Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Region: Außerhalb Bayerns
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Der Orden Pour le mérite für Wissenschaften und Künste nimmt bei seiner Jahrestagung in Berlin acht neue Mitglieder auf, darunter Liedermacher Wolf Biermann, Theologe Christoph Markschies und Mediziner Ugur Sahin.
Markus Brämer, Rektor der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg, erklärt im Interview die Ziele des neu gegründeten Jüdischen Filmclubs im Karlstorkino: Internationale Spielfilme mit jüdischen Themen sollen Verkrampftheit im deutschen Umgang mit jüdischer Lebenswelt abbauen.
Thüringen übernimmt für gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Vereine die Gema-Gebühren für bis zu vier Veranstaltungen pro Jahr und stellt dafür rund 300.000 Euro bereit, basierend auf einem Pauschalvertrag mit der Gema.
Erfurt eröffnet die Open-Air-Dauerausstellung «Inter Judeos», die auf einem 700 Meter langen Rundgang mit 19 Stationen jüdisches Leben im mittelalterlichen Stadtquartier rund um das Unesco-Welterbe erlebbar macht.
Die CORRECTIV.Lokal Konferenz 2026 findet vom 16. bis 18. Oktober in Magdeburg statt und bringt rund 350 Lokaljournalistinnen und -journalisten zu Themen wie Pressefreiheit, KI im Journalismus und Krisenfestigkeit zusammen.
Rock am Ring findet vom 5. bis 7. Juni 2026 am Nürburgring statt und ist mit 90.000 Tickets bereits ausverkauft. Das Festival präsentiert u. a. Linkin Park, Iron Maiden und Limp Bizkit auf drei Bühnen.
Der Artikel gibt einen Überblick über die größten Open-Air-Festivals und Stadionkonzerte in Deutschland von Ende Mai bis Mitte Juni 2026, darunter Rock am Ring, Metallica, Linkin Park, WORLD CLUB DOME und Helene Fischer.
Rock am Ring findet vom 5. bis 7. Juni 2026 am Nürburgring statt und ist mit 90.000 Wochenendtickets bereits ausverkauft. Das Line-up umfasst unter anderem Linkin Park, Iron Maiden und Limp Bizkit.
Regisseur Kirk Jones erklärt im Interview, warum er das Biopic „Verflucht normal" über John Davidson, der seit Jahrzehnten mit Tourette lebt, gedreht hat, und wie der BAFTA-Vorfall gesellschaftliche Unwissenheit über die Erkrankung verdeutlichte.
Die Kulturszene diskutiert nach einer Re:publica-Debatte über ungleiche Verlagsvorschüsse nun auch über Einkommensgefälle in der Musikbranche, wo steigende Kosten, sinkende Ticketverkäufe und Marktmacht großer Konzertveranstalter den künstlerischen Mittelstand zunehmend gefährden.
Ensemble Garage führt das Programm „No Vintage" am 26. Juni 2026 in Oldenburg und am 28. Juni 2026 in Köln auf und untersucht dabei das Verhältnis von elektronischer Klangerzeugung und Instrumentalklang mit Werken von Giesen, Muntendorf, Omelchuk, Pena und Pfeifer.
Marco Štorman inszeniert Mozarts „Die Zauberflöte" am Theater Bremen als offene Deutungsarbeit ohne Antworten, mit Science-Fiction-Elementen und neu verhandelter Männlichkeit, und erhält dafür stehende Ovationen.
Kolumnistin Esther Slevogt reflektiert ambivalent über die Aussetzung der Frauenquote beim Theatertreffen: Obwohl sie die Quote einst befürwortete, zweifelt sie nun, ob institutionalisierte Quoten als Störinstrument noch wirken oder bloß Symbolpolitik geworden sind.
Arno Mohr, Maler, Plakatkünstler und Hochschullehrer an der Kunsthochschule Weißensee, zählte zu den bedeutendsten Grafikern der DDR und war bekannt für reduzierte Darstellungen Berliner Alltagsszenen. Vor 25 Jahren ist er gestorben.
Angesichts sinkender Kulturetats entwickeln deutsche Theater neue Strategien gegen die Finanzkrise – etwa das Theater Magdeburg, das verstärkt auf Laiendarsteller setzt, während das Theater Osnabrück trotz der Lage steigende Besucherzahlen verzeichnet.
3sat erreichte an Pfingstsonntag mit einem Tagesmarktanteil von 3,0 Prozent den bisher besten Tag des Jahres, indem der Sender ganztägig Abenteuerklassiker aus den 1960ern wie „Die Schatzinsel" zeigte.
Das 55. moers festival verzeichnete mit bis zu 20.000 täglichen Besuchern ein Rekordpublikum und zog eine positive Bilanz: Rund 200 Künstlerinnen und Künstler aus 20 Nationen präsentierten in nahezu 100 Konzerten improvisierte und zeitgenössische Musik unter dem Motto „…wie im Märchen".
Sandy Mölling erholt sich von ihrer Erkrankung, die im Mai drei No-Angels-Konzerte zur Folge hatte, und kündigt an, im Juni wieder mit der Band aufzutreten.
Die ARD produziert derzeit mehrere Musikdokus über deutsche Stars wie die Toten Hosen, Udo Lindenberg und Herbert Grönemeyer, die zwar sehenswert sind, aber journalistische Einordnung und kritische Außenperspektiven vermissen lassen.
Die Bachelor-Abschlussarbeiten an der Palucca Hochschule Dresden zeigen einen Zeitgeist des Innehaltens und der langsamen Bewegung; stärkstes Solo liefert Mariia Kravets, während Tastatoshi Ohno als jüngerer Jahrgang mit außergewöhnlicher Sprungkraft begeistert.
Am Staatstheater Meiningen inszeniert Simon Werdelis Michel Marc Bouchards „Tom auf dem Lande" über queere Identitäten unter sozialem Druck – psychologisch dicht, aber mit Leerstellen, die das Publikum bei zentralen Widersprüchen alleinlassen.
Nach dem Finale seiner „Late Show" trat Stephen Colbert einen Tag später beim Public-Access-Sender „Only in Monroe" in Michigan auf – mit Gästen wie Jack White, Steve Buscemi und Jeff Daniels sowie einem FaceTime-Auftritt von Eminem.
Die Französische Botschaft in Berlin zeigt erstmals 98 Fotos des Fotografen Harry Croner, die 1941 die erste große Massenverhaftung von Juden in Paris dokumentieren und 2020 auf einem Trödelmarkt wiederentdeckt wurden.
Maximilian Brückner spricht anlässlich seines Kinofilms „Ein Münchner im Himmel" über zweite Chancen, Vergebung und Leben nach dem Tod; Filmtochter Momo Beier reflektiert, warum Verzeihen manchmal auch egoistische Gründe haben kann.