Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Sparten & Kunstformen
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Pitbull hält den Weltrekord für die größte Versammlung von Menschen mit Glatzenkappen – aufgestellt mit 22.141 Teilnehmern beim BST Hyde Park London – und beim Lollapalooza Berlin am 18. Juli könnten noch mehr Fans mit Latex-Glatzen erscheinen.
Das Bayerische Staatsballett hat Ersten Solisten Julian MacKay fristlos gekündigt. MacKay führt die Entlassung auf interne Kritik zurück, während das Haus andere Gründe andeutet und beide Seiten sich in ihren Darstellungen widersprechen.
Händel war einst Münchens vierter Opern-Heiliger. Mit dieser „Alcina“ kann die Bayerische Staatsoper nicht an diese Tradition anknüpfen. Vokal und szenisch eine enttäuschende Premiere.
Englands WM-Erfolg lässt die Streamingzahlen von Oasis' „Wonderwall" rasant steigen, sodass der Song erstmals Platz 1 der UK-Charts erreichen könnte. Liam Gallagher kündigte an, den Klassiker bei einem englischen Titelgewinn mit den Spielern auf dem Rasen zu performen.
Young Thug geht im Herbst 2026 auf seine erste Headlining-Tour seit 2019, die „The New Generation"-Tour, mit einem Deutschland-Konzert am 17. Oktober in Düsseldorf; Tickets sind ab dem 17. Juli 2026 im Vorverkauf erhältlich.
Die britische Sängerin Sienna Spiro performte ihren Song „Great Expectation" aus ihrem Debütalbum „Visitor" in der „Tonight Show" bei Jimmy Fallon – begleitet von einer Live-Band und zwei Background-Sängerinnen.
Der Kölner Künstler Nikolas Müller zeigt in der Kölner Artothek großformatige Aquarelle, die biografische Erlebnisse, kindlich-naive Motive und Fragen nach dem Anderssein in leuchtenden Farbverläufen verbinden.
Die Bayerische Staatsoper zeigt Händels „Alcina" als letzte Spielzeit-Premiere: Das Bayerische Staatsorchester überzeugt musikalisch stark, der Gesang ist solide, die Inszenierung bleibt jedoch blass.
Die Pet Shop Boys spielten im Berliner Huxley's zwei intime Clubshows im Format „Obskur" vor je 1.800 Fans, bei denen Neil Tennant und Chris Lowe statt Greatest Hits Raritäten, B-Seiten und ein Livedebüt präsentierten.
Die Kammerkonzert-Reihe „Auf da Oim" in Frasdorf zog am 5. Juli über 450 Besucher auf die Niederalmen, wo Musiker der Münchner Philharmoniker bei vier ausverkauften Konzerten auf drei Almen auftraten.
Nina Chuba tritt am 17. Juli in Spalt am Brombachsee auf; das ausverkaufte Konzert beginnt um 19 Uhr mit Support-Act Dani Lia, Einlass ist ab 17 Uhr, und zum Abend sind Regenschauer und Gewitter angekündigt.
Der Wiener Musiker Bibiza spricht im Interview über sein kommendes drittes Album „Rocknrollst★r", das am 31. Juli erscheint und einen Stilwechsel vom Schmäh-Pop hin zu gitarrenbasiertem Rock markiert.
Die Komikerin Gaby Köster berichtet von finanziellen Sorgen und unzureichender Pflegeversorgung nach ihrem Schlaganfall 2008 und fordert bessere Bedingungen für Pflegekräfte. Zugleich ist sie in dem Dokumentarfilm „Was haben wir gelacht" über das Frauenbild im deutschen TV der 1990er zu sehen.
Die Münchner Festspielpremiere von Händels „Alcina" im Prinzregententheater scheiterte inszenatorisch: Regisseurin Wehner lieferte trotz hochkarätiger Besetzung um Jeanine De Bique und John Holiday weder Zauber noch emotionale Tiefe und erntete Buhrufe, während das musikalische Niveau überzeugte.
Die „Pet Shop Boys“ geben in Berlin ein winziges, intimes Clubkonzert. Es ist großartig schön und es zeigt: Die Traurigkeit hält die Menge als Kitt noch dichter zusammen als die Euphorie.
Tom Cruise spielt in der Komödie „Digger" von Regisseur Alejandro G. Iñárritu einen gealterten Ölbaron, der eine selbst verursachte Katastrophe abwenden muss – mit verändertem Äußeren kaum wiederzuerkennen. Der Film startet am 1. Oktober 2026 in Deutschland.
Bettina Böttinger spricht zu ihrem 70. Geburtstag über persönliche Schicksalsschläge, ihren Podcast und den Dokumentarfilm „Was haben wir gelacht", der Sexismus gegenüber Frauen in der Fernsehunterhaltung thematisiert.
American Aquarium veröffentlichen mit „New Ways to Lose" ihr elftes Album, das Country-Rock mit gesellschaftskritischen und poetischen Texten verbindet und den Zerfall ländlicher Gemeinschaften sowie politische Missstände im amerikanischen Süden thematisiert.
Mick Jagger erklärt, dass die Bezeichnung „Mad Mogul" für Elon Musk im Rolling-Stones-Song „Mr. Charm" kein Angriff, sondern ein Kompliment sei – inspiriert von SpaceX' Rolle bei der Rückholung zweier NASA-Astronauten.
Ikkimels Song „Fußballmänner" wird nach einem viralen ZDF-Morgenmagazin-Auftritt auch in den USA gefeiert, nachdem US-Künstlerin Doechii das Video mit sechs Millionen Followern teilte – der zweite deutsche Sommerhit 2026 nach KitschKriegs „Gut Genug".
Der künftige Chefdirigent leitete am Sonntag den zweiten Konzertabend am Odeonsplatz. Geigen-Shootingstar María Dueñas sprang kurzfristig für die erkrankte Janine Jansen ein.
Der Film „23 000 Leben“ ist inspiriert von einer wahren Geschichte: Eine Gruppe junger Menschen wollte 2016 mit der „Iuventa“ im Mittelmeer Flüchtende retten. Was sagt der echte Kapitän des Schiffs dazu?
Ein Live-Panel-Talk mit Künstlerin Agatha Kosobucki, Influencer Maximilian Pichlmeier und Autor Felix Kosok diskutiert queere Sichtbarkeit in digitalen Räumen zwischen Selbstausdruck und Hasskampagnen – als Teil der Ausstellungsreihe „EXISTENCE – Part 1" der The ___Gallery in Hamburg.
Fünf Alben von John Lennon/Yoko Ono, Lou Reed, Genesis, Atari Teenage Riot und OutKast spalteten Fans und Kritiker, weil sie radikal mit dem Stil ihrer Vorgänger brachen und kommerziell oder künstlerisch scheiterten.