Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Sparten & Kunstformen
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Der norwegische Autor veröffentlicht mit „Arendal" den fünften Teil seines Morgenstern-Zyklus. Protagonist Syvert Løyning gerät 1976 in eine existenzielle Krise zwischen Ehefrau und der Geliebten aus Russland.
Songwriter-Singer Tom Odell im Kurpark Wiesbaden.
Bernie Taupin veröffentlicht am 23. Oktober sein neues Soloalbum „The Sea Has No Mercy", das erste seit „Tribe" (1987), und kündigt an, dass Elton Johns nächstes Album mit Andrew Watt Anfang 2025 erscheinen soll.
Rapper Pöbel MC kündigt nach seiner Ausladung vom Berner Festival No Borders, No Nations alle Konzerte bis Jahresende ab und erklärt, die Vorwürfe gegen ihn in erheblichen Teilen für falsch.
Iliza Shlesinger, US-amerikanische Stand-up-Comedian und erste Frau, die „Last Comic Standing" gewann, ist mit ihrer Show „Iliza! Live" auf US-Tour und spricht offen über ihr Jüdischsein sowie ihre Solidarität mit Israel nach dem 7. Oktober 2023.
Die Journalistin Anna Lutz porträtiert in ihrem Buch „In jedem Menschen begegnet uns eine Welt" zehn in Deutschland lebende Jüdinnen und Juden und zeigt jüdisches Leben in seiner biografischen Vielfalt, geprägt von Antisemitismuserfahrungen, Resilienz und individuellen Brüchen.
Roberto Saviano schildert in seinem Tatsachenroman „Meine Liebe stirbt nicht" das Schicksal der Studentin Rossella Casini, die sich in den späten 1970er-Jahren in einen 'Ndrangheta-Sohn verliebte und 1981 nach Aussagen vor der Staatsanwaltschaft spurlos verschwand.
Alice Brauner spricht über ihren neuen Film „Block 10", der die medizinischen Experimente an jüdischen Frauen in Auschwitz thematisiert und im November in die Kinos kommt.
Das historische Stadtspiel in Rosenheim thematisiert die Gründung der Rosenheimer Akademie im Jahr 1787; die letzte Aufführung findet am 31. Juli um 20 Uhr statt, Karten sind im Ticket-Center Rosenheim oder online erhältlich.
Heiko Christians legt ein Buch über die Gefahr vor. Darin zeigt er: Anders als Risiken sind Gefahren nicht berechenbar – wenn sie erkennbar sind, ist es meist schon zu spät.
ILFORD bringt fünf neue FineArt-Papiere auf den deutschen Markt: drei handgeschöpfte japanische Tesuki-Washi-Papiere aus Echizen sowie zwei Cotton-Medien mit Pearlescent-Effekt, der je nach Beleuchtung einen Schimmer erzeugt.
In Salzburg wird Peter Handkes „Schnee von gestern, Schnee von morgen“ uraufgeführt. Ein Stück ohne Ereignisse, aber voll schwerer Gedanken.
Die Arte-Dokumentation „Falco – Mon Amour" beleuchtet am 18. September 2026 das Leben von Hans Hölzel erstmals aus der Perspektive seiner letzten Partnerin Caroline Perron, darunter seine Charterfolge, Selbstzweifel und Drogenprobleme.
Bei den Salzburger Festspielen wurde Peter Handkes „Schnee von gestern, Schnee von morgen“ mit Jens Harzer und Marina Galic uraufgeführt.
Helene Fischer tritt am 11. Dezember 2026 beim Ski-Opening Schladming-Dachstein im Planai-Zielstadion auf; rund 16.000 Karten stehen zur Verfügung, der Vorverkauf startet am 3. August über oeticket.com.
Geiger Ingolf Turban hat in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt in Grassau das erste Konzert eines Bach-Zyklus gegeben, in dem er alle Partiten und Solo-Sonaten von Johann Sebastian Bach aufführt – veranstaltet von der Wolfgang-Sawallisch-Stiftung.
Dakota Johnson verkörpert in Regisseurin Maggie Gylenhaals Film "Flesh Impact" Marilyn Monroe, Ellen Burstyn spielt eine alternative Version der Ikone. Die Weltpremiere ist 2026 bei den Filmfestspielen in Venedig geplant.
Das Sofa hat sich als neues Bühnenrequisit bei Konzerten etabliert: Künstlerinnen wie Lily Allen, Charli XCX und Lucy Dacus setzen Sofas ein, um intime Atmosphäre zu schaffen oder persönliche Songs zu unterstreichen.
Der Oberlandler Gauverband hat im Festzelt in Willing einen Heimatabend mit traditioneller Musik, Gesang und Tanz verschiedener Gruppen veranstaltet.
Ein Frust-Erlebnis für beide Seiten der Bühnenrampe: Das Bayreuther KI-„Rheingold“ ist szenisch eine große Enttäuschung. Dafür gibt es eine First-Class-Besetzung.
Das Museum Brandhorst zeigt mit „Carrying" eine Gruppenausstellung von sieben Künstlerinnen, die anhand lokaler Orte wie der Türkenkaserne und dem Türkentor die deutschtürkische sowie militärische Geschichte des Museumsumfelds kritisch befragen.
Bei der Bayreuther Festspiele-Neuproduktion des „Rheingold" überzeugen Christian Thielemann, das Festspielorchester und die Solisten, während die KI-gestützte Bühnenbildgestaltung von Marcus Lobbes als enttäuschend bewertet wird.
Die Lach- und Schießgesellschaft verlässt den Gasteig und zieht in eine neue Spielstätte nach Schwabing. Veranstalter Till Hofmann spricht zudem über 30 Jahre Lustspielhaus.
Das „Purple Rain"-Musical basierend auf Princes Album und Film von 1984 debütiert ab März 2027 am Majestic Theatre am Broadway, nachdem es 2024 erfolgreich in Minneapolis lief.