Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Sparten & Kunstformen
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Bi Gans „Resurrection", mit dem Prix Spécial in Cannes ausgezeichnet, erzählt in vier traumartigen Episoden von einem „Deliranten", der durch ein Jahrhundert chinesischer Geschichte reist und dabei die sechs buddhistischen Sinnesgrundlagen erkundet.
Der ehemalige Filmvorführer Ekkehard Gutmann teilt seine Archivschätze zur Coburger Kinogeschichte der 1960er- und 70er-Jahre, darunter Erinnerungen an Begegnungen mit Stars wie Uschi Glas und Gert Fröbe sowie die Landung eines Original-James-Bond-Helikopters.
Der Veranstaltungsservice Bamberg lockert bei den Huk-Open-Airs auf dem Coburger Schlossplatz angesichts extremer Hitze die Regeln zur Getränkemitnahme – etwa bei Konzerten von Roland Kaiser, Deep Purple und Roxette.
Baukultur NRW veröffentlicht einen Leitfaden zur Umnutzung von Kirchengebäuden, da rund 3.000 der etwa 6.000 Kirchen in NRW künftig nicht mehr für kirchliche Zwecke benötigt werden.
Die deutsche Netflix-Saison 2025/26 zeigt eine gemischte Serienperformance – „Unfamiliar" erzielte international starke Zahlen, dominierte aber nicht im Heimatmarkt – während deutsche Filme wie „Brick" und die Haftbefehl-Doku große Erfolge verzeichneten.
Seriesly Berlin findet vom 14. bis 17. September 2026 zum dritten Mal statt und ergänzt sein Programm aus Conference, Premieres und Pitches um drei neue Initiativen zu kreativer Freiheit, europäischen Koproduktionen und Creator-IP.
HBO Max zeigt ab 13. August Russell T Davies' fünfteilige Miniserie „Tip Toe" im deutschsprachigen Raum. Der psychologische Thriller mit Alan Cumming und David Morrissey handelt von zwei Nachbarn in Manchester, die zu tödlichen Feinden werden.
Der Deutsche Tanzpreis 2027 geht an Choreografin Rafaële Giovanola mit CocoonDance (Hauptpreis), Choreograf Martin Schläpfer (Lebenswerk) und Tänzerin Joy Alpuerto Ritter (herausragende Interpretin).
Anna Konjetzkys Tanzproduktion „beat silence beat" an den Münchner Kammerspielen lässt sechs Performer Klang, Körper und Stimme zu einem akribisch geplanten, dabei spontan wirkenden Tanz-Konzert verschmelzen.
Die aktuelle „Manon"-Serie des Wiener Staatsballetts überzeugt technisch, leidet aber unter zahlreichen Rollendebüts und offenbar zu wenig Probenzeit, was die dramatische Rolleninterpretation vieler Solist*innen beeinträchtigt.
Das BODHI PROJECT zeigt Ann Van den Broeks Choreografie „We Solo Men" in der ARGEkultur Salzburg als präzises Tanzstück über Selbstdarstellung, Einsamkeit und Geschlechterkonstruktion, in dem sechs Performer*innen die Spannung zwischen Sichtbarkeit und echter Verbindung verkörpern.
Am 13. Juli 2026 tritt BIENE alias Christina Ullmann gemeinsam mit Gitarrist Günther Skitschak und Multiinstrumentalist Raphael Lichius im Weinkeller des Romantik Hotels Das Lindner in Bad Aibling auf; der Eintritt ist frei.
Nach 13 Jahren endet die Intendanz von Shermin Langhoff am Maxim Gorki Theater Berlin; ein Podcast-Gespräch mit Selen Kara und Hakan Savaş Mican zieht Bilanz über zwei Jahrzehnte postmigrantisches Theater.
Der Förderverein der Blaskapelle Prien e.V. feiert am 5. Juli 2026 das 30-jährige Bestehen der Jugendblaskapelle Prien mit einem Jugendmusifest, bei dem mehrere Jugendkapellen sowie ein eigens gegründetes Ehemaligenorchester auftreten.
The Weeknd tritt am 25., 26. und 27. Juni 2026 dreimal in der Münchner Allianz Arena auf; Vorband ist Rapper Playboi Carti. Resttickets sind vereinzelt im Resale ab rund 103 Euro erhältlich.
Augsburg begeht das Friedensfest am 8. August mit rund 80 Veranstaltungen unter dem Motto „Un_Sicherheit", darunter Theateraufführungen, Konzerte und Ausstellungen, organisiert von etwa 60 Institutionen und Vereinen.
Der Mensch planscht, schwimmt – und ertrinkt manchmal: Die Kulturgeschichte des Badens erklärt Bernd Brunner im Buch „Abtauchen und treiben lassen“ und beim Treff im Berliner „Kombibad Seestraße“.
„Nkoli: A Fierce & Fabulous Life" aus Johannesburg feiert beim Festival Theater der Welt in Chemnitz das Leben des südafrikanischen queeren Aktivisten Simon Nkoli als energiegeladenes Totaltheater zwischen Oper, Revue und politischer Erinnerung.
Phoebe Bridgers kündigt mit „Lost Weekend" ihr drittes Soloalbum an, das am 14. August über Dead Oceans erscheint. Die zugehörige Tour startet am 15. September in Indianapolis.
Der israelische Pionier der kinetischen Kunst und Op-Art, Yaacov Agam, ist im Alter von 98 Jahren gestorben. Er prägte mit farbigen, bewegten Installationen den öffentlichen Raum weltweit und erhielt kurz vor seinem Tod den Israel-Preis.
Die Ausstellung „Neue Rituale (für das Ende der Welt)" im Basler Haus der Elektronischen Künste vereint Werke von Skawennati, Christiane Peschek und Etsuko Ichihara, die Widerstandsstrategien gegen Apokalypse, Überwachung und gesellschaftlichen Leistungsdruck erkunden.
Stephanie Wissmann zeigt bis 30. Juni 2026 im Concept Store akjumii im Münchner Gärtnerplatzviertel die „Bibliothek der Gefühle": Bücher sind farbig eingeschlagen und nicht nach Autor oder Genre, sondern nach Gefühlen sortiert.
Nach Englands 4:2-Sieg gegen Kroatien bei der WM wurde „Wonderwall" von Oasis zum inoffiziellen WM-Song der Mannschaft: Fans und Spieler sangen gemeinsam im Stadion, Liam Gallagher zeigte sich begeistert.
Curry Barkers Low-Budget-Horrorfilm „Obsession" hat weltweit über 334 Millionen Dollar eingespielt und thematisiert anhand einer magisch erzwungenen Beziehung toxische Dynamiken, Konsens und männliche Verunsicherung beim Dating.