Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
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Der Landesverein für Heimatpflege München startet ein dreijähriges Projekt, um KI-Systeme in verschiedenen regionalen Bairisch-Varianten zu trainieren und so die dialektale Vielfalt Bayerns im digitalen Zeitalter zu erhalten.
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Der Rolling Stone präsentiert Essays prominenter Musikerkollegen über die Plätze fünf bis eins seiner Liste der 100 größten Musiker aller Zeiten: Chuck Berry, die Rolling Stones, Elvis Presley, Bob Dylan und die Beatles.
Der Bayerische Rundfunk zeichnete sein „Wirtshausquiz" erstmals in Oberfranken auf – im Landgasthof Rose in Grub am Forst.
Küps eröffnet am 10. Juli mit einem Schulfest die neue Grundschule samt Sport- und Kulturhalle; ab 12 Uhr können Besucher die Räume besichtigen, abends spielt die Coverband „Heaven" im Festzelt.
Vor zehn Jahren zog der Masterstudiengang ZukunftsDesign der Hochschule Coburg in die ehemaligen Loewe-Büroräume in Kronach ein und begründete damit den Lucas-Cranach-Campus, der sich seitdem zum regionalen Innovationsmotor entwickelt hat.
Angela Schanelecs neuer Film „Meine Frau weint" begleitet eine Handvoll Menschen, darunter das Paar Thomas und Laura, über einige Tage in Berlin und kreist dabei um Fragen von Beziehung, Sprache und Einsamkeit.
Der britische Maler David Hockney ist gestorben; Kritiker würdigen sein Werk, das malerische Abstraktion und figürliche Darstellung verband und nie ein trostloses Bild hervorbrachte.
Maura Morales' Tanzstück „物の哀れ | Mono no aware" in Kassel thematisiert menschliche Endlichkeit mit Kintsugi-Symbolik, setzt aber auf exzessiven Drive statt kontemplativer Stille – und verfehlt damit die angekündigte Empfindsamkeit, überzeugt das Publikum dennoch.
Die Tanztriennale 2026 in Hamburg hat mit einer Parade von rund 550 Teilnehmenden aus 28 Gruppen begonnen, die vom Elbtunnel durch Barmbek bis in den Stadtpark tanzten.
Sascha Paar erkundet in seinem Choreografie-Debüt „Heimatkörper" im HochX München gemeinsam mit seinem ehemaligen Ballettlehrer Karl Reinisch den Körper als Erinnerungsarchiv und setzt dabei zwei Tänzergenerationen mit einem Altersunterschied von 50 Jahren in Beziehung.
Beim 40. Internationalen Choreografie-Wettbewerb Hannover gewannen überwiegend handwerklich perfekte, aber wenig experimentelle Arbeiten die Hauptpreise; Kritiker bemängeln, dass innovative Produktionen wie das südafrikanische Rollstuhl-Duett „Limitless" leer ausgingen.
Roland Schimmelpfennigs neues Stück „Sommersonnenwende" wurde am Schauspiel Stuttgart von Daniela Löffner uraufgeführt; die Inszenierung überzeugt zunächst mit einem starken Quartett, verliert aber in der zweiten Hälfte die Balance zwischen Familiendrama und Gesellschaftsporträt.
Stephan Kimmig inszeniert am Staatstheater Nürnberg Robert Ickes Neubearbeitung der „Orestie" von Aischylos als kammerspielartiges Familiendrama, das die Gewaltspirale des Atriden-Mythos in eine psychologisch verdichtete Gerichtsgeschichte überführt.
Das Ballett am Rhein zeigt im Tanzabend „Signaturen" am Theater Duisburg drei Choreografien von Hans van Manen, David Dawson und Bridget Breiner in ungleichen Qualitäten – van Manens „Four Schumann Pieces" ragt als Meisterstück heraus.
Der US-amerikanische Musiker Oliver Tree Nickell ist mit 32 Jahren gestorben, nachdem zwei Hubschrauber über Rio de Janeiro kollidierten. Er war eines von sechs Todesopfern des Unglücks.
Bob Dylan äußert sich in einem Gastbeitrag der „New York Times" zu Trumps 80. Geburtstag über die Vor- und Nachteile des Älterwerdens, verzichtet jedoch – anders als Mitbeiträger Robert De Niro – darauf, dem Präsidenten persönliche Ratschläge zu geben.
Die Händel-Festspiele in Halle präsentierten zehn Opernproduktionen, darunter Konzertaufführungen und Marionettenversionen in Bad Lauchstädt, und vergaben den Händelpreis an Dirigent und Countertenor René Jacobs.
Der russische Duma-Abgeordnete Andrej Makarov bezeichnete die sowjetische Trickfilmfigur Tscheburaschka 2025 als jüdisch und behauptete, sie sei aus Israel importiert worden – ein Beispiel für antisemitische Projektionen auf vermeintlich neutrale Kulturfiguren.
Das BR-Symphonieorchester spielte unter Matthias Pintscher bei der musica viva im Herkulessaal Werke von Lisa Streich, Jüri Reinvere und Hans Werner Henze – darunter Streichs Klavierkonzert „Black Swan" mit Solistin Tamara Stefanovich.
Jakub Hruša dirigiert die Münchner Philharmoniker in der Isarphilharmonie mit Werken von Mahler, Strauss, Martinu und Borodin – das Programm setzt dabei einen subtil kritischen Akzent gegenüber Richard Strauss.
Claudia Bauers Inszenierung von Werner Schwabs „Die Präsidentinnen" am Residenztheater macht das einstige Skandalstück zugänglich, wirft dabei aber die Frage auf, ob es seinen Provokationsanspruch verloren hat.
Ein Kolumnist schildert, wie unerwartete Freundlichkeit in einem Bioladen ihn an Sketche der Comedians Kurt Krömer und Modi Rosenfeld erinnert und reflektiert dabei humorvoll über Alltagserfahrungen im Einzelhandel.
Bayern gedenkt König Ludwig II. 140 Jahre nach seinem Tod mit einem neuen Denkmal in München, enthüllt von Ministerpräsident Söder, sowie einem Gedenkgottesdienst in Berg am Starnberger See mit rund 1.000 Königstreuen.