Pressespiegel
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Thema: Tanz
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Das Dance On Ensemble zeigt bei der Tanzwerkstatt Europa in München Choreografien von Noa Eshkol, ergänzt durch eine Antwort-Choreografie von Noé Soulier, der Eshkols geometrisch-minimalistische Bewegungssprache energetisch auflädt und partiell auflöst.
Joana Tischkau, Jeremy Nedd und Sophie Yukiko eröffnen mit der Malpaso Dance Company das 38. Tanz im August in Berlin mit „Trapikana", einer Tanzperformance über die Alpträume des Kuba-Tourismus, die Exotismus und Touristenfallen aus mehreren Perspektiven beleuchtet.
Das ImPulsTanz – Vienna International Dance Festival 2026 präsentierte in 31 Tagen 56 Produktionen mit 100 Prozent Auslastung; auffällig war die Rückkehr zu purem Tanz sowie die intensive Auseinandersetzung der Choreograf*innen mit gesellschaftlichen Gegenwartsthemen.
Das Dance On Ensemble zeigt beim Festival Tanzwerkstatt Europa in München Noa Eshkols „A Suite of Dances" sowie Noé Souliers daran angelehnten Doppelabend „A Day in the Studio" – mit starken Tänzer:innen, aber choreografisch ungleichmäßigem Ergebnis.
Auf Schloss Blumenthal in Aichach finden im September und Oktober 2026 Residenzen für zeitgenössischen Tanz statt, um die Kunstform in den ländlichen Raum zu tragen. Am 6. Oktober präsentieren Steven Barrett, Alexandra Hintermeier, Karen da Silva und Mary-Louise Flexen das Projekt EXTENDING LIMITS.
Deborah Kim Buchinger und Anja Treffer präsentieren ihr Tanzprojekt CROSSED WIRES am 16. September 2026 auf Schloss Blumenthal bei Aichach im Rahmen einer Residenzreihe für zeitgenössischen Tanz im ländlichen Raum.
Beim Origen Festival feiern drei Uraufführungen von Andrey Kaydanovskiy, Nicola Wills und Maša Kolar Premiere: Die Tanzstücke zu römischen Mythen und Kaiserbiografien begeistern mit körperlicher Intensität, düsterer Atmosphäre und packender Bewegungssprache.
Joana Tischkau erforscht mit der kubanischen Malpaso Dance Company in „Trapicana" beim Internationalen Sommerfestival Hamburg das legendäre Havannaer Revue-Theater „Tropicana" als Tanzperformance zwischen Kolonialerbe, Exotisierung und kubanischer Identitätssuche.
Die Tanzwerkstatt Europa (TWE) in München eröffnet mit zwei Gastspielen: Anne Teresa de Keersmaekers Klassiker „Rosas danst Rosas" und Jan Rozmans experimentellem Solo „Wetware", wobei fünf weitere Performances bis zum 14. August folgen.
Die argentinische Choreografin Ayelen Parolin eröffnete das Internationale Sommerfestival auf Kampnagel mit der Deutschland-Premiere von „Irresistible Revolution", in der zwölf Tänzer*innen knapp eine Stunde lang zu lateinamerikanischen Rhythmen schütteln und zappeln – ein harmloser, karnevalesker Auftakt ohne revolutionären Anspruch.
Les Ballets Jazz de Montréal zeigt mit „Dance Me" eine Hommage an Leonard Cohen in der Kölner Philharmonie, bei der drei Choreografen 15 Songs des Dichters in tänzerische Pas de deux verwandeln.
Altmeister John Neumeier choreografiert in Venedig ein Stück über die Seufzerbrücke – für ein neu gegründetes 40-plus-Ensemble. Die Zeiten, in denen ältere Tänzer aufs Abstellgleis kamen, sind vorbei.
Beim ImPulsTanz-Festival zeigen Bill T. Jones und Raja Feather Kelly ein generationsübergreifendes Tanzstück, Elio Gervasi holt die Bewegungssprachen von Trisha Brown und Merce Cunningham ins Heute, und Tao Yes TAO Dance Theater feiert mit „18" seine Uraufführung.
Simone Forti, eine der einflussreichsten Tanzkünstlerinnen des 20. Jahrhunderts, ist im Alter von 91 Jahren in Los Angeles gestorben. Mit ihren „Dance Constructions" (1960–61) verband sie Tanz und bildende Kunst und prägte Generationen von Künstlerinnen und Künstlern.
Beim Venedig-Festival überzeugen Kalle Nio und Fernando Melo mit ihrem Stück „Tempo", das durch Bühnenillusionen Zeit verlangsamt, wiederholt und beschleunigt und dabei eine poetisch-traumhafte Wirkung erzeugt.
Simone Forti, Pionierin des modernen Tanzes und Goldene-Löwen-Trägerin, ist im Alter von 91 Jahren in Los Angeles gestorben. Mit ihren „Dance Constructions" (1960–61) prägte sie den Dialog zwischen bildender Kunst und Tanz maßgeblich.
Choreografin Hannah Schillinger nähert sich in ihrem Stück „JOAN" der Figur Jeanne d'Arc aus queerfeministischer Perspektive und verbindet Tanz, Gesang und Performance; die Uraufführung findet im Schwere Reiter München statt.
Choreograf Shahar Binyamini zeigt mit der House of Dance Company und der Ballett-Akademie der HMTM zwei Stücke: „New Earth" erforscht den Körper als wandelbare Materie, „Bolero X" entfaltet anhand Ravels Musik die Kraft kollektiver Bewegung.
Beim Origen Tanzfestival in Riom feiern acht Uraufführungen in drei Wochen Premiere, darunter Lucas Valentes präzises Tanzstück „Panem et Circenses" und Sébastien Bertauds „Dido und Aeneas" mit Tänzern der Pariser Oper; zudem begeistert Giovanni Netzers „Hannibal" auf 2300 Metern Höhe.
Bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen feiert Jean-Christophe Maillots „Ma Bayadère" deutsche Erstaufführung: Der Choreograf verlegt den Ballettklassiker hinter die Kulissen eines Theaters und verknüpft das Original mit einer Geschichte über Rivalität und Emotionen im Probenprozess.
Das Tanzzentrum Müller aus Wolfratshausen hat bei den German Urban & Commercial Championships ein herausragendes Gesamtergebnis erzielt.
Das Bayerische Staatsballett hat Ersten Solisten Julian MacKay fristlos gekündigt; MacKay behauptet auf Instagram, er habe davon über Social Media erfahren, was das Staatsballett widerspricht.
Das Badische Staatsballett Karlsruhe präsentiert beim Abschluss der Tanz-Fest-Woche 2026 eine dreistündige Gala mit Werken von Goecke, van Manen, Neumeier und eigenen Choreografien; Sophie Burke erhält den Karlsruher Tanzpreis.
Rund 12.000 Menschen haben beim traditionellen Kocherlball im Münchner Englischen Garten getanzt. Der seit über 140 Jahren bestehende Ball soll laut dem Verein zur Erhaltung der Biergartentradition bis 2029 als Weltkulturerbe nominiert werden.