Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Region: International
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Regisseur Thom Luz zeigt am Theater Basel ein Opern-Pasticcio über Don Quijote, das Werke von Massenet, Telemann und Mendelssohn Bartholdy kombiniert und mit Dietrich Henschel und André Morsch besetzt ist – stehende Ovationen beim Premierenpublikum, trotz musikalischer Uneinheitlichkeit.
Casting-Direktorin Nina Gold, bekannt für „Game of Thrones", „Star Wars" und „The Crown", wurde von Amazon MGM Studios offiziell beauftragt, den neuen Darsteller für James Bond zu finden.
Lizzo kritisiert in einem TikTok-Video, dass nicht-chronologische Social-Media-Algorithmen effektives Albummarketing unmöglich machen – selbst Fans erfahren demnach nicht von neuer Musik ihrer Lieblingskünstler. Ihr Album „Bitch" erscheint am 5. Juni.
Das Luxuslabel Chrome Hearts hat seine Urheberrechtsklage gegen Neil Young und seine gleichnamige Begleitband zurückgezogen, ob ein Vergleich erzielt wurde, blieb offen.
Bleachers-Frontmann Jack Antonoff bezeichnet KI-nutzende Musikschaffende in einem Instagram-Brief als „gottlose Huren" und bekennt sich klar zum handwerklichen Prozess des Schreibens, Aufnehmens und Aufführens von Musik ohne KI-Einsatz.
Das Brüsseler Konzerthaus Bozar hält trotz politischer Proteste an einem geplanten Gastspiel der Münchner Philharmoniker unter Chefdirigent Lahav Shani fest; flämische Grünen-Politiker fordern eine Absage und mehrere Verwaltungsratsmitglieder traten aus Protest zurück.
Shakira veröffentlicht mit Burna Boy den offiziellen WM-Song „Dai Dai", der Fußballstars wie Messi und Ronaldo sowie Teilnehmerländer erwähnt. Zudem tritt sie bei der erstmals geplanten Halbzeitshow des WM-Endspiels am 19. Juli auf.
Karin Pointner engagiert sich beim ESC Wien 2026 gleichzeitig als Volunteer in der Delegationsbereich der Wiener Stadthalle und als Moderatorin des österreichischen ESC-Fanclubs OGAE Austria und berichtet von Begegnungen mit Acts wie Sal da Vinci.
Police-Schlagzeuger Stewart Copeland spricht im Interview über die Entstehung von „Synchronicity", die Konflikte innerhalb der Band und schließt eine weitere Reunion nach 2006 nahezu aus. Zum 41. Jubiläum erschien eine Deluxe-Edition mit 55 unveröffentlichten Songs.
Die zurückgetretene Jury der Kunstbiennale Venedig und Aktivisten beim ESC in Wien fordern einen Israel-Boykott. Der Autor argumentiert, diese politisch motivierte Forderung nach einer „reinen" Kunst gefährde die Kunst selbst.
Das ESC-Finale 2026 findet am 16. Mai in Wien statt; die Startreihenfolge aller 25 Acts steht fest, wobei Sarah Engels für Deutschland als Zweite ab etwa 21:20 Uhr auftritt.
Dua Lipa veröffentlicht am 21. Mai einen Konzertfilm und am 22. Mai ein Livealbum unter dem Titel „Dua Lipa (Live From Mexico)", aufgenommen bei den Abschlussshows ihrer Radical Optimism Tour im Dezember 2025 in Mexiko-Stadt.
Die Foo Fighters absolvierten ihren ersten NPR Tiny Desk Concert mit einem Fünf-Song-Set, darunter die neue Single „Spit Shine" sowie Klassiker wie „Everlong" und „My Hero". Dave Grohl erklärte, ein Auftritt von Trouble Funk habe ihn zur Teilnahme inspiriert.
Die Foo Fighters spielten in der „Late Show with Stephen Colbert" ein Medley aus „This Is a Call" und „Everlong" – den Songs ihres ersten (1995) und letzten Auftritts unter David Letterman – und schlossen damit symbolisch einen Kreis kurz vor Colberts Sendungsende.
Drake enthüllt auf seinem neuen Album „Iceman", dass sein Vater Dennis Graham an Krebs erkrankt ist – das Album erschien zusammen mit zwei Überraschungsalben und ist Drakes erstes Solowerk seit dem Beef mit Kendrick Lamar.
Die rumänische ESC-Teilnehmerin Alexandra Căpitănescu sorgt mit ihrem Nu-Metal-Song „Choke Me" für Debatten, da Kritiker den Text als Verharmlosung gefährlicher Sexualpraktiken sehen. Die Sängerin selbst deutet das „Würgen" als Metapher für inneren Druck und Selbstzweifel.
Drake veröffentlicht nach seiner Niederlage im Beef mit Kendrick Lamar drei Alben gleichzeitig: „Iceman", „Habibti" und „Maid Of Honour" umfassen 43 Songs und über 2,5 Stunden Spielzeit.
The-Who-Gitarrist Pete Townshend hat einen neunstelligen Deal mit Primary Wave abgeschlossen, der Name, Image, Likeness und bestimmte Musikrechte umfasst; Primary Wave will den Katalog künftig eng mit Spirit Music in Film und TV vermarkten.
Elon Musk und rechte Nutzer kritisieren das Casting der schwarzen Schauspielerin Lupita Nyong'o als Helena von Troja in Christopher Nolans „The Odyssey" – dabei wurde Helenas Darstellung stets vom Zeitgeist geprägt und ist historisch nicht auf Weißsein festgelegt.
Paul McCartney spricht im Podcast „The Rest Is History" über seine Kindheit in Liverpool, den Einfluss des Krieges auf den Geist der Beatles und präsentiert seinen neuen Song „Salesman Saint" aus dem Album „The Boys of Dungeon Lane" (29. Mai).
Jan Böhmermann und Olli Schulz kommentieren das ESC-Finale 2025 live aus Wien für den österreichischen Radiosender FM4, der Stream ist ab 20:45 Uhr weltweit ohne Geoblocking abrufbar.
Beim ESC 2026 in Wien singt Sarah Engels mit ihrem Song „Fire" an zweiter Stelle der Running Order, voraussichtlich gegen 21:20 Uhr. Die Buchmacher sehen Deutschland auf den hinteren Plätzen, Favorit ist Finnland.
Der Rolling Stone veröffentlicht eine Bildergalerie mit privaten und selten gezeigten Fotos von Brian Eno, dem Mitbegründer von Roxy Music und einflussreichen Musikproduzenten.
Ein wiederentdecktes Video zeigt Jack White, wie er Beatles-Songs innerhalb einer Sekunde korrekt benennt; Third Man Records teilte den Clip passend zum Release von Paul McCartneys neuem Album „The Boys Of Dungeon Lane".