Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Sparten & Kunstformen
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Black-Sabbath-Drummer Bill Ward, 78, erklärt via Instagram, dass er künftig bei Flughäfen und längeren Strecken einen Rollstuhl nutzt – aus Altersgründen, nicht wegen Krankheit – und betont, er sei weiterhin aktiv und werde „rocken, bis ich tot bin".
Neil Young nimmt für sein kommendes Album „Second Song" zwei Songs neu auf, die er Mitte der 1960er Jahre als Teenager mit seiner Schulband The Squires geschrieben hatte: „I'll Love You Forever" und „Casting Me Away From You".
Zum 80. Geburtstag des 1980 verstorbenen AC/DC-Frontmanns Bon Scott erinnern Rockmusiker wie Rob Halford, Joe Elliott und Mike McCready in Video-Tributen an ihn; Scotts Estate veröffentlicht zudem seltenes Archivmaterial auf YouTube.
Mick Jagger würdigt die Beatles in einem SiriusXM-Interview als produktivste Songwriter ihrer Zeit und berichtet, wie Paul McCartney für das neue Stones-Album „Foreign Tongues" ins Studio kam.
Yungblud hat seinen Auftritt beim Cowboys Music Festival in Calgary am 12. Juli abgesagt, weil er sich in Großbritannien eine Auszeit nimmt und nach eigenen Angaben gerade an sich selbst arbeitet. Die übrigen Tourdaten sollen planmäßig stattfinden.
Der Kolumnist reflektiert über Empathie und innere Ruhe nach einem Hospizbesuch und beschreibt, wie zwei Songs der Dawes – „Crack The Case" und „Things Happen" – Perspektivwechsel und Gleichmut als Antwort auf gesellschaftlich fehlende Empathie vermitteln.
Anthony Hopkins, 88, veröffentlicht mit „Life Is a Dream" bei Decca Classics ein Album mit Eigenkompositionen aus sechs Jahrzehnten, eingespielt vom Philharmonia Orchestra unter der Leitung von Gustavo Dudamel.
Das Museum Boijmans Van Beuningen in Rotterdam hat 390 Kilogramm Erdnussbutter auf einem 25 Quadratmeter großen Boden verteilt, um den verstorbenen niederländischen Konzeptkünstler Wim T. Schippers mit seinem legendären Werk „Pindakaasvloer" zu ehren.
Gerry Goffin und Carole King gelten als produktivstes Songschreiber-Duo der Popgeschichte, das mit Hits wie „Will You Love Me Tomorrow" Maßstäbe setzte. Nach ihrer Scheidung feierte King mit dem Album „Tapestry" (1971) einen weiteren Meilenstein.
Die Rolling Stones veröffentlichen am 10. Juli ihr neues Studioalbum "Foreign Tongues" mit 14 Titeln, aufgenommen in den Londoner Metropolis Studios. Als Gaststars wirken unter anderen Paul McCartney, Robert Smith, Bruno Mars und der verstorbene Charlie Watts mit.
Elton Johns 1978er Album „A Single Man" gilt als sein künstlerischer Tiefpunkt: Ohne Texter Bernie Taupin und geprägt von Depression und Kokainsucht lieferte er bis auf das Instrumentalstück „Song for Guy" inhaltslosen Radiopop.
Vier Bücher beleuchten Macht und Ohnmacht: William Dalrymple schildert den Aufstieg der East India Company, Siri Hustvedt verarbeitet Paul Austers Tod, Nicholas Potter analysiert eine neue autoritäre Linke, Joachim Steinhöfel kritisiert staatliche Einschränkungen der Meinungsfreiheit.
Torsten Sträters WDR-Comedy-Show lädt Gäste wie Karoline Herfurth, Helge Schneider und Kurt Krömer zu persönlichen Gesprächen und humorvollen Rubriken ein, darunter Sprachkritik, Kindheitserinnerungen und skurrile Zeichnungen von Tino Bomelino.
Robert Rauschenberg (1925–2008) gilt als Wegbereiter der Pop-Art und verband in dreidimensionalen Werken Alltagsgegenstände, Schrott und ausgestopfte Tiere mit Malerei, wodurch er künstlerische Grenzen aufhob.
Eine Dokumentation erzählt, wie die beiden französischen Musikproduzenten Henri Belolo und Jacques Morali die Village People im New York der 1970er Jahre gründeten und mit dem Hit „Y.M.C.A." zu Weltstars machten.
Ballettdirektor Goyo Montero verabschiedet sich nach 17 Jahren vom Staatstheater Nürnberg mit einer Tanzfilm-Adaption von Hermann Hesses „Der Steppenwolf", die immersive Videotechnik und eine Neukomposition von Owen Belton verbindet.
Eine MDR-Dokumentation porträtiert Tamara Danz, Sängerin der DDR-Rockband Silly, die 1996 mit 43 Jahren an Krebs starb, und beleuchtet zugleich die ostdeutsche Rockmusikgeschichte und das deutsch-deutsche Verhältnis nach der Wende.
Eine MDR-Dokumentation beleuchtet den wechselvollen Werdegang von Terence Hill (bürgerlich Mario Matteo Girotti), der weit mehr als seine 17 Komödien mit Bud Spencer umfasst und dessen Privatperson – gläubiger Christ, Pazifist, Naturliebhaber – stark von seiner Leinwandrolle abweicht.
Eine dreiteilige ARD-Dokumentarserie zeichnet Taylor Swifts Karriere von ihrem Debüt 2006 über Krisen, den Kampf um ihre Musikrechte bis zur „Eras Tour" 2023/24 nach und beleuchtet dabei gesellschaftliche Entwicklungen in den USA.
MagentaTV überträgt die 78. Primetime Emmy Awards in der Nacht vom 14. auf den 15. September 2026 live und kostenlos über den Sender Moments TV, inklusive Expertenkommentar und einer Wiederholung am Folgeabend.
Das queere Kollektiv Riess Neustadt präsentierte beim Münchner Tanz-Sommer 2026 im Schwere Reiter das choreografische Konzert „This Tomorrow", ein organisches Gesamtkunstwerk aus Musik, Tanz und Licht, das Gemeinschaft und Zukunftsfähigkeit thematisiert.
Fünf Autorinnen berichten vom THINK BIG! Festival in München – einem internationalen Tanz-, Musiktheater- und Performance-Festival für junges Publikum, bei dem sie unter anderem die partizipative Performance „Posto" von Zinola Kühn Productions erleben.
Azeret Koua inszeniert am Theaterhaus Jena den Kassandra-Mythos als feministisches Coming-of-Age-Stück, das trotz aufwendiger Ausstattung an fehlendem Spiel, stimmlicher Nuancenlosigkeit und mangelnder Stringenz scheitert.
Der Sommer dreht wieder auf: In Bayern werden teils über 30 Grad erwartet. Doch wer die Hitze fürchtet, darf sich über eine ungewohnte Abkühlung freuen.