzert zu Trumps Ehren und hebt hervor, dass der zuständige Booking-Agent Jeff Epstein heißt – eine Namensgleichheit, die Stewart zu Witzen nutzt.
Erfahrener Maibaumdieb Michael Fleischmann aus Prackenbach bringt der nächsten Generation bei, wie man Maibäume stiehlt – heuer entwendeten sie erfolgreich die Bäume aus Viechtach und Prackenbach und erhielten 250 Liter Bier und ein Spanferkel als Auslöse.
Linkin Park eröffnete am 1. Juni ihre zwei Hamburg-Konzerte im Volksparkstadion mit einem humorvollen Hamburger-Intro und einer deutschen Dankesrede von Mike Shinoda; die 28-Song-Setlist mischte Klassiker wie „Numb" mit neuen Tracks.
Linkin Park spielt im Rahmen der „From Zero"-Tour zwei Konzerte in Hamburg; am 2. Juni lädt ein Fan-Hangout in der „Thai-Oase" mit Karaoke, gratis Pizza und Fischbrötchen zum Austausch ein.
Die Band The BV's spielt am 6. Juni 2026 im Rahmen der stayfm fiesta im Grandhotel Cosmopolis in Augsburg; die Gruppe verbindet Indie-Pop, Shoegaze und Krautrock, der Eintritt ist auf Spendenbasis.
Das Benefizkonzert „Berlin für Rojava" füllte die Berliner Columbiahalle mit 3.500 Besuchern; Künstler wie K.I.Z, Pashanim und Koma Berxwedan traten auf, um Spenden für die humanitäre Versorgung der Zivilbevölkerung in Rojava zu sammeln.
Zum 150. Geburtstag des Mundartdichters und Komponisten Anton Günther wird sein prägender Einfluss auf das Erzgebirge gewürdigt – trotz kritischer Reflexion nationalistisch deutbarer Texte erlebt er durch Liederabende und neue Gedenksteine einen Hype.
Rolling Stone stuft „The Omen" (1976) als überschätzten Horrorfilm ein: Richard Donners Werk sei keine tiefgründige Meisterleistung, sondern eine Abfolge blutiger Schockmomente mit einem fehl am Platz wirkenden Gregory Peck in der Hauptrolle.
„Tim und die Picaros", Hergés letzter vollendeter Comic-Band, erhielt 1976 schlechte Kritiken wegen angeblicher Lethargik und politischer Indifferenz, zeigt aber eine vielschichtige Auseinandersetzung mit lateinamerikanischer Diktatur und Korruption sowie glänzende Auftritte von Kapitän Haddock und Professor Bienlein.
Der Rolling Stone analysiert George Michaels Album „Listen Without Prejudice Vol. I" von 1990 Song für Song und beschreibt es als sein vielschichtigstes Werk, mit dem er bewusst den Rückzug aus der Öffentlichkeit vollzog.
Lee Child erklärt im Interview, wie er seinen Bestseller-Helden Jack Reacher weiterentwickelt, spricht über Terrorismus, das Dark Web und Recherchen sowie über den geplanten Roman „Night School", der teilweise in Hamburg spielt.
Die Actionfilme „Rocky IV" und „Rambo II" aus dem Jahr 1985 fungierten als Propagandawerke des Kalten Kriegs, in denen Sylvester Stallone als amerikanischer Held sowjetische bzw. vietnamesische Feinde besiegt und beide Filme zu den erfolgreichsten des Jahres wurden.
Das Finale der Hbo-Serie „Euphoria" spaltet Fans: Hauptfigur Rue (Zendaya) stirbt an einer Überdosis, was viele emotional traf, während andere das Ende wegen offener Handlungsfäden und Showrunner Sam Levinson als enttäuschend kritisieren.
Taylor Swift hat den Song „I Knew It, I Knew You" für „Toy Story 5" geschrieben und produziert, gemeinsam mit Jack Antonoff und inspiriert von der Figur Jessie. Der Track erscheint am 5. Juni in drei Versionen.
Die HBO-Serie „Euphoria" endete nach Staffel drei mit dem Tod der Hauptfigur Rue, ohne dass Creator Sam Levinson und HBO dies vorab ankündigten – das Finale hinterlässt zahlreiche offene Handlungsstränge und unbeantwortete Fragen zu zentralen Figuren.
Alexa Demie beschreibt in einem Interview, wie eng sie mit ihrer „Euphoria"-Rolle Maddy Perez verschmolz und sich nach der zweiten Staffel komplett von Hollywood zurückzog, um sich neu zu finden.
Jay-Z rappt beim Roots Picnic Festival einen vierminütigen A-cappella-Freestyle gegen Drake, Kanye West und Nicki Minaj und greift dabei Drakes Charterfolge, Kanyes Aussagen über Beyoncés Kinder sowie Nicki Minajs Nähe zu Donald Trump an.
Der Kolumnist Atif Mohammed Nour Hussein fragt angesichts einer politisch aufgeladenen Theatersaison, ob das zeitgenössische Theater zur erweiterten Tagesschau verkommt, und zieht Parallelen zu einer Theaterkritik Dieter Hildebrandts von 1968.
Viola Funk und Dinah Rothenberg, früher bei ACB Stories tätig, gründen die Produktionsfirma Slowly Media und wollen dokumentarische Audio- und Filmformate mit investigativem und traumasensiblem Ansatz produzieren. Eine erste englischsprachige Podcast-Reportage ist bereits beim US-Investigativpodcast „Reveal" erschienen.
Der WDR-Dokumentarfilm von Ingo Schmoll blickt zum 35. Jubiläum auf die Geschichte von Fury In The Slaughterhouse zurück, einer der erfolgreichsten englischsprachigen Rockbands Deutschlands, von ihren Neunziger-Hits bis zur Auflösung 2008 und dem Comeback 2017.
Der Berliner Musikproduzent Lennard Oestmann alias Jumpa hat sich seit dem Alter von 14 Jahren autodidaktisch zum gefragten Hitproduzenten entwickelt und arbeitet heute mit Künstlern wie Apache 207, Sido und Capital Bra zusammen.
Der fünfteilige ARD-Podcast „So Long, Cohen" von Diviam Hoffmann und Denise Fernholz beleuchtet Leben und Werk von Leonard Cohen, von seinen Anfängen auf Hydra über Hits wie „Hallelujah" bis zu seinem späten Comeback nach einem Millionenbetrug.
ZDF und ARD Kultur veranstalten zum Auftakt der Leipziger Buchmesse einen 18-stündigen Lesemarathon, bei dem rund 70 Persönlichkeiten Juli Zehs Roman „Unterleuten" vollständig vorlesen – live in der Schaubühne Lindenfels und per Livestream verfolgbar.