Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Region: International
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Der Rolling Stone würdigt Pink Floyds „The Final Cut" als unterschätztes Album: Roger Waters ließ sich vom Falklandkrieg 1982 inspirieren, scheiterte jedoch an internen Machtkämpfen – das Werk erreichte Platz 1 in Großbritannien, blieb aber ungeliebt.
Cher feiert am 20. Mai ihren 80. Geburtstag: Der Artikel würdigt sie als Künstlerin, die sich über Jahrzehnte neu erfunden hat – von Sonny & Cher über den Oscar-Gewinn 1988 bis zum Rekord mit Nummer-eins-Hits in sieben Dekaden.
Jerry Lewis, Schauspieler, Regisseur und Slapstick-Ikone, wäre vor 100 Jahren geboren worden. Weltberühmt wurde er als chaotischer Komödienpartner von Dean Martin und in Rollen wie dem „Verrückten Professor".
Iranische Kulturschaffende reagieren auf die israelisch-amerikanischen Angriffe auf das Regime in Teheran weitgehend mit öffentlichem Schweigen, das laut dem Bericht möglicherweise auf einen kollektiven Schock zurückzuführen ist.
Julia Draganović, Leiterin der Villa Massimo in Rom, beschreibt, wie Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni Kulturpolitik gezielt als politisches Instrument einsetzt.
Der ungarisch-jüdische Autor Imre Kertész, der den Holocaust als Jugendlicher überlebte und 2002 den Nobelpreis erhielt, ist vor zehn Jahren gestorben; Auschwitz blieb die prägende Urerfahrung seines gesamten literarischen Werks.
Italiens Premierministerin Giorgia Meloni betreibt einen systematischen kulturpolitischen Umbau des Landes: Sie besetzt Führungspositionen in Medien, Museen und Festivals mit Gefolgsleuten und fördert ein nationalistisches „Made in Italy" auf Kosten pluralistischer Kulturinstitutionen.
Die ungarische Autorin Kinga Tóth begrüßt den Wahlsieg Péter Magyars mit „skeptischer Freude" und erhofft sich dadurch mehr Vielfalt in der ungarischen Kulturszene, in der Frauen und die LGBTQ-Gemeinschaft bisher zu wenig Gehör fanden.
Papa Wemba, kongolesische Musik-Ikone und politisches Vorbild, prägte afrikanische Rumba und starb 2016 während eines Auftritts vor tausenden Fans auf der Bühne.
Der schwedische Bilderbuchautor und -zeichner Sven Nordqvist, bekannt für die Reihe über den alten Pettersson und seinen Kater Findus, feiert seinen 80. Geburtstag.
Arthur Conan Doyle ließ Sherlock Holmes am 4. Mai 1891 in einer Geschichte am Reichenbachfall sterben, weil er des Detektivs überdrüssig war – doch der Protest des Publikums zwang ihn zur Wiederauferstehung der Figur.
Gary Cooper zählte von der Stummfilmzeit bis zu seinem Tod vor 65 Jahren zu den populärsten Hollywood-Schauspielern und prägte mit wortkargem Auftreten das Westerngenre als Inbegriff des amerikanischen Helden.
Die Biennale Venedig 2026 sorgt für Aufsehen: Die Jury trat zurück, zwei Beteiligte verstarben, und Florentina Holzinger provoziert mit einer Performance, bei der Besucher im eigenen Urin baden.
Lou Scheper-Berkenkamp, vor 125 Jahren geborene Bauhaus-Schülerin, war Bühnenkünstlerin, Farbgestalterin und Erfinderin fantastischer Bildwelten und geriet möglicherweise wegen ihres Verstoßes gegen zeitgenössische Konventionen in Vergessenheit.
Zum 90. Geburtstag von Dennis Hopper erinnert ein Artikel an den Schauspieler, Regisseur und Künstler, der mit „Easy Rider" Filmgeschichte schrieb und dessen Leben als Spiegel der 68er-Generation gilt.
Das französische Kulturministerium hat die Architekturbüros für die Neugestaltung des Louvre bekanntgegeben: STUDIOS Architecture Paris und das Büro der deutschen Architektin Annabelle Selldorf setzen das über 1,1 Milliarden Euro teure Projekt um, das u. a. einen neuen Saal für die „Mona Lisa" vorsieht.
Katalonien verklagt Aragón auf rund 790.000 Euro Kostenerstattung für die Pflege von 56 Kunstwerken, die 1936 aus einem Kloster in Aragón nach Katalonien gebracht und 2021 per Gerichtsbeschluss zur Rückgabe angeordnet wurden.
Der Fernsehsender Canal+ hat die Zusammenarbeit mit 600 französischen Filmschaffenden beendet, nachdem diese in einem offenen Brief vor dem wachsenden Einfluss des Rechtsaußen-Unternehmers Vincent Bolloré auf die französische Filmbranche gewarnt hatten.
Der Dokumentarfilm „Mr. Nobody Against Putin" von David Borenstein und Pavel Talankin gewinnt den mit 15.000 Euro dotierten Hauptpreis des CIVIS Medienpreises, der Medienbeiträge zu Migration, Integration und kultureller Vielfalt auszeichnet.
Die Wiener Staatsoper hat Kenneth MacMillans Ballett „Manon" nach 13 Jahren wiederaufgenommen, mit Madison Young und Alessandro Frola als gefeiertem Hauptpaar in der Titelpartie.
Apple Martin, Tochter von Gwyneth Paltrow und Chris Martin, gibt ihr Spielfilm-Debüt in Nancy Meyers' neuer Komödie bei Warner Bros., an der Seite von Penélope Cruz, Jude Law und Owen Wilson. Der Kinostart ist für Dezember 2027 geplant.
Regisseur Jan-Christoph Gockel entwickelte mit Theaterschaffenden erstmals vor Ort in der Antarktis das Stück „Polaris", das Isolation, Zusammenhalt und menschliches Verhalten in Extremsituationen thematisiert und bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen Premiere feiert.
Die Wiener Festwochen präsentieren unter dem Motto „Freie Republik" bis 21. Juni ein Programm aus Theater, Musik und Performance zu aktuellen Themen und neuen Perspektiven.
John Travolta hat in Cannes sein Regie-Debüt präsentiert und dort die Ehrenpalme für sein Lebenswerk erhalten.