Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Sparten & Kunstformen
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Volksmusik-Sängerin Stefanie Hertel hat in Meißen den Verdienstorden des Freistaates Sachsen erhalten – Sachsens höchste Auszeichnung – für ihr kulturelles Wirken als Botschafterin des Vogtlandes sowie ihr soziales Engagement für Tierschutz und Kinder.
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Die ZDF-Physical-Comedy-Serie "Das Manko" über elf inkompetente Behördenmitarbeiter erscheint am 13. Juli in der Mediathek und am 17. August linear. Die preisgekrönte Produktion entstand unter Regie von Arne Feldhusen gemeinsam mit dem Theaterkollektiv "Das Manko".
Guns N' Roses liefern beim Berlin-Konzert in der Uber Arena trotz Axl Roses deutlich schlechter gewordener Stimme eine fast dreistündige, bombastische Rockshow mit 26 Songs – als aufwendige Aufführung ihrer selbst.
The Weeknd tritt am 25., 26. und 27. Juni 2026 dreimal in der Münchner Allianz Arena auf; Resttickets sind vereinzelt im Resale ab 102,93 Euro erhältlich, Vorprogramm übernimmt Rapper Playboi Carti.
Das ukrainische Projekt „Veteranen-Theater" bringt kriegsversehrte und traumatisierte Soldaten auf die Bühne, damit sie ihre Geschichten erzählen und den Dialog mit der Zivilgesellschaft herstellen können.
Die WestLicht Galerie in Wien zeigt Porträtfotos des britischen Fotografen Platon, darunter Aufnahmen von Machthabern, Aktivist*innen und Pop-Ikonen.
Der Film „Das Sommerbuch" zeigt, wie die neunjährige Sophia nach dem Tod ihrer Mutter während eines Sommerurlaubs eine enge Bindung zu ihrer Großmutter aufbaut – ab 25. Juni im Kino.
Der Ingeborg-Bachmann-Preis in Klagenfurt feiert sein 50-jähriges Bestehen; im Gespräch mit Cécile Schortmann wird auf ein halbes Jahrhundert Tage der deutschsprachigen Literatur zurückgeblickt.
Tina Turner überwand jahrelange Gewalt und Unterdrückung durch Ike Turner und feierte in den 1980er-Jahren mit dem Album „Private Dancer" ein weltweites Comeback als Solistin, das sie zur Ikone der Selbstermächtigung machte.
Das Projekt „Morphose" des Shenkar College und der Stadt Tel Aviv ließ kriegsverletzte israelische Soldaten in eigens für ihre körperlichen Bedürfnisse entworfenen Outfits über einen Catwalk laufen und verband so Mode mit Rehabilitation und Sichtbarkeit.
Der Preis für Popkultur 2026 wurde am 21. Juni im Berliner Zeiss-Großplanetarium verliehen. Westbam erhielt den Lebenswerkpreis, weitere Auszeichnungen gingen an Peaches, Tristan Brusch und Nina Chuba.
Der Preis für Popkultur 2026 wurde zum neunten Mal im Berliner Zeiss-Großplanetarium verliehen. Westbam erhielt den Lebenswerkpreis, Peaches wurde als Lieblingskünstlerin ausgezeichnet, Tristan Brusch gewann für sein Album „Am Anfang".
Das Kunstmuseum Basel zeigt eine Retrospektive der amerikanischen Malerin Helen Frankenthaler (1928–2011), deren großformatige abstrakte Werke und die von ihr entwickelte Soak-Stain-Technik die Nachkriegsmoderne nachhaltig prägten.
Das M94.5-Format „Fettgedruckt" präsentiert aktuelle Buchtipps, darunter „Sommerrauschen" von Christiane Adlung, „Fliegt, Wilde Schwäne" von Jung Chang sowie „Lázár" von Nelio Biedermann, und kündigt eine Lesung von Caroline Wahl im Münchner Prinzregententheater an.
Carlos Santana würdigt den verstorbenen Musikmanager Clive Davis als Visionär, der früh an die Band glaubte und mit ihr 1999 das neunfach mit dem Grammy ausgezeichnete Album „Supernatural" bei Arista Records veröffentlichte.
Gerade war Chemnitz Kulturhauptstadt Europas, jetzt gastiert dort das Festival „Theater der Welt“. Schön international, schön glänzend. Völlig unklar ist, wie es mit dem maroden Schauspielhaus weitergeht.
Eine konsequent kluge Regie und zudem ein spannendes Rollendebüt: Wagners „Tannhäuser“ am Opernhaus Zürich gerät zu einer unendlichen Lebensflucht des Titelhelden.
Die Sammler seltener Bücher drohen auszusterben, doch manche Exemplare erzielen Höchstpreise – Christie’s etwa ruft für die Erstausgabe von „Wuthering Heights“ 400 000 Pfund auf. Über ein Paradoxon des Marktes.
Sting hat im Amsterdamer Rijksmuseum ein akustisches Konzert vor Rembrandts „Nachtwache" gegeben, das als Live-Album „The Night Watch: Live at the Rijksmuseum" am 26. Juni 2026 erscheint.
Die Bayerische Staatsoper überträgt am 4. Juli 2026 zum 30. Mal kostenlos Wagners „Die Walküre" auf dem Max-Joseph-Platz; fünf Tipps helfen Neueinsteigern bei der Vorbereitung auf das kostenlose Open-Air-Event.
Laura Kaminskys Kammeroper „As One" über die Transidentität einer Frau namens Hannah feiert im Semper Zwei Dresden eine poetisch-runde Produktion mit Bariton Gabriel Rollinson und Mezzosopranistin Dominika Škrabalová in den beiden Titelrollen.
Das Bachfest Leipzig wird von einem Skandal um Dirigent John Eliot Gardiner überschattet. Dabei war es bis dahin eine sehr erfolgreiche Veranstaltung, auch mit dem Auftritt des koreanischen Piano-Jungstars Yunchan Lim. Welcher Eindruck bleibt?
Die Bayerische Staatsoper zeigt bei den Münchner Opernfestspielen eine Neuinszenierung von Wagners „Walküre" durch Regisseur Tobias Kratzer, der das Werk als Auseinandersetzung mit Religion, Macht und Familienstrukturen anlegt.