Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Sparten & Kunstformen
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Olivia Rodrigo berichtet, sie habe vor ihrem Headliner-Auftritt beim Glastonbury 2025 fast eine Panikattacke erlitten, das Wochenende aber als bestes ihres Lebens erlebt – unter anderem dank eines gemeinsamen Auftritts mit Robert Smith von The Cure.
Für Christopher Nolans Kinofilm „The Odyssey" entwickelte Komponist Ludwig Göransson einen auf antiken griechischen Instrumenten basierenden Score, darunter rekonstruierte Nachbildungen von Aulos und Lyra, die anhand historischer Quellen erarbeitet wurden.
Das Renaissance-Ensemble Capella de la Torre beleuchtet am 28. Juni in der Villa Elisabeth Berlin mit Musik aus Ungarn und Europa das Leben von Erzsébet Báthory-Nádasdy – zwischen historischer Grausamkeit und politischer Verschwörung.
Emily Armstrong, seit September 2024 neue Frontfrau von Linkin Park, identifiziert sich als queer und war laut Medienberichten 2016 mit Model Kate Harrison liiert; derzeit gilt sie als Single.
Oxana Omelchuks Kammeroper „Laterna Magica" wurde in Bonn uraufgeführt und verbindet ein historisches Projektionsgerät als Bühnenzentrum mit mystischen Klangwelten, bleibt jedoch szenisch zu abstrakt und erreicht nicht die Dichte früherer Produktionen der Reihe.
Carly Simon veröffentlicht am 14. August mit „Comes in Waves" ihr erstes Studioalbum seit fast 20 Jahren; die Leadsingle „Howl" behandelt Verrat und Vergebung nach einer gescheiterten Beziehung.
Linkin Park absolvierten mit neuer Frontfrau Emily Armstrong ihr erstes von zwei Konzerten in der Münchner Allianz Arena und überzeugten mit energiegeladener Show und Klassikern wie „Numb". Viele Fans vermissten jedoch eine Würdigung des 2017 verstorbenen Sängers Chester Bennington.
Angélica Liddell zeigt mit „Seppuku" bei den Wiener Festwochen eine Performance-Hommage an den japanischen Schriftsteller Yukio Mishima, in der sie ihre eigene Faszination für den rituellen Suizid in Tableaus, Monologen und Körperkunst verarbeitet.
Der Autor analysiert am Beispiel der Performancekünstlerin Florentina Holzinger, wie der Kunstbetrieb scheinbar rebellische Kunst ins kommerzielle Spektakel integriert, und sieht ihre Aufnahme durch die Galerie Thaddäus Ropac als Beleg für eine Refeudalisierung der Kunst.
Angela Schanelecs neuer Film „Meine Frau weint" begleitet eine Handvoll Menschen rund um Berlin, darunter das Paar Thomas und Laura, und kreist um Fragen des Zusammenlebens, Einsamkeit und Beziehung.
Laut einer Auswertung für die Zeit stammen 80 Prozent aller Debütromane großer deutscher Verlage von Frauen; gleichzeitig beobachtet die SZ, dass junge Schriftstellerinnen auffallend häufig weibliche Gewalt gegen Männer als Racheakt thematisieren.
Die Bücherschau des Tages bündelt Buchkritiken vom 11. Juni 2026: Die SZ lobt Clara Leinemanns Roman „Gelbe Monster" über eine aggressive junge Frau, der Deutschlandfunk hebt Nathan Devers' Essay über seine Abkehr vom orthodoxen Judentum hervor.
Die ersten Dresden Design Days finden vom 21. bis 23. August 2026 dezentral in der Dresdner Neustadt statt und bringen in neun kuratierten Ausstellungen etablierte Designer:innen und junge Kreative in Dialog.
Jörg Winger, ehemaliger UFA-Produzent und Showrunner von „Deutschland 83", übernimmt als Geschäftsführer die deutschen Produktionsaktivitäten von Dynamic Television und hat bereits drei Serienentwicklungen gestartet, darunter einen ZDF-Thriller.
Auf der Seriencamp Conference präsentierten Macher fünf kommende Serien im Format „Work in Progress", darunter den Netflix-Thriller „Die Falle" vom „Liebes Kind"-Team, die Prime-Video-Fortsetzung „Perfekt zusammen" sowie drei ZDF-Produktionen.
Der NDR-Dokumentarfilm „maffay!" begleitet Peter Maffay exklusiv auf seiner „We Love Rock 'n' Roll Farewell-Tour" 2024 und zeigt neben Bühnenaufnahmen persönliche Einblicke in sein Leben, darunter Aussagen zu Alkohol und familiären Beziehungen.
Eine dreiteilige ARD-Doku rekonstruiert den Juwelendiebstahl vom 25. November 2019 im Dresdner Grünen Gewölbe und die Ermittlungen der SOKO „Epaulette", die zum Prozess gegen Mitglieder des Remmo-Clans führten.
Die ARD-Fantasyserie „All Heroes Are Bastards" feierte beim Seriencamp Weltpremiere und erzählt von den ersten Superhelden mit Migrationshintergrund der deutschen Filmgeschichte, eingebettet in sozialkritische, humorvolle Gesellschaftssatire einer dystopischen Nahzukunft.
RTL und SRG verfilmen Johanna Spyris „Heidi" als Serie mit Neah Hefti in der Titelrolle sowie Heike Makatsch, Christian Kohlund und Charly Hübner im Ensemble; die Ausstrahlung ist für 2027 geplant.
Junge Frauen der Gen Z entdecken Lesen als neuen Lebensstil und treiben über aufwendig gestaltete New-Adult-Bücher und Buchbloggerinnen einen Aufschwung im Buchmarkt an.
Die vierteilige NDR-Dokuserie „Hiphop – Made in Germany" zeichnet die Entwicklung des Deutschrap von den 80ern bis heute nach und beleuchtet, wie die Musikrichtung gesellschaftliche Themen wie Rassismus, Sexismus und politische Ereignisse reflektiert.
Rosa von Praunheim, Regisseur und Queer-Aktivist, provozierte mit rund 150 Filmen die Mehrheitsgesellschaft und outete prominente Homosexuelle gegen deren Willen. Er starb am 17. Dezember 2025 im Alter von 83 Jahren.
Die Funk-Serie „GymBros" (NDR, RBB) beleuchtet ab Ende 2026 in 24 Kurzfolgen die psychischen Probleme junger Männer – ADHS, Depressionen und Body-Image-Störungen – mit Humor im Setting eines Fitnessstudios.
Der sechsteilige NDR-Podcast von Host Ocke Bandixen erzählt, wie die Beatles zwischen 1960 und 1963 auf den Bühnen der Hamburger Reeperbahn zu einer weltberühmten Band wurden.