Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Sparten & Kunstformen
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Nach einer wetterbedingten Geländeräumung am Freitag verlief der Samstag beim Southside Festival 2026 in Neuhausen ob Eck bei Sonnenschein regulär, mit Auftritten von Kraftklub, Yungblud, The Offspring, Donots und weiteren Acts.
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Bad Bunny absolvierte im Rahmen seiner „Debí Tirar Más Fotos"-Tour zwei ausverkaufte Konzerte in Düsseldorf, bei denen er mit karibischen Arrangements, direktem Fankontakt und politischen Ansprachen über Kolonialismus das internationale Publikum begeisterte.
Questloves Dokumentation über Earth, Wind & Fire deckt verblüffende Parallelen zur Band Chicago auf: beide stammen aus Chicago, durchliefen ähnliche Disco-Phasen und Krisen durch Produzent David Foster, und touren seit 2004 erfolgreich gemeinsam.
Justin Cary, Bassist der Band Sixpence None the Richer und seit 1997 Mitglied der Gruppe, ist im Alter von 50 Jahren nach einem Schlaganfall gestorben.
Die Oper in Genf bringt Frank Zappas irres Musikfresko „200 Motels“ auf die Bühne – und reduziert es auf einen queeren Kindergeburtstag mit drolliger Trump-Schelte.
James Burrows, Mitschöpfer der Kultsitcom „Cheers" und Regisseur von über 1.000 TV-Episoden für Serien wie „Friends", „Frasier" und „The Big Bang Theory", ist im Alter von 85 Jahren gestorben.
Regisseurin Verena Stoiber inszeniert Verdis „Falstaff" am Staatstheater Mainz als Abrechnung mit mächtigen Konzernchefs, die Falstaff-Figur als Trump-ähnlichen Unternehmenstypen. GMD Gabriel Venzago leitet das Philharmonische Staatsorchester, die Premiere erhielt Applaus und Jubel.
Das Deutsche Theater Berlin präsentierte in seiner Langen Nacht der Autor*innen Werkstattinszenierungen von Simone Saftig, Gesa Geue und Marcus Peter Tesch, wobei Teschs Sprechoper „Böse Bäume" als herausragender Abend bewertet wird.
Woody Guthrie gilt als einflussreichster amerikanischer Folksänger, der gesellschaftskritische Songs aus Country, Gospel und Blues schöpfte. Als Mieter in einem Haus von Fred Trump prangerte er dessen rassistische Mietpolitik in Gedichten an.
Bernadette Leopold gibt an der Luisenburg-Felsenbühne ihr Debüt in der Hauptrolle der Sophie Neveu in „Sakrileg – Der Da Vinci Code", unmittelbar nach ihrem Studienabschluss in Wien.
Die Rosenberg Festspiele in Kronach zeigen ab 24. Juni Oscar Wildes Komödie „Ernst sein ist alles" in der Regie von Bernd Berleb, in der zwei Freunde mit erfundenen Identitäten ihre gesellschaftlichen Pflichten umgehen.
The BossHoss begeisterten beim Huk-Sommer-Open-Air in der Kulturfabrik Cortendorf mit einer energiegeladenen Show bei über 30 Grad; das Publikum feierte und tanzte mit.
Amazon hat den fast fertiggestellten Film „Artificial" von Regisseur Luca Guadagnino über OpenAI-Gründer Sam Altman zurückgezogen, weil der Film Altman laut „Variety" negativ darstellt – kurz nach einer milliardenschweren Partnerschaft mit OpenAI.
In der Französischen Nationalbibliothek wurde ein handgeschriebenes Kompositionsbuch Mozarts entdeckt, das sieben Werke für Flöte und Harfe sowie Unterrichtsstunden für die Herzogin von Guînes aus dem Jahr 1778 enthält. Die Stücke sollen erstmals aufgeführt werden.
Ein bislang unbekanntes Archiv von Van Goghs Arzt Paul Gachet enthält seltene Werke, darunter Gachets Skizze „Van Gogh auf dem Sterbebett" sowie einen darauf basierenden Druck, von dem nur rund zwölf Exemplare erhalten sind.
Das Smithsonian American Women's History Museum präsentiert „Unhidden Heroines", ein Augmented-Reality-Projekt auf der National Mall in Washington, das fünf historisch bedeutende US-Frauen als virtuelle Denkmäler neben bestehenden Monumenten sichtbar macht – abrufbar bis 31. Dezember 2025.
Die Asche des 2023 verstorbenen Schriftstellers Milan Kundera wurde auf dem Zentralfriedhof seiner Geburtsstadt Brünn beigesetzt, fast drei Jahre nach seinem Tod in Paris.
Bad Bunny gibt am Wochenende in Düsseldorf die einzigen beiden Deutschland-Konzerte seiner Welttournee, jeweils vor rund 50.000 Fans. Der Grammy-Gewinner aus Puerto Rico ist derzeit mit über 100 Millionen monatlichen Hörern der meistgestreamte Künstler weltweit.
Sharon Eyal Dance zeigt beim DanceFirst Festival im Veranstaltungsforum Fürstenfeld mit „Delay the Sadness" eine technisch hochpräzise, neoklassische Choreografie über Trauerbewältigung, in der emotionale Erstarrung und mechanische Perfektion als Allegorie auf unterdrückte Trauer wirken.
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann würdigt das Musikfest ION in Nürnberg anlässlich seines 75-jährigen Jubiläums als international bedeutendes Kulturereignis und kündigt eine Erhöhung der Landesförderung auf rund 250.000 Euro an.
Das Theater Magdeburg zeigt Rodgers' und Hammerstein's Musical „Oklahoma" als DomplatzOpenAir-Produktion mit überzeugenden Hauptdarstellern, folkloristischer Wildwest-Kulisse und einer Inszenierung, die unbeabsichtigt aktuelle politische Anklänge erzeugt.
The Weeknd tritt am 25., 26. und 27. Juni 2026 dreimal in der Münchner Allianz Arena auf; Resale-Tickets sind noch ab rund 103 Euro erhältlich, Vorband ist Rapper Playboi Carti.
Das Münchner Auktionshaus Neumeister schließt zum 31. Oktober endgültig und verabschiedet sich mit einer großen Juni-Auktion sowie einer Sonderauktion zur Brauereigeschichte; Inhaberin Katrin Stoll plant danach mehr Zeit für Familie und Lehrtätigkeit.