Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Sparten & Kunstformen
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Linkin Park werden den Song „One More Light" künftig nicht mehr live spielen, weil er nach Chester Benningtons Tod 2017 fälschlicherweise als Abschiedslied an ihn interpretiert wurde, wie Frontmann Mike Shinoda erklärt.
John Oliver kritisiert in „Last Week Tonight" Trumps Freedom-250-Konzertreihe zur 250-Jahr-Feier der USA: Nach der Enthüllung des politischen Charakters der Veranstaltung sagten zahlreiche Acts ab, darunter Martina McBride und Bret Michaels.
Die Weltkunst stellt sechs empfehlenswerte Ausstellungen im Juni vor, darunter Werkschauen zu Otto Altenkirch in Dresden, Helen Frankenthaler in Basel, Van Dyck in Genua, Leonora Carrington in Paris und Monet-Küstenansichten im Frankfurter Städel.
Peter Gabriel veröffentlicht zum Blue Moon am 31. Mai mit „A Hard Lesson" eine neue Single aus seinem Projekt „o/i", dessen Songs monatlich mit jedem Vollmond erscheinen. Der Track entstand Ende der 1980er oder Anfang der 1990er Jahre und ist von senegalesischer Musik und Polyrhythmen geprägt.
Milo Raus dreitägiges „Glaubenstribunal" bei den Wiener Festwochen debattierte Blasphemie, Kunstfreiheit und religiöse Repression, wurde jedoch von der öffentlichen Kontroverse um die Ein- und Ausladung des Tech-Milliardärs Peter Thiel überschattet.
Ronald LaPread, Mitgründer und Bassist der Commodores, ist im Alter von 75 Jahren in Auckland gestorben. Er wirkte auf elf Alben der Band mit und war auf Hits wie „Brick House" und „Three Times a Lady" zu hören.
Zum 100. Geburtstag von Marilyn Monroe am 1. Juni beleuchtet ein Artikel das Leben der Norma Jeane Baker und fragt, warum die Ikone bis heute fasziniert. In der Galerie Andreas Baumgartl in München sind aktuell Porträts von ihr zu sehen.
Der Sufi-Dichter Rumi gilt als meistgelesener Mystiker weltweit; seine auf göttlicher Liebe basierende Poesie verbindet islamische Mystik mit westlicher Spiritualität und erlebte durch Coleman Barks' englische Übertragungen ab 1976 eine Renaissance.
Metallica-Fans kritisieren die kreisförmige „M72"-Rundbühne beim Konzert im Berliner Olympiastadion: Wer nicht im Snake Pit steht, hat laut Berichten in sozialen Netzwerken kaum freie Sicht auf die Band.
Queens Debütsingle „Keep Yourself Alive" von 1973 steht auf Platz 26 der 100 besten Gitarren-Songs: Brian May schichtete darin zahlreiche Gitarren-Overdubs zu einem dichten Klanggefüge, das für mehrere Songs gereicht hätte.
Smokey Robinson würdigt Marvin Gaye als Motown-Schlüsselfigur, außergewöhnlichen Sänger und visionären Plattenmacher, dessen Album „What's Going On" er als bedeutendstes musikalisches Statement bezeichnet.
Der Rolling Stone kürt „Purple Haze" von Jimi Hendrix zum besten Gitarren-Song aller Zeiten: Das 1967 erschienene Stück markierte mit innovativer Studiotechnik und Hendrix' spiritueller Gitarrensprache den Beginn eines neuen musikalischen Zeitalters.
Gitarrist Randy Rhoads, bekannt durch seine Arbeit mit Ozzy Osbourne, starb am 19. März 1982 im Alter von 25 Jahren, als ein Kleinflugzeug in Leesburg, Florida, abstürzte und in eine Garage krachte.
Das Restaurant „Mutra" des israelischen Kochs Raz Shabtai in Miami erhält als erstes koscheres Restaurant weltweit einen Michelin-Stern. Shabtai sieht die Auszeichnung als Anerkennung für die gesamte jüdische Gemeinschaft und widmet sie seiner Großmutter, nach der das Restaurant benannt ist.
Am Oldenburgischen Staatstheater inszeniert Generalintendant Georg Heckel Manfred Gurlitts selten gespielte Oper „Wozzeck" als hochaktuelle Auseinandersetzung mit Femizid und gesellschaftlicher Mitverantwortung, mit Arthur Bruce in der Titelrolle.
Das Staatstheater Kassel hat Hanns Eislers „Deutsche Sinfonie" in einer szenischen Uraufführung unter Regie von Paul-Georg Dittrich auf die Bühne gebracht und verknüpft dabei die NS-Geschichte mit Gegenwartsbezügen, darunter der Kasseler NSU-Mord.
Beatsteaks-Sänger Arnim Teutoburg-Weiß filmte beim Metallica-Konzert im Berliner Olympiastadion einen Besucher, der während der Show den Online-Shop eines Baumarkts durchsuchte, und teilte das Video mit dem Kommentar „Nothing else matters" auf Instagram.
Kurt Vile spricht über sein neues Album „Philadelphia's Been Good to Me", das Familie, Heimat und Lebenszufriedenheit in der Lebensmitte thematisiert und seinen Stil zwischen Indie-Rock und Neil-Young-Referenzen verortet.
Die Sportfreunde Stiller haben das Fußball-Thema musikalisch abgehakt und spielen ihren WM-Hit „54, 74, 90, 2006" kaum noch live. Auf ihrer Jubiläumstournee passen sie Konzertzeiten dennoch an Deutschland-Spiele der WM 2026 an.
Serienschöpfer Jacob Tierney bestätigt, dass er mit Hochdruck an Staffel zwei von „Heated Rivalry" schreibt; Drehstart ist für August geplant, die neue Staffel basiert auf Rachel Reids Buch „The Long Game".
Mehrere Künstler sagten ihre Auftritte beim US-Jubiläumskonzert Freedom 250 in Washington ab, weil sie sich über den politischen Charakter der Veranstaltung getäuscht fühlten. Trump bot daraufhin an, selbst einzuspringen und die Feier in eine „AMERICA IS BACK"-Kundgebung umzuwandeln.
Vanilla Ice verteidigt seinen geplanten Auftritt beim Trump-nahen Freedom-250-Konzert auf der National Mall und erklärt, Musik sei unpolitisch – er würde ebenso für Putin oder Biden spielen. Fünf andere Acts haben ihre Teilnahme bereits abgesagt.
Die amerikanische Schauspielerin Kelly Curtis, Schwester von Jamie Lee Curtis und Tochter von Tony Curtis und Janet Leigh, ist am 30. Mai im Alter von 69 Jahren gestorben. Jamie Lee Curtis bestätigte den Tod auf Instagram.
Die Sportfreunde Stiller haben Fußball als musikalisches Thema abgeschlossen und spielen ihren WM-Hit „54, 74, 90, 2006" kaum noch live. Ihre laufende Jubiläumstour passten sie dennoch an die WM-Spielzeiten an.