Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Region: Außerhalb Bayerns
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Yungblud tritt nach einem Motorradunfall mit gebrochenem Bein im Rollstuhl auf und lässt sich bei einem Konzert in Portugal von Fans durch die Menge tragen. Videos des Rollstuhl-Crowdsurfings verbreiten sich viral in sozialen Medien.
Die Stuttgarter Musikschule sucht ab Oktober 2026 eine Lehrkraft für Blockflöte in Teilzeit (45,45 %), unbefristet, mit pädagogischem Hochschulabschluss und Unterrichtserfahrung; Bewerbungen sind bis 17. September 2026 möglich.
Die Deutsche Gesellschaft für Photographie feiert 2026 ihr 75-jähriges Bestehen mit dem Programm „We Celebrate Photography", zu dessen Höhepunkten Veranstaltungen in Berlin im September sowie die DGPh Photography Awards am 24. Oktober im Museum für Angewandte Kunst Köln zählen.
Die Stuttgarter Musikschule sucht Musikschullehrkräfte für das Kooperationsprojekt „Musik für alle" mit Ganztagsgrundschulen in Fächern wie Schlagzeug, Violine, Gitarre, Baglama, Klavier und Elementarer Musikpädagogik, in Teilzeit (45,45 %).
Die Stuttgarter Musikschule sucht eine Lehrkraft für Musiktheorie, Gehörbildung und Komposition in Teilzeit (50,50 %), unbefristet, mit abgeschlossenem Musikhochschulstudium und Unterrichtserfahrung; Bewerbungen sind bis 17. September 2026 möglich.
Das AfD-Regierungsprogramm für Sachsen-Anhalt 2026 propagiert das Christentum als kulturelle Grundlage, will die Staatsleistungen an evangelische und katholische Kirche umverteilen, den staatlichen Kirchensteuereinzug abschaffen und den Islam politisch zurückdrängen.
Den Abschlussbericht des Untersuchungsausschusses zur Berliner Fördermittel-Affäre gibt es in zwei Versionen: Die Regierungsparteien zeichnen weich, die Opposition sieht das Vertrauen in die Institutionen beschädigt.
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat das „Bauhaus-Manifest 2026" initiiert, das ein breites Bündnis aus Kulturschaffenden, Kirchen und Verbänden für Kunstfreiheit und Demokratie unterzeichnet haben – als Reaktion auf die AfD, die das Bauhaus als „Irrweg der Moderne" bezeichnet.
Mit ihrem neuen Roman „Orca“ hat es Franziska Gänsler auf die Longlist des Deutschen Buchpreises geschafft. Eine spannende Coming-of-Age-Story im Milieu der Klimaaktivisten.
Die Toten Hosen machen erneut Werbung für PRO ASYL und setzen damit ein seit 2001 bestehendes politisches Engagement fort, das Informationsstände bei Konzerten und gemeinsame Kampagnen wie „Flucht ist kein Verbrechen" umfasst.
Charly Hübner spielt im Kinofilm „Spaziergang nach Syrakus" (Start: 20. August) einen DDR-Kellner, der nicht fliehen, sondern nach Sizilien reisen und zurückkehren will. Der Film von Regisseur Lars Jessen verbindet DDR-Geschichte mit Fragen nach Freiheit und Zugehörigkeit.
The Jesus and Mary Chain sind Headliner des ROLLING STONE Beach 2026 (13.–14. November) im Weissenhäuser Strand; die zweite Bandwelle ergänzt das Line-up zudem um Kula Shaker, Warhaus und weitere Acts.
Schauspielerin Sandra Hüller, Christian Friedel und weitere Kulturschaffende mobilisieren mit der Kampagne „Wahre Heimatliebe ist" gegen eine mögliche AfD-Alleinregierung bei der Landtagswahl am 6. September in Sachsen-Anhalt.
Das Ensemble Garage präsentiert mit „Resonances" die 19. Ausgabe seiner Reihe „Acts 'n Sounds" – mit Werken u. a. von O. Neuwirth und Uraufführungen von S. Chen und A. Mayer-Lindenberg zum Thema Mensch und Umwelt, am 6. September in Köln und am 10. Oktober in Heilbronn.
Reiner Holzemers Dokumentarfilm „Leica – Ein Jahrhundert in Bildern" beleuchtet anhand von Gesprächen mit Fotografen wie Sebastião Salgado, JR und Joel Meyerowitz, wie die Kleinbildkamera die dokumentarische Fotografie geprägt hat; Kinostart ist der 12. November 2026.
Die Zisterziensermönche des Priorats Neuzelle feiern das Richtfest für ein provisorisches Kloster auf dem Bernhardshof in Treppeln, das für 5,6 Millionen Euro bis zu 14 Mönche beherbergen soll, bis ein dauerhafter Neubau entsteht.
Die Generalstaatsanwaltschaft München identifiziert nach über 56 Jahren einen rechtsextremen Deutschen als mutmaßlichen Einzeltäter des Brandanschlags auf ein jüdisches Altenheim in München 1970, bei dem sieben Menschen starben – eine Strafverfolgung ist jedoch nicht möglich, da der Verdächtige 2020 verstarb.
Ralph Möbius, später bekannt als Rio Reiser, gründete mit Ton Steine Scherben die prägende Band der deutschen Außerparlamentarischen Opposition, deren Hymne „Macht kaputt, was euch kaputt macht" zum Symbol des linken Widerstands der späten 1960er und 1970er Jahre wurde.
Daniel Donskoy spricht über seine Rolle in Ivo van Hoves Musiktheater „Rebel Rebel" mit David-Bowie-Musik, das die Ruhrtriennale 2026 eröffnet, und über gesellschaftliche Entfremdung, Empathieverlust und die Grenzen von Gewalt als Widerstand.
Äußerungen von Sarah Connor bei ihrer Berliner Waldbühnen-Show über das „Privileg", in Deutschland zu leben, wurden in sozialen Netzwerken aus dem Kontext gerissen und lösten einen viralen Shitstorm aus der rechten Blase aus.
Schriftsteller Jonathan Held veröffentlicht seinen Debütroman „Scorpio Rising", einen Thriller über einen tödlichen Erreger in Europa, der die Zerbrechlichkeit gesellschaftlicher Systeme und die Theodizee-Frage thematisiert.
Jane Schoenbruns queere Slasher-Horrorkomödie Teenage Sex and Death at Camp Miasma startet am 20. August 2026 in deutschen Kinos und verbindet Genre-Satire mit einem Coming-of-Age-Plot um zwei Frauen, gespielt von Hannah Einbinder und Gillian Anderson.
Kraftwerk-Gründer Ralf Hütter wird 80 Jahre alt. Der Düsseldorfer Elektropionier prägte mit seiner Band die elektronische Musik nachhaltig und beeinflusste Genres wie Techno und HipHop bis in die Gegenwart.
Rio Reisers „König von Deutschland" von 1986 war ursprünglich ein Ton-Steine-Scherben-Song aus den 70er-Jahren und wurde nach dem Band-Ende zu Reisers größtem Solohit, der seinen Wandel vom Polit-Rocker zum Popstar markierte.