Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Theater & Darstellende Kunst
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Der Sommernachtstraum im Münchner Olympiapark zog 24.000 Zuschauer mit Pyrotechnik, Drohnenshow und Auftritten von Zoe Wees und Madcon an, während die Kritik an der Böller-Show als belastend für Tiere und Anwohner zunimmt.
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Das Theaterkollektiv Pièrre.Vers inszeniert Dorothee Krings' Roman „Tage aus Glas" als performativen Parcours durch Düsseldorf-Gerresheim, der den Arbeiterstreik von 1901 in der historischen Glashütte mit aktuellen Fragen zur Disruption der Arbeitswelt verknüpft.
Das Tanzstück „Main Character: Lost" von Miller de Nobili zeigt beim Think Big!-Festival im Münchner schwere reiter Pubertätserfahrungen zwischen sozialem Druck, Selbstfindung und dem Wunsch, gesehen zu werden – mit einer Bewegungssprache, die zeitgenössischen Tanz und urbane Stile verbindet.
Das Tanztheater „Als ich in deinem Alter war" von Fang Yun Lo / Polymer DMT verbindet Großeltern-Interviews mit Kindern, selbstgebaute Figuren und Tanz zu einem generationenübergreifenden Stück über Kindheitserinnerungen, das beim Think Big!-Festival im HochX gezeigt wurde.
Bühnenmeister Sami Kyllönen sorgt seit über zehn Jahren mit seinem Team hinter den Kulissen der Bregenzer Seebühne dafür, dass Verdis „La Traviata" reibungslos läuft – unsichtbar in Schwarz, stets vorbereitet auf Unwetter und technische Herausforderungen.
Mit einer ausverkauften Globe-Gala verabschiedet sich Schauspieldirektor Matthias Straub nach 16 Jahren vom Landestheater Coburg; die Feier vereint rund 400 Zuschauer und Ensemble-Mitglieder bei emotionalen Rückblicken auf prägende Theatermomente.
Die Nibelungenfestspiele zeigen eine deutsch-englische Produktion über Kriemhilds Zeit bei den Hunnen. In der Hand trägt sie ein Stofftäschchen in verdächtiger Form.
„Jedermann“ bei den Salzburger Festspielen 2026: Philipp Hochmair entwickelt seine Figur konsequent weiter. Roxane Duran debütiert als Buhlschaft.
Wie es Kriemhild bei König Etzel ergeht: „Die Hunnenkönigin“ bei den Nibelungen-Festspielen in Worms.
Belauschte Gespräche in Theaterpausen, erkannt werden in Straßencafés – warum man einfach mitschreiben muss, was da passiert. Und besonders in Bayreuth bei den Festspielen.
Das Country-Musical „Sterne über Cactus Creek" von Nadine und Jan Burdinski wird am 02.08.2026 um 19:30 Uhr im KUFA-Saal Bamberg aufgeführt; Karten sind unter www.theatersommer.de erhältlich.
Die Nibelungenfestspiele Worms zeigen mit „Die Hunnenkönigin" von Oliver Lansley und James Seager eine Inszenierung, die tradierte Geschlechterrollen hinterfragen will, aber zwischen Gesellschaftskritik, Jahrmarktspektakel und Popkonzert die inhaltliche Klarheit verliert.
Schauspieler Günther Maria Halmer, bekannt als „Tscharlie" aus Helmut Dietls „Münchner Geschichten", ist am 10. Mai im Alter von 83 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit gestorben.
Die Künstlerin Angelika Huber gestaltet am Pfingstsonntag zum dritten Mal das Kunstformat „Pfingstbrausen" in der Bad Windsheimer Spitalkirche mit einer interaktiven Performance, die auch per Instagram-Livestream übertragen wird.
Neun bayerische Freilichtfestspiele – von den Oberammergauer Passionsspielen über die Luisenburg-Festspiele Wunsiedel bis zur Landshuter Hochzeit – verbinden Theater mit historischen Kulissen und regionaler Tradition.
Das von Vera Bolten und Alex Melcher entwickelte Musical „Die Weiße Rose" erzählt die Geschichte der NS-Widerstandsgruppe und ist vom 28. Juli bis 2. August im Rahmen des Sommerfestivals in der Kölner Philharmonie zu sehen.
Thomas Glasmeyers Figurentheater „Fauste" zeigt am 01.08.2026 in der KUFA eine freie Adaption von Goethes Faust, in der Heinrich Faust seine Seele dem Teufel verkauft, um Erkenntnis und Vergnügen zu erlangen.
Bei den Nibelungenfestspielen Worms bringen Oliver Lansley und James Seager mit „Die Hunnenkönigin" Kriemhilds Zeit am Hunnenhof unter Etzel auf die Bühne – mit Live-Musik von Alice Merton, Tanz und feministischer Stoßrichtung, trotz stellenweise hölzerner Dialoge.
Die Salzburger Festspiele eröffnen mit dem „Jedermann", wobei Roxane Duran als Buhlschaft an der Seite von Philipp Hochmair debütiert. Bis Ende August umfasst das Programm 208 Aufführungen, darunter Uraufführungen von Peter Handke und Elfriede Jelinek.
Die Salzburger Festspiele eröffnen mit Hofmannsthals „Jedermann", in dem Philipp Hochmair die Titelrolle übernimmt und Roxane Duran als neue Buhlschaft debütiert. Bis Ende August folgen 208 Aufführungen, darunter Uraufführungen von Peter Handke und Elfriede Jelinek.
Regisseur Alex Novak inszeniert Sophokles' „Antigone" im Innenhof der Glyptothek in einer rasanten Fassung, in der Hanna Gandor und Roland Schreglmann alle Rollen übernehmen.
Diese Oper war sein größter Premieren-Erfolg. Richard Wagners „Rienzi“ lief noch nie auf dem Grünen Hügel. Zum 150. Geburtstag der Bayreuther Festspiele ändert sich dies. Premiere ist am 26. Juli, Alexandra Szemerédy und Magdolna Parditka inszenieren.
Alex Novak inszenierte „Antigone“ beim Sommertheater im Innenhof der Glyptothek München mit Hanna Gandor und Roland Schreglmann.