Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Theater & Darstellende Kunst
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Philipp Preuss inszeniert am Theater an der Ruhr die Uraufführung von Thomas Köcks „Circus Oresteia", das den antiken Atridenmythos mit moderner Zivilisationskritik und Umweltzerstörung verknüpft – trotz zähem Beginn endet das Stück mit einem starken lyrischen Finale.
Amanda Lasker-Berlins Überschreibung von Aristophanes' „Lysistrata" feiert Uraufführung bei den 75. Bad Hersfelder Festspielen unter der Regie von Marlene Anna Schäfer und entfaltet ihre Stärke vor allem in den stillen, ernsthaften Momenten über Krieg und Frieden.
Er war die inspirierende Stimme, die ein magisches Produktionsklima erzeugen konnte: Zum Tod des großen Dramaturgen Dieter Sturm.
Das Metropoltheater München zeigt die politische Satire „Putsch – Anleitung zur Zerstörung einer Demokratie" von Alistair Beaton und Dietmar Jacobs in der Regie von Jochen Schölch als beklemmend aktuelle Warnung vor dem Zerfall demokratischer Strukturen durch Rechtspopulismus und Medienmanipulation.
Christian Stückl inszeniert im Oberammergauer Passionstheater eine dreistündige Bühnenfassung von Daniel Kehlmanns Roman „Tyll", in der Laiendarsteller die Geschichte des Gauklers Tyll Ulenspiegel im Dreißigjährigen Krieg erzählen.
Philipp Preuss hat Thomas Köcks Überschreibung der Orestie von Aischylos als „Circus Oresteia" am Theater an der Ruhr uraufgeführt, die den antiken Rachezyklus als Kontinuität fossiler Ausbeutung und Klimazerstörung deutet.
Paula Carbonell Spörk, mit 23 Jahren jüngstes Ensemblemitglied des Schauspiels Köln, wechselte während der Pandemie vom Klavierstudium zur Schauspielerei und erhielt ihr Erstengagement unter Intendant Kay Voges.
Jochen Schölch inszeniert am Münchner Metropoltheater „Putsch – Anleitung zur Zerstörung einer Demokratie" von Alistair Beaton und Dietmar Jacobs als temporeiche Gesellschaftssatire über den schrittweisen Aufstieg der neuen Rechten und den Niedergang der Demokratie.
Jochen Schölch inszeniert am Metropoltheater München das Stück „Putsch – Anleitung zur Zerstörung einer Demokratie" von Alistair Beaton und Dietmar Jacobs.
Der 57-Jährige spricht über das romantische Gefühl, das ihn bei „Irgendwie und Sowieso“ überkommt, über seine Lederhose und warum er zu allen Du sagt.
Jochen Schölch inszeniert am Münchner Metropol Theater „Putsch" von Alistair Beaton und Dietmar Jacobs, eine politische Satire über den schleichenden Abbau der Demokratie durch Rechtspopulismus, die trotz Kasperletheater-Ästhetik nah an der politischen Realität bleibt.
Die Faust-Festspiele in Pottenstein eröffnen unter Intendant Daniel Leistner mit der Sommerkomödie „Der Wirrwarr"; ein unerwarteter Eklat sorgte bei der Premiere für begeisterten Applaus.
Das Festspielhaus Neuschwanstein probt für das Musical „Das zauberhafte Land von Oz", das im August 2026 auf der Allgäuer Freilichtbühne Altusried uraufgeführt wird – mit Stars wie Lucy Scherer, Uwe Kröger und Joey Heindle.
Er ist Autodidakt und wurde durch Paolo Sorrentinos Politikerfilme bekannt. Toni Servillo über die Anmut des Theaters, die politische Lage in Italien – und nicht gerauchte Beruhigungszigarren.
Leander Haußmann inszeniert beim Theatersommer Haag zum zweiten Mal Molière: Gerti Drassl spielt in „Der Geizige" die Hauptrolle des Harpagon auf dem Marktplatz-Freilichttheater, Intendant Christian Dolezal tritt selbst im Brautkleid auf.
Der Verein Bühnenkunstförderer präsentiert am 8. August im Kurpark am Chiemseesaal in Prien a. Chiemsee den Klassiker „Der Brandner Kaspar und das ewig´ Leben" mit dem Theaterwagen Porcia aus Kärnten.
Stephan Mösch legt mit „Bayreuth als Theater" ein 674-seitiges Standardwerk zur Geschichte der Bayreuther Festspiele von 1876 bis heute vor, das politische Zeitbezüge, Inszenierungsanalysen und Dirigentenporträts verbindet.
Don Cheadle spricht über sein Broadway-Debüt in der Neuinszenierung von „Proof" an der Seite von Ayo Edebiri, die Herausforderungen acht Vorstellungen pro Woche sowie seine Herangehensweise an Kreativität und Vielseitigkeit als Schauspieler.
Tiago Rodrigues, Leiter des Festival d'Avignon, erklärt im Interview dessen demokratischen Auftrag als Kunst für alle und eröffnet die 80. Ausgabe am 4. Juli mit Julien Gosselins „Maldoror" sowie 18 Welturaufführungen.
Der Fonds Darstellende Künste vergab den Theaterpreis des Bundes an Hellerau, Stellwerk Junges Theater Weimar, Theater Lindenhof und Theater Oberhausen; den Tabori Preis erhielt raumlaborberlin.
Schauspiel-Stuttgart-Intendant Jossi Wieler erhielt die Otto-Hirsch-Medaille für seinen Einsatz gegen Antisemitismus und für christlich-jüdische Verständigung; er erklärt, warum er Peter Weiss' „Die Ermittlung" bewusst vor Landtagswahlen inszeniert und das Stück gern in Ostdeutschland spielen würde.
Das Landestheater Schwaben in Memmingen richtet vom 17. bis 28. Mai 2028 die 41. Bayerischen Theatertage aus und empfängt dabei Theater und freie Ensembles aus ganz Bayern an mehreren Spielorten in der Region.
Die Bayerische Kammerphilharmonie stellt am 2. Juli 2026 in Augsburg ihr Programm für die Saison 2026/27 vor, darunter die Konzertreihe un-er-hört, Familienkonzerte sowie ein Schulprojekt zur Erinnerungskultur.
Die dreiteilige Doku-Serie „WeltenSpieler" porträtiert Live-Action-Rollenspiel-Begeisterte (LARPer), die eigene Charaktere in fiktionalen Welten verkörpern und erzählen, was sie dabei über sich und die Gesellschaft lernen.