Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Sparten & Kunstformen
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Der SWR2-Podcast „Score Snacks" mit Malte Hemmerich analysiert Filmmusik-Klassiker von John Williams, Star Wars bis Donnie Darko und beleuchtet, wie Filmmusik Szenen und Emotionen prägt.
Der BR-Klassik-Podcast „Zoom" beleuchtet skurrile Anekdoten und unbekannte Geschichten aus der Musikgeschichte; die aktuelle Folge widmet sich Rossinis Ouvertüren und dem Komponisten als bekanntem Schandmaul.
Das radioeins-Filmmagazin „12 Uhr mittags" mit Knut Elstermann stellt wöchentlich neue Kinostarts vor und führt Gespräche mit Regisseurinnen, Schauspielern und Filmschaffenden, darunter Beiträge zu deutschen Produktionen wie „Nulpen", „Sechswochenamt" und Berichte von den Filmfestspielen Cannes.
Der WDR-Podcast „Meisterstücke der klassischen Musik" mit Michael Lohse beleuchtet Hintergründe und Geschichten bekannter Werke, aktuell Chopins Sonate b-Moll mit dem berühmten Trauermarsch.
Der südafrikanische Pianist und Komponist Abdullah Ibrahim, Begründer des Cape Jazz und einer der letzten Vertreter der Jazzmusikergeneration der 1960er-Jahre, ist im Alter von 91 Jahren am Chiemsee verstorben.
Der ARD-Podcast „Ikonen" porträtiert Bad Bunny: Wie der Musiker aus der Arbeiterklasse Puerto Ricos ohne Kompromisse – auf Spanisch singend – zum Weltstar wurde und beim Super Bowl auftrat.
Die sechsteilige belgisch-deutsche Krimiserie „This is not a Murder Mystery" startet ab 31. Juli im ZDF-Streaming-Portal: Der Maler René Magritte ermittelt darin 1936 auf einem englischen Landsitz, wo Künstler nach surrealen Vorlagen ermordet werden.
Alexej Ratmanskys Uraufführung „Alice" beim Hamburg Ballett verbindet Choreografie, Musik-Collage und aufwendiges Bühnenbild zu einem Handlungsballett, in dem das Ensemble unter der Titeldarstellerin Olivia Betteridge zu neuer Stärke findet.
Olivia Court Mesas Stück „Naked Men" gewinnt den Berner Tanzpreis 2026 sowie den Publikumspreis; die Jury lobt die Reduktion auf das Wesentliche. Der Preis ermöglicht Mesa ein eigenes Stück für Bern Ballett in der Spielzeit 2026/27.
Das Lugano Dance Project fand zum dritten und letzten Mal statt und widmete sich Tanz als kulturellem Erbe, mit Aufführungen von Meryl Tankard, Omar Rajeh und der Weltpremiere „White Space" von Kyle Abraham.
Das Hamburg Ballett zeigt mit der Uraufführung „Wunderland" von Alexei Ratmansky an der Staatsoper Hamburg einen fantasiereichen, humorvollen Bilderbogen nach Lewis Carroll, dem jedoch eine tiefergehende psychologische Deutung fehlt.
Das Theater Hof zeigt einen Doppelabend mit Gavin Bryars' „Marylin Forever" und Mark-Anthony Turnages „Twice Through the Heart" in der Regie von Florian Hackspiel, wobei Turnages kompakte Monologoper mit Stephanie Rhaue in der Hauptrolle deutlich überzeugender wirkt.
Bei der „Langen Nacht der Autor:innen" am Deutschen Theater Berlin präsentieren drei Atelier-Autor:innen Kurzkomödien, wobei Simone Saftigs „Jo schmeißt hin" über eine Soap-Figur mit Hamlet-Ambitionen als stärkstes Stück des Abends gilt.
Timothée Chalamet und Selena Gomez übernehmen die Hauptrollen im Illumination-Animationsfilm "Not Alone", der am 16. April 2027 in den US-Kinos startet. Für Chalamet ist es der erste große Kinoanimationsfilm.
Die britische Indie-Band Only The Poets spielte am 20. April 2026 ihr drittes Konzert in München und gab M94.5 ein Backstage-Interview zu ihrem Debütalbum "And I'd Do It Again".
Die Ausstellung „Light Dialogues" in Unna zeigt bis Januar 2027, wie Künstlerinnen und Künstler Licht als gestalterisches Medium einsetzen, um Atmosphäre und Bedeutung zu erzeugen.
Der Film „Resurrection" zeigt einen namenlosen Protagonisten, der in einer traumlosen Zukunft durch Raum und Zeit reist, um die letzten Träume vor dem Vergessen zu bewahren – ab 25. Juni in deutschen und österreichischen Kinos.
Der US-Amerikaner hat Stars wie Bruce Springsteen, Billy Joel und Whitney Houston zu Mega-Karrieren verholfen. Jetzt ist Davis im Alter von 94 Jahren gestorben.
Die Formation BEAT eröffnete das Tollwood-Sommerfestival 2026 in München mit einem Konzert der zweiten King-Crimson-Besetzung, bei dem Originalmitglieder Adrian Belew und Tony Levin sowie Gitarrist Steve Vai und Schlagzeuger Danny Carey auftraten.
Die Harfenistin Anne-Sophie Bertrand widmet ihr neues Solo-Album „Amalie's Cosmos" der Berliner Salonnière Amalie Beer (1767–1854) und vereint darauf Werke von Paganini, Liszt, Meyerbeer und anderen Komponisten aus ihrem Netzwerk.
Igor Levit erhält die Ehrendoktorwürde der Universität Osnabrück für künstlerische Exzellenz und gesellschaftliches Engagement. Die Kolumne enthält außerdem Meldungen zu Paul Simon, Sean Penn, Jeff Goldblum und Bette Midler.
Das Fusion Festival beginnt am 24. Juni 2026 auf dem ehemaligen Militärflugplatz in Lärz mit 40 Bühnen und über 3.300 Acts. Das Festival ist ausverkauft; Anreise per Bahn über Neustrelitz oder Auto über die A19 wird empfohlen.
Die Dokumentarfilmerin Regina Schilling zeigt Ingeborg Bachmann in „Jemand, der einmal ich war“ mal nicht als Opfer. Ein Gespräch mit der Regisseurin in Bachmanns Lieblingscafé über das Frausein.
Das Filmfest München eröffnet mit dem Cannes-Film „Vaterland" und Sandra Hüller; David Duchovny erhält den CineMerit Award und zeigt seine neue Tragikomödie. Insgesamt werden 130 Filme aus 56 Ländern gezeigt.