Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Theater & Darstellende Kunst
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Holger Schultze beendet nach 15 Jahren seine Intendanz am Theater und Orchester Heidelberg und spricht über die Besonderheiten von Mehrspartentheatern in mittleren Städten, Publikumsarbeit, Festivalentwicklung und das Selbstverständnis kommunaler Theaterleitung.
Ja, es ist Satire - aber mit hohem journalistischem Anspruch: Die Sendung „Die Anstalt“ flimmert nach ihrem Start im Februar 2014 zum 100. Mal über den ZDF-Bildschirm. Max Uthoff, Claus von Wagner und Maike Kühl - das feste Ensemble vor der Kamera - begrüßt zum Jubiläum prominente Gäste.
Ja, es ist Satire - aber mit hohem journalistischem Anspruch: Die Sendung „Die Anstalt“ flimmert nach ihrem Start im Februar 2014 zum 100. Mal über den ZDF-Bildschirm. Max Uthoff, Claus von Wagner und Maike Kühl - das feste Ensemble vor der Kamera - begrüßt zum Jubiläum prominente Gäste.
Ab August 2027 tourt Oliver Rohrbeck mit der „Die drei ???"-Mitmachtour „Nacht in Angst" durch 13 deutsche Städte, bei der Fans per Online-Casting ausgewählt werden, um live auf der Bühne mitzuspielen.
Cornelia Rainer inszeniert beim Kulturfestival „Bühne der Macht" im Kärntner St. Daniel Joseph Roths „Radetzkymarsch" als vielschichtige Bühnenfassung, die Fragen nach Erwartungsdruck, Familienstrukturen und Machtmechanismen mit dokumentarischen Videosequenzen verbindet.
Oliver Kalkofe tritt am 18. Oktober 2026 im Kulturboden Hallstadt auf und beleuchtet in seinem neuen Bühnenprogramm satirisch die Boomer-Nostalgie – mit der Frage, ob früher wirklich besser war.
Das Stück „Geheimplan gegen Deutschland" am Berliner Ensemble erprobt als Recherchetheater die Grenzen zwischen Journalismus und Fiktion und fragt, ob inszenierte Fakten in der öffentlich geförderten Theaterform mehr Wirkung entfalten können als die Realität.
Léonard Engels Tanzstück „Muffensausen" feierte beim Think Big!-Festival für junges Publikum Uraufführung und erkundet mit drei Performer*innen, Wischmopp-Kostümen und körperbetonter Bewegungssprache die Welt menschlicher Gefühle.
Das M94.5-Kulturmagazin SektMate bespricht die Künstlerin Ikkimel sowie die Operette „Die Csárdásfürstin", in der eine ungarische Varietésängerin Karriere in Amerika anstrebt, und erklärt den Unterschied zwischen Operette und Oper.
Der Bamberger Schriftsteller Stefan Schenkl hat sein 159. Theaterstück fertiggestellt: Das absurde Drama „Anmeldung eines Selbstmords" thematisiert Bürokratie und Zeitgeist anhand eines Protagonisten, der seinen Suizid behördlich anmelden will.
Das Bühnenbauteam der Theatergesellschaft Bad Endorf gestaltet ehrenamtlich die Kulisse für die schwarze Komödie „Boandlgeheimnis", die ab 24. Juli im Volkstheater Bad Endorf aufgeführt wird.
Die Komikerin Gaby Köster berichtet von finanziellen Sorgen und unzureichender Pflegeversorgung nach ihrem Schlaganfall 2008 und fordert bessere Bedingungen für Pflegekräfte. Zugleich ist sie in dem Dokumentarfilm „Was haben wir gelacht" über das Frauenbild im deutschen TV der 1990er zu sehen.
Die Salzburger Festspiele 2026 starten unter neuer Leitung: Nach dem erzwungenen Abgang von Intendant Markus Hinterhäuser übernimmt Karin Bergmann erstmals als Frau die Festspielleitung und präsentiert ein Programm mit Uraufführungen von Nobelpreisträgern Handke und Jelinek sowie Bizets „Carmen".
Harald Schmidt besucht seine schwäbische Heimat Nürtingen und Stuttgart und erinnert sich an Schulzeit, erste Bühnenerfahrungen und prägende Erlebnisse seiner Jugend.
Judith Geibels Tanz- und Theaterstück „Man kann die Wahrheit nicht erzählen" über die traumatische Beziehung zwischen Ingeborg Bachmann und Max Frisch wurde zum 100. Geburtstag der Dichterin im ausverkauften Werkstatttheater Konstanz erneut aufgeführt.
Das Figurentheater Pantaleon München zeigt am 27. September 2026 im Abraxas Augsburg das Kinderstück „Bär hat es schwer!" für Kinder ab 4 Jahren, präsentiert von den Freunden des Augsburger Puppenspiels e.V.
Karin Schäfer Figuren Theater zeigt am 26. September 2026 im Abraxas Augsburg das Solostück „Crazy old me", in dem Schäfer als hundertjähriges Alter Ego dem Älterwerden als Puppenspielerin nachspürt.
Das türkischsprachige Theaterstück „Günahkâr" von EM Tiyatro Münih zeigt zwei im Erdbebentrümmer einer psychiatrischen Klinik eingeschlossene Frauen, deren psychologische Konfrontation die innere Zerrissenheit einer einzigen Persönlichkeit zwischen Trauma und Schuld enthüllt.
Das Theater Fritz und Freunde zeigt am 19. September 2026 im Abraxas Augsburg das Grimm-Märchen Rapunzel als humorvolle, musikreiche Kindertheaterinszenierung für Zuschauer ab drei Jahren.
Der Wal, jetzt auch auf der Bühne: Im Hamburg hat das Theaterstück „Timmy – die Hope stirbt zuletzt“ von Alexander Klessinger Premiere. Ein wilder, lustiger und nur stellenweise moralischer Ritt durch eine hitzige Debatte.
Das Young Pathos Kollektiv zeigt im Münchner Pathos mit „Creep" eine musikalische Performance über Minderwertigkeitsgefühle und soziale Ängste, in der sieben junge Künstlerinnen und Künstler mit Gesang, Tanz und Selbstironie ihren Selbstzweifeln begegnen.
Alexander Klessinger inszeniert am Ernst Deutsch Theater Hamburg mit „Timmy – Die Hope stirbt zuletzt" einen dreiteiligen Abend über den Buckelwal-Hype: Passionsspiel, Podiumsdiskussion und Konzert beleuchten gesellschaftliche Empathie und kognitive Dissonanz gegenüber Massentierleid.
Christian Weise inszeniert am Nationaltheater Mannheim unter dem Titel „Kampf der Titanen" griechische Mythen und Tragödien als vierstündigen Abenteuerspielplatz mit Wrestling-Ring, Stationenspiel und Trash-Comic-Ästhetik – unterhaltsam, aber dramaturgisch ungleichmäßig.
Barfuß auf der Bühne, die Stimme rau, das Lachen laut. So kennt Deutschland Trude Herr. Nächstes Jahr wäre die große Kölnerin 100 Jahre alt geworden.