Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Region: Außerhalb Bayerns
2966 Artikel gefunden · Seite 107 von 124
Die tägliche Bücherschau bündelt Kritiken u.a. zu Kiran Desais Roman über indische Geschwister zwischen Tradition und Freiheit, Michal Hvoreckys Appell gegen den Rechtsruck sowie Karine Tuils Satire auf die Pariser Oberschicht.
Vor 100 Jahren wurde Peter Zadek geboren, der als Regisseur mit provokanten Shakespeare-Inszenierungen in Bochum, Hamburg und Wien das deutsche Theater grundlegend erneuerte und dabei volle Häuser mit hohem künstlerischen Anspruch verband.
Vor 350 Jahren starb Paul Gerhardt, einer der bedeutendsten deutschsprachigen Kirchenlieddichter des Barock, dessen persönliche und eindringliche Sprache gläubige wie suchende Menschen bis heute bewegt.
Der Karneval der Kulturen in Berlin hat mit einem Straßenfest in Kreuzberg begonnen. Höhepunkt der viertägigen Veranstaltung ist der Umzug am Pfingstsonntag, bei dem über 60 internationale Gruppen auftreten und Zehntausende Besucher erwartet werden.
Der Karneval der Kulturen in Berlin hat mit einem Straßenfest in Kreuzberg begonnen; Höhepunkt ist der Pfingstsonntags-Umzug durch Friedrichshain, bei dem über 60 internationale Gruppen auftreten und Zehntausende Besucher erwartet werden.
Simone Saftig erhält den mit 15.000 Euro dotierten Kinderstücke-Preis der 51. Mülheimer Theatertage für ihr Stück „herzkopfüber", das eine Krebserkrankung einer Mutter aus Kinderperspektive behandelt.
Mülheim an der Ruhr verleiht Helge Schneider die Ehrenbürgerschaft für seine Kreativität und seine Verbundenheit mit der Stadt. Der genaue Termin der Verleihung steht noch nicht fest.
Die ARD-Mediathek zeigt „Stardust Hotel", eine SciFi-Serienkomödie über ein marodes Weltraumhotel, die trotz schwankender Schauspielleistungen durch aufwendige Retrofuturismus-Ausstattung, skurrile Kostüme und dezente Sozialkritik überzeugt.
„Anthems“ von Gauthier Dance im Theaterhaus Stuttgart: Zwei Stücke des amerikanisch-israelischen Choreografen Barak Marshall werden vorgestellt.
Sandra Hüller spielt an den Bühnen Halle Nassim Soleimanpours Stück „Weißes Kaninchen, rotes Kaninchen" prima vista – ohne Vorbereitung und mit unbekanntem Text. Die unerwartete Anwesenheit des Autors schwächt dabei die zentrale Idee seiner symbolischen Abwesenheit.
Die Dresdner Musikfestspiele präsentieren zu Pfingsten zum dritten Mal die „Cellomania" mit rund 30 Cellisten aus aller Welt, darunter Sheku Kanneh-Mason, Mischa Maisky und Jan Vogler.
Trotz gestiegener Ticketpreise boomt die Festivallandschaft in Deutschland mit über 1.800 Veranstaltungen, rund 20 Prozent mehr als vor der Pandemie. Für Künstler machen Live-Events etwa die Hälfte ihrer Einnahmen aus, da Streaming nur rund fünf Prozent beisteuert.
Tilmann Haberer verarbeitet in seinem Buch „Die Kraft des Trotzdem" eine eigene Krebsdiagnose und verbindet persönliche Krisenerfahrung mit theologischen, psychologischen und philosophischen Reflexionen über Resilienz und Hoffnung.
Roy Chens Stück „Zirkus Kafka", uraufgeführt am Schauspiel Frankfurt unter der Regie von Dor Aloni, lässt Kafkas Figuren ihre eigene Verbrennung fordern und dreht sich in einer meta-theatralen Wendung vom Kafka-Deutungszirkus hin zur Kritik an der Interpretationssucht des Kulturbetriebs.
Trotz des auf 2,57 Milliarden Euro gestiegenen BKM-Kulturhaushalts 2026 appellieren die Freien Darstellenden Künste, da ihre strukturelle Förderung weiterhin nicht gesichert ist.
In unserem Jahresrückblick geben wir einen Einblick in die Vielzahl der Projekte, die 2025 in allen Förderprogrammen des Fonds realisiert wurden.
Die Förderung der Freien Darstellenden Künste wird um zwei Drittel von 22 auf 8,5 Mio. Euro gekürzt. Fonds-Vertreter Holger Bergmann warnt vor Gefährdung kultureller Freiheit und fordert die Beauftragte für Kultur und Medien zum Gegensteuern auf.
Der Fonds Darstellende Künste passt seine Förderprogrammatik für 2026 an, um trotz stabiler Haushaltsmittel die Lücken durch gestrichene bundesweite Projekte und Netzwerke zumindest für frei produzierende Künstler und große Ensembles abzufedern.
Der Fonds Darstellende Künste startet mit 8,59 Mio. Euro Bundesförderung ins Jahr 2026 und setzt acht Programme fort, muss jedoch auf gestrichene Mittel für bundesweite Koproduktionen reagieren und nimmt daher Anpassungen an seiner Förderprogrammatik vor.
Das Berliner Architekturkollektiv raumlaborberlin erhält den Tabori Preis 2026 und spricht im Interview über seine Arbeit an der Schnittstelle von Architektur, Stadtplanung und performativer Kunst im öffentlichen Raum.
Christina Roth, Verwaltungsleiterin und stellvertretende Geschäftsführerin des Fonds Darstellende Künste, blickt nach zehn Jahren auf die Herausforderungen der Neustart-Kultur-Programme zurück und fordert eine dauerhaftere Finanzierung der Freien Szene in Höhe von 16 Millionen Euro jährlich.
Der Fonds Darstellende Künste hat bei seiner Vollversammlung am 6. Mai 2026 den Vorstand neu besetzt: Amelie Deuflhard und Anne-Cathrin Lessel wurden bestätigt, Sabine Gehm neu gewählt; Prof. Dr. Wolfgang Schneider schied nach zehn Jahren aus.
Der Fonds Darstellende Künste unterstützt die Initiative kulturelle Integration des Deutschen Kulturrats und den bundesweiten Aktionstag am 21. Mai 2026, dem Welttag der kulturellen Vielfalt, für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Demokratie.
Der Kinofilm „Vivaldi und ich" erzählt im Venedig des 18. Jahrhunderts die Geschichte der Geigerin Cecilia, die durch Antonio Vivaldi ihre künstlerische Selbstbestimmung findet. Der Film basiert auf Tiziano Scarpas Roman „Stabat Mater" und ist Regisseur Damiano Michielettos Spielfilmdebüt.