Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Wandel & Transformation
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Mehrere europäische Medienkonzerne – darunter die Bolloré-Gruppe, Banijay und Mediawan – interessieren sich laut Reuters für eine Übernahme des US-Studios Lionsgate, das aktuell mit rund 3,8 Milliarden Dollar bewertet wird.
Lorde kritisiert Spotifys KI-Funktion „About the Song", die automatisch Song-Bedeutungen generiert, weil sie dabei falsche Informationen verbreite und die freie Interpretation einschränke. Sie fordert mindestens eine Opt-out-Möglichkeit für Künstler.
Die dritte Kölner AI Music Conference beleuchtete mit wissenschaftlichen Daten die Marktmacht digitaler Plattformen, urheberrechtliche Konflikte um KI-generierte Musik sowie Fragen zur Rolle von KI in Musikpädagogik und künstlerischer Autonomie.
Mick Jagger und Keith Richards lehnen KI-generierte Musik im Stil der Rolling Stones ab und fordern Originalität als Grundvoraussetzung für den Einsatz von KI in der Musikproduktion.
Der SWR lagert die Rateshow „Sag die Wahrheit" nach Leipzig und Teile des „Tigerenten-Clubs" nach Köln aus, um Kosten zu sparen und Ressourcen effizienter einzusetzen. Auch der Schwarzwald-„Tatort" wird künftig extern produziert.
Die tägliche Bücherschau bündelt Buchkritiken vom 16. Juli 2026 aus mehreren Medien, darunter Besprechungen zu Heinz Strunk, Margaret Laurence, Christine Koschmieder, Megan Nolan und Björn Kröger.
Das BF/M Bayreuth veranstaltete einen interaktiven Vortrag zur Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für den Mittelstand, bei dem Revocit-PR-Leiterin Anja Heidmann und Nordbayerische-Kurier-Redakteur Otto Lapp die Bedeutung strategischer PR aus Unternehmens- und Redaktionsperspektive beleuchteten.
Frauke Rostalski diskutiert, warum das Schreiben mit KI-Sprachmodellen trotz enormem Zeitgewinn problematisch sein könnte, da dabei persönliches Interesse und authentische Resonanz verloren gehen.
Das ARD-Sommerkino startete mit "Wochenendrebellen" erfolgreich: 2,63 Millionen Zuschauer sahen den Film, bei den 14- bis 49-Jährigen erzielte Das Erste mit 16,8 Prozent Marktanteil den Primetime-Sieg in dieser Altersgruppe.
RBB-Chefredakteur Georg Heil spricht in einem dpa-Interview über seinen Führungsstil, die neuen Ländermagazine, den KI-Einsatz im Journalismus und die Schlagzeilen rund um seinen Bruder, SPD-Politiker Hubertus Heil.
Sophie von der Tann verlässt Ende Juli das ARD-Studio Tel Aviv nach fünf Jahren und kehrt zum BR zurück; ab 1. September übernimmt BR-Journalistin Pia-Marie Steckelbach den Posten. Von der Tanns Amtszeit war von Auszeichnungen, aber auch Kritik an ihrer Gaza-Berichterstattung geprägt.
Roland Emmerich sieht KI als Mittel zur Kostensenkung in Hollywood und plant gemeinsam mit Scanline-Gründer Stephan Trojansky einen 15-tägigen Praxistest, um zu prüfen, ob ein kompletter Film mit KI-Unterstützung realisierbar ist.
Die Festung Marienberg in Würzburg wird ab dem 13. Juli 2026 mit LED-Strahlern beleuchtet, die den Energieverbrauch gegenüber den bisherigen Natriumdampfscheinwerfern um rund 86 Prozent senken.
KI-Firmen kaufen massenhaft Literatur, um ihre Sprachmodelle damit zu trainieren. Auch in München. Buchhändler und Verlage fürchten Urheberrechtsverletzungen. Und Schlimmeres.
Cecilia Shen will mit ihrem Milliarden-Start-up Utopai Filme und Serien per KI erzeugen. Chancen sieht sie besonders auf dem deutschen Markt – wo die öffentlich-rechtlichen Sender unter Spardruck stehen. Ein Gespräch.
Der BackstageClassical-Newsletter thematisiert Spannungen zwischen Medien und Kulturschaffenden, darunter die Pressekarten-Debatte, den Strukturwandel im Klassik-Agenturmarkt sowie aktuelle Personalien aus Boston, Leipzig und Graz.
ARD und ZDF präsentieren auf der re:publica 2026 in Berlin eine gemeinsame Media Stage mit über zwanzig Sessions, darunter ein Panel von ZDF-Intendant Himmler und ARD-Vorsitzendem Hager zum Stellenwert öffentlich-rechtlicher Medien im digitalen Wandel.
ARD und ZDF diskutieren auf der re:publica 2026 am Deutschen Diversity-Tag mit Expert*innen über Chancen und Risiken von KI für den öffentlich-rechtlichen Journalismus sowie ethische Standards für gerechte und diversitätssensible KI-Systeme.
Der ARD-Wettbewerb Bremer Fernseh- und Digitalpreis 2026 für exzellenten Regionaljournalismus ist ab 1. Juli 2026 ausgeschrieben; Einsendeschluss ist der 19. August 2026, die Preisverleihung findet am 13. November 2026 in Bremen statt.
KI-Firmen kaufen massenhaft Literatur, um ihre Sprachmodelle damit zu trainieren. Auch in München. Buchhändler und Verlage fürchten Urheberrechtsverletzungen. Und Schlimmeres.
Deutschland wird zum Hotspot und braucht gegen zunehmende Hitzewellen viel mehr Klimaanlagen. Stimmt das? Nein. Es braucht klügere Häuser und bessere Städte.
RIAA, Grammys, SAG-AFTRA und weitere Musikorganisationen schlagen ein freiwilliges Kennzeichnungssystem für KI-generierte Musik vor: Ein schwarzes „AI"-Symbol für vollständig KI-erzeugte Tracks, ein weißes „ai"-Symbol für KI-unterstützte Songs auf Streamingdiensten.
Friedrich Küppersbusch, ehemaliges „ZAK"-Gesicht und Gründer der probono Fernsehproduktion, produzierte die erfolgreichste ARD-Doku des Frühjahrs 2025 über 75 Jahre ARD und setzt zugleich verstärkt auf seinen YouTube-Kanal Küppersbusch TV statt auf lineares Fernsehen.
Zum 30. Jubiläum des „Tigerenten-Clubs" streamt der SWR am 18. Juli eine vierstündige Live-Show auf dem Twitch-Kanal der ARD, bei der acht Twitch-Creator gegeneinander spielen und erstmals eine interaktive Quiz-Extension getestet wird.