Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Region: International
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Die taiwanische Autorin Yang Shuang Zi gewinnt mit ihrem Roman „Taiwan Travelogue" den International Booker Prize – als erste Taiwanerin und mit dem ersten auf Mandarin verfassten prämierten Werk. Das Preisgeld von 50.000 Pfund teilt sie mit Übersetzerin Lin King.
Das Armeemuseum in Toledo zeigt jetzt die Kanone aus Sergio Leones Westernklassiker „The Good, the Bad and the Ugly", mit der Clint Eastwood auf Eli Wallach schoss – aufgespürt von Freiwilligen anlässlich des 60. Filmjubiläums.
Der Wettbewerb des 79. Filmfestivals Cannes zeigt gesellschaftlich engagierte Filme von Sandra Wollner, Cristian Mungiu, Marie Kreutzer und Andrey Zvyagintsev; im Hintergrund prägt der Kulturkampf um den Medieneinfluss von Vincent Bolloré die Festivalatmosphäre.
Büchner-Preisträger Lukas Bärfuss schildert in „Königin der Nacht" das Leben seiner Mutter, einer Frau ohne Bildung und Perspektiven, die ihn mit 15 Jahren auf die Straße setzte.
Jenna Ortega übernimmt die Hauptrolle in „Lily May B", einem dystopisch-surrealen Roadtrip-Film unter der Regie von Leos Carax. Drehstart ist Frühjahr 2027; das Projekt wurde bei den Filmfestspielen von Cannes vorgestellt.
Die britische Sängerin Sienna Spiro veröffentlicht am 3. Juli ihr Debütalbum „Visitor", nachdem drei ihrer Singles gleichzeitig in den Billboard Top 100 platziert waren.
Kylie Minogue enthüllt in der Netflix-Dokuserie „Kylie", dass sie 2021 erneut an Krebs erkrankt war, die Diagnose jedoch lange verschwieg und auch diesmal genas. Sie ruft dazu auf, regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen wahrzunehmen.
Der Film "Vivaldi und ich" von Opernregisseur Damiano Michieletto zeigt das barocke Venedig aus der Perspektive der jungen Cecilia und verzichtet bewusst auf romantisierende Italien-Klischees.
Muslim:innen feiern ab 26. Mai 2026 Eid al-Adha, das höchste islamische Fest, das an Ibrahims Opferbereitschaft erinnert. Zu den Bräuchen gehören gemeinsames Gebet, Tierschlachtung und das Teilen von Fleisch mit Bedürftigen.
Ariana Grandes drittes Album „Dangerous Woman" legte vor zehn Jahren das Fundament ihrer Karriere als Songwriterin und Produzentin und definierte ihren unverwechselbaren Vokalstil, der alle späteren Werke prägte.
BTS treten bei den 52nd American Music Awards am 25. Mai in Las Vegas auf und sind in drei Kategorien nominiert, darunter Artist of the Year.
Der Generaldirektor des moldauischen Staatssenders TRM, Vlad Țurcanu, ist nach einem ESC-Jurywertungs-Skandal zurückgetreten, weil die moldauische Jury der Ukraine null Punkte gab, obwohl das Publikum sie mit zehn Punkten bedacht hatte.
Der erste „Star Wars"-Kinofilm seit 2019, „The Mandalorian and Grogu" von Jon Favreau, spaltet die internationale Kritik: Einige feiern ihn als kurzweiliges Abenteuer, andere kritisieren ihn als ideenarmen Streaming-Ableger mit 64 Prozent auf Rotten Tomatoes.
Die Gruppenausstellung „Énergies fossiles" im Museum Rehmann in Laufenburg verbindet Kunst, Handwerk und Erdgeschichte: Textile Spiralen, Keramikobjekte, Dinosaurierknochen und fossile Fundstücke thematisieren gemeinsam die Vergänglichkeit fossiler Energie und natürlicher Geschichte.
Kylie Minogue dementiert Gerüchte über einen Gastauftritt auf Madonnas kommendem Album „Confessions II" und bestätigt zugleich ihren neuen Song „Light Up", der zur Netflix-Dokumentation „Kylie" erscheint.
ESC-Gewinnerin DARA aus Bulgarien fordert Produzent fred again.. per handgeschriebenem Pappschild zur Kollaboration auf – unterstützt von einer koordinierten Social-Media-Kampagne, an der sich sogar Sofias Bürgermeister beteiligte.
„Doonesbury"-Zeichner Garry Trudeau würdigt Charles M. Schulz' Figur Snoopy als amerikanischen Archetyp des beharrlichen Träumers und beschreibt, wie „Peanuts" den modernen Comic revolutionierte und seine eigene Arbeit prägte.
Billy Joel distanziert sich öffentlich vom geplanten Biopic „Billy & Me" von Regisseur John Ottman: Sein Management erklärt, Joel habe das Projekt nicht autorisiert und die Produzenten besäßen weder seine Lebens- noch die erforderlichen Musikrechte.
Flea beschreibt in einem Essay, wie Neil Young seine musikalische Sichtweise veränderte und ihm die Bedeutung von Einfachheit und Authentizität näherbrachte.
Tete Loeper schildert in ihren Memoiren „Shut up and Hide!" aus der Perspektive eines vierjährigen Mädchens das Überleben des Tutsi-Genozids 1994 in Ruanda, ausgelöst durch die Frage ihrer Tochter nach ihrer Kindheit.
Andrea Segres Film „Enrico Berlinguer – La Grande Ambizione" rekonstruiert den politischen Versuch des italienischen KPI-Vorsitzenden, in den 1970er-Jahren durch einen Kompromiss mit dem politischen Katholizismus die Demokratie zu stabilisieren und sich von der Sowjetunion zu emanzipieren.
Regisseur Hagai Levi hat Etty Hillesums Holocaust-Tagebücher als sechsteilige Serie verfilmt und ins heutige Amsterdam verlegt, um die Bedrohung abstrakt-gegenwärtig zu halten. Die Serie ist in der Arte-Mediathek abrufbar.
Vincent Bolloré hat in Frankreich weite Teile des Medien- und Verlagswesens übernommen; Canal Plus droht nun Filmschaffenden, die eine Petition gegen seinen Einfluss unterzeichnet haben, mit einem Boykott.
Zur Halbzeit des Filmfestivals Cannes gilt Ryusuke Hamaguchis französischsprachiger Wettbewerbsfilm "All of a Sudden" als Kritikerliebling, während Sandra Wollners "Everytime" und Na Hong-jins "Hope" gemischte Reaktionen erhalten.