Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Thema: Wandel & Transformation
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Die Deutsche Umwelthilfe kritisiert die Abfallkonzepte großer Musikfestivals und fordert vollständigen Mehrwegeinsatz, konsequente Mülltrennung sowie Kompost-Toiletten; Rock am Ring und Rock im Park schneiden gemischt ab und planen Verbesserungen.
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Die Jüdische Allgemeine depubliziert zwei Gastbeiträge von Tagesspiegel-Editor Stephan-Andreas Casdorff, nachdem der Tagesspiegel bekannt gab, dass Casdorff Meinungstexte mit KI verfasst hatte. Chefredakteur Philipp Peyman Engel kündigte strengere KI-Prüfregeln an.
Boy George und Culture Club haben „Karma Chameleon" mithilfe von KI neu eingespielt, um die Kontrolle über ihre Musik zurückzugewinnen und höhere Einnahmen zu erzielen, da sie die Master-Rechte am Original nie besaßen.
Der KI-Künstler Nimi veröffentlichte gemeinsam mit Manuellsen den ersten deutschen KI-Rap-Track „Wieso sagt ChatGPT?", der nach über 193.000 Spotify-Streams gesperrt wurde – die Gründe sind unklar, Urheberrechtsprobleme gelten als mögliche Ursache.
Die Branchenveranstaltung „Plot Next" in Köln zeigte, wie KI bereits in der Produktion der ARD-Daily „Rote Rosen" eingesetzt wird – etwa zur Strukturierung großer Datenmengen und Optimierung von Produktionsabläufen, nicht zum Schreiben von Drehbüchern.
Der ORF-Stiftungsrat wählt APA-Chef Clemens Pig zum neuen Generaldirektor, die ARD veröffentlicht ein Strategiepapier bis 2030, und YouTube überholt Netflix bei der täglichen Nutzungszeit – besonders auf dem Fernseher.
Der Tagesspiegel beendet die Zusammenarbeit mit Ex-Chefredakteur Stephan-Andreas Casdorff, nachdem dieser Meinungstexte von einer KI verfassen ließ und damit gegen redaktionelle Richtlinien verstieß. Die betroffenen Texte wurden offline genommen.
Deepfakes mit ZDF-Moderator Christian Sievers verbreiten auf Tiktok eine erfundene Geschichte über einen ukrainischen Geflüchteten. Nach Hinweisen von CORRECTIV wurden einzelne Profile gelöscht, doch die Fakes kursieren weiterhin auf mindestens fünf anderen Profilen.
Beim KURIER SPEAK OUT Festival im Wiener MuseumsQuartier diskutierten über 30 Expertinnen und Experten zu Nachhaltigkeit, Energie-Souveränität und Mobilität; den ClimateLaunchpad-Wettbewerb gewann das Wiener Designstudio Joyh mit 3D-gedruckten Gebäudefassaden.
Sharon Osbourne weist Vorwürfe zurück, der geplante KI-Avatar von Ozzy Osbourne sei ein Abzockprojekt, und betont, das Vorhaben entspreche Ozzys eigenem Wunsch, nicht vergessen zu werden.
Sharon Osbourne weist Vorwürfe zurück, mit dem geplanten KI-Avatar ihres verstorbenen Mannes Ozzy Osbourne Geld verdienen zu wollen, und betont, das Projekt solle sein Andenken für künftige Generationen bewahren.
Jan Müller beschreibt in seiner Kolumne, wie die Hi-Fi-Kultur vergangener Jahrzehnte durch MP3, Streaming und Boomboxes verdrängt wurde und das gesellschaftliche Bedürfnis nach hochwertigem Klang verloren ging.
Gaumont-CEO Sidonie Dumas fordert bei Story Vision Europe in Köln, amerikanische Streamingdienste per Regulierung zu verpflichten, in europäische Produktionen zu investieren, und warnt klassische Medienhäuser vor zu engen Kooperationen mit Plattformen wie Netflix.
Microdramen – ultrakurze Seifenopern für das Smartphone – wachsen zum Milliardenmarkt: 2024 erzielte das aus China stammende Genre weltweit elf Milliarden Dollar Umsatz und erreichte allein in China knapp 700 Millionen Nutzer.
Martin Scorsese und Steven Soderbergh arbeiten mit KI-Unternehmen zusammen, um filmische Visionen umzusetzen – Scorsese nutzt den Bildgenerator des Freiburger Startups Black Forest für Storyboards, Soderbergh generierte per Prompt Füllsequenzen für seinen Lennon-Dokumentarfilm.
Die Deutsche Umwelthilfe hat die zehn größten deutschen Musikfestivals zu ihrem Abfallmanagement befragt und fordert mehr Mehrwegsysteme, bessere Mülltrennung und nachhaltigere Sanitärlösungen.
Studierende der Berklee Music University protestieren gegen einen KI-Pflichtkurs, während Suno-Chef Mike Shulman und Befürworter KI-generierte Musik als Demokratisierung feiern – Kritiker sehen darin den Verlust echten künstlerischen Ausdrucks.
Streaming-Algorithmen und Produktionsnormen machen Musik kürzer, glatter und austauschbarer, wodurch emotionale Tiefe verloren geht. Viele Hörer wenden sich deshalb wieder klassischen Werken und kuratierten Angeboten zu.
Die US-Schauspielergewerkschaft SAG-AFTRA und große Filmstudios haben einen Vierjahresvertrag mit KI-Regeln vereinbart: KI-Darsteller sind nur ausnahmsweise erlaubt, Nachbildungen echter Schauspieler nur mit deren Zustimmung und Vergütung.
Das Hochkantformat hat durch TikTok, Instagram und die Smartphone-Nutzung das klassische Breitbild als dominanten Standard abgelöst, während jüngere Generationen vertikale Inhalte als Normalität erleben und Breitbild seinen Status als einzig legitime Bildsprache verliert.
Künstliche Intelligenz verändert die digitale Unterhaltungsbranche grundlegend: Streaming-Dienste, Gaming-Plattformen und Online-Casinos nutzen Algorithmen zur Personalisierung von Inhalten und Nutzererlebnissen, was Datenschutz- und Transparenzfragen aufwirft.
Martin Scorsese hat eine Partnerschaft mit dem KI-Start-up Black Forest Labs bekannt gegeben und nutzte dessen Bildgenerierungstool Flux für das Storyboarding seines kommenden Films „What Happens at Night" mit Leonardo DiCaprio und Jennifer Lawrence.
Das bayerische Kultusministerium lehnt den Einsatz von Störsendern in Schulen als rechtswidrig und gefährlich ab, obwohl der BLLV technische Maßnahmen gegen KI-gestützten Prüfungsbetrug fordert.