Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Sparten & Kunstformen
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Die Toten Hosen werden auf ihrer aktuellen Tournee zum Album „Trink aus! Wir müssen gehen" von bis zu 20 Kameras begleitet; Regisseur Paul Dugdale und Martin Groß produzieren daraus einen Konzert- und Dokumentarfilm, der im September 2027 in die Kinos kommt.
David Lynchs „Dune" (1984) scheiterte zwar an den Kinokassen, gilt aber wegen seiner surrealen Bildsprache, markanter Figuren wie Baron Harkonnen und Darsteller wie Sting als eigenwilliger Kultfilm.
Der Rolling Stone listet Patti Smith Groups „Radio Ethiopia" unter den enttäuschendsten Alben aller Zeiten: Auf das gefeierte Debüt „Horses" folgte ein strukturloses, kommerziell orientiertes Album, das bis auf „Pissing in a River" kaum überzeugt.
Lionel Richie musste ein Konzert in Minnesota nach zehn Songs wegen leichter Dehydrierung abbrechen und zwei Auftritte verlegen; inzwischen tritt er wieder auf und absolvierte bereits Konzerte in Pittsburgh und Detroit.
Er ist der extrovertierte der Zwillinge von „Tokio Hotel“ und inzwischen für viel mehr bekannt als nur für Musik. Und nun auch zu hören in dem neuen Animationsfilm aus Hollywood.
Der Artikel beleuchtet das Akkordeon als vielseitiges Duoinstrument anhand dreier Beispiele: dem Duo A&O (Akkordeon und Orgel), dem Duo Aliada (Akkordeon und Saxophon) sowie Akkordeonkonzerten mit Orchester, darunter ein neues Werk von Fazil Say für Ksenija Sidorova.
Kolumnistin Ina Simone Mautz suchte jahrelang nach der Vinyl-Single „Dance Little Bird" von Electronica's – ihrem Nummer-eins-Hit am Geburtstag – und musste feststellen, dass es sich schlicht um den bekannten „Ententanz" handelt.
Eric Friedlers Dokumentarfilm „Das letzte Album" begleitet die Toten Hosen bei den Aufnahmen zu ihrem Abschlussalbum „Trink aus! Wir müssen gehen" und zeigt offen die internen Spannungen, Campinos Textkrise und den Blick auf die Bandgeschichte.
Der Rolling Stone porträtiert Leonard Cohen als perfektionistischen Songwriter, der jahrelang an Songs wie „Hallelujah" feilte, nach einem Klosterrückzug 2016 mit „You Want It Darker" sein letztes Album veröffentlichte und bis zu seinem Tod zu den bedeutendsten Singer-Songwritern zählte.
Beim Dreh zum „Twilight Zone"-Film 1983 starben Hauptdarsteller Vic Morrow und zwei minderjährige Kinderdarsteller, als ein Hubschrauber abstürzte. Jahrelange Rechtsstreitigkeiten belegten, dass Regisseur John Landis grundlegende Sicherheitsvorkehrungen vernachlässigt hatte.
Bruce Springsteen wird als einer der bedeutendsten Songwriter aller Zeiten porträtiert, der Rock'n'Roll mit präzisen Erzählungen über amerikanische Identität verband und seinen Sound von mitreißenden Hymnen wie „Born In The U.S.A." bis zu intimen Formaten stetig weiterentwickelte.
Die ZDF-Miniserie „München Beats" erzählt anhand einer Liebesgeschichte von einer jungen Frau vom Land, die in die Münchner Technoszene der 90er-Jahre eintaucht, und verbindet Unterhaltung mit Münchner Subkulturgeschichte rund um den Kunstpark Ost.
Journeys 1986er Album „Raised on Radio" enttäuschte, weil Frontmann Steve Perry Bassist Ross Valory und Schlagzeuger Steve Smith durch Session-Musiker ersetzte, die Band keine starken Songs lieferte und Perry das Interesse an der Musik verloren hatte.
Madonnas neues Album „Confessions II" greift musikalisch und thematisch auf ihr 2005er-Album „Confessions On A Dance Floor" zurück und verbindet Disco-Pop mit autobiografischen Verweisen auf Clubkultur, frühe Karriere und familiäre Beziehungen.
Megadeth-Frontmann Dave Mustaine unterbrach beim Tuska Festival in Helsinki sein Konzert, um einen lokalen Journalisten öffentlich zu beschimpfen, der ihn im Interview gefragt hatte, wer in einem Kampf zwischen ihm und Metallica-Sänger James Hetfield gewinnen würde.
Die Deutsche Streicherphilharmonie unter Chefdirigent Wolfgang Hentrich geht im Juli 2026 auf Sommertournee mit Konzerten in Weikersheim, am Comer See, in Starnberg und Sachsen – darunter ein Festkonzert zum 40-jährigen Jubiläum der Villa Vigoni.
Simpsons-Showrunner Al Jean ist überzeugt, Michael Jackson habe seine Gastrolle in der Episode „Stark Raving Dad" genutzt, um sich das Vertrauen von Kindern zu erschleichen. Die Folge wird seitdem nicht mehr ausgestrahlt.
Der 57-Jährige spricht über das romantische Gefühl, das ihn bei „Irgendwie und Sowieso“ überkommt, über seine Lederhose und warum er zu allen Du sagt.
1968 war das kommerziell erfolgreichste Jahr der Doors: Das Album „Waiting For The Sun" erreichte Platz eins der Charts, doch Jim Morrisons eskalierender Alkohol- und Drogenkonsum prägte die schwierigen Aufnahmesessions und markierte zugleich den Beginn des Niedergangs der Band.
Der Deutsche Kulturrat widmet den Schwerpunkt seiner Zeitschrift „Politik & Kultur" dem Thema Livekultur und argumentiert, dass Live-Erlebnisse trotz steigender Ticketpreise und KI-Entwicklung unersetzlich für gesellschaftlichen Zusammenhalt bleiben.
Nick Drakes Debütalbum „Five Leaves Left" (1969) vereint poetische Dunkellieder zwischen Jazz und Pop, getragen von Bassist Danny Thompson und Robert Kirbys Streicher-Arrangements – beim Erscheinen kaum beachtet, gilt es heute als vollendetes Meisterwerk.
Jochen Schölch inszeniert am Münchner Metropol Theater „Putsch" von Alistair Beaton und Dietmar Jacobs, eine politische Satire über den schleichenden Abbau der Demokratie durch Rechtspopulismus, die trotz Kasperletheater-Ästhetik nah an der politischen Realität bleibt.
Die Bildhauerin Regina Marmaglio und der Maler Bernhard Paul eröffnen am 3. Juli 2026 in der Galerie am Markt Neubeuern die Ausstellung „Wiedersehen macht Freude"; Kunsthistorikerin Ulrike Gierlinger spricht zur Einführung.
Das Kiliani-Volksfest findet vom 3. bis 19. Juli 2026 auf der Würzburger Talavera statt und bietet über 80 Attraktionen, ein tägliches Musikprogramm sowie Highlights wie Trachtenfestumzug, Familientage und einen neuen Schlager-Montag.