Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Region: International
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Brian Jones, Gründungsmitglied der Rolling Stones, starb am 3. Juli 1969 im Alter von 27 Jahren in seinem Swimmingpool – kurz nachdem er aus der Band entlassen worden war. Ob es sich um einen Unfall oder Mord handelte, ist bis heute ungeklärt.
Die österreichische Performancekünstlerin und feministische Aktionistin Valie Export ist im Alter von 85 Jahren in Wien gestorben. Mit provokanten Körperperformances wie „Genitalpanik" (1969) prägte sie die feministische Kunstbewegung maßgeblich.
Im zweiten ESC-Halbfinale in Wien traten unter anderem Jonas Lovv und Look Mum No Computer mit deutschsprachigen Songs an; Sarah Engels verbesserte mit ihrem Auftritt ihre Chancen auf das Finale.
Amazon MGM Studios bestätigt, dass die Suche nach einem neuen James-Bond-Darsteller als Nachfolger von Daniel Craig läuft. Regie führt Denis Villeneuve, das Drehbuch schreibt Steven Knight.
Paul McCartney kritisiert im Podcast Bob Dylans Liveauftritte, bei denen er Songs nicht erkennen konnte, und betont, dass er selbst auf Tourneen bewusst bekannte Hits spielt, weil das Publikum dafür bezahlt hat.
Live Nation Israel, das sich als Live Nation Central Asia neu aufgestellt hat, produziert am 12. Juni ein Konzert von Ye (Kanye West) im Dinamo-Stadion in Tiflis, Georgien – trotz des bekannten Antisemitismus des Rappers.
Beim zweiten ESC-Halbfinale in Wien zogen zehn Länder ins Finale ein, darunter Australien mit Delta Goodrem und Rumänien mit Alexandra Căpitănescu. Am Samstag treten 25 Acts in der Wiener Stadthalle gegeneinander an.
Beim Eurovision Song Contest-Finale am 16. Mai in Wien gilt Finnland mit Pete Parkkonen und Violinistin Linda Lampenius laut Fan-Rankings als klarer Favorit, gefolgt von Griechenland und Dänemark. Deutschland tritt mit Sarah Engels und „Fire" an.
Sebastian Koch spricht im Interview über seine Rolle als Psychiater Julius Spier in der Arte-Serie "Etty", die Etty Hillesums Geschichte im besetzten Amsterdam in eine abstrakte Gegenwart überträgt und dabei aktuelle Parallelen zum Rechtsruck zieht.
Tamikrest feiern ihr 20-jähriges Bandjubiläum mit dem Album „ASSIKEL", das erstmals eine Kollaboration mit Tinariwen-Gründer Ibrahim Ag Alhabib enthält und analog in Haarlem aufgenommen wurde.
Dua Saleh veröffentlicht ihr zweites Album „Of Earth & Wires", auf dem sie sudanesische Musik, Jazz, HipHop und R&B verbindet und mit drei gemeinsamen Songs Kollaborationen mit Bon Iver präsentiert.
Rostam Batmanglij verbindet auf seinem dritten Soloalbum AMERICAN STORIES iranische Saz-Klänge mit Americana-Sounds und Pedal Steel und spiegelt damit seine iranisch-amerikanische Identität.
Jeff Parker nimmt mit seinem IVtet – Jay Bellerose, Anna Butterss und Josh Johnson – das Live-Album „HAPPY TODAY" im ETA-Club in Los Angeles auf, das zwei hypnotische Improvisations-Tracks von knapp 45 Minuten enthält.
Kevin Morbys Album „Little Wide Open", produziert von Aaron Dessner, verbindet simplen Indie-Folk mit neuen Klangelementen und thematisiert hoffnungsvolle Zuversicht im Kontext des amerikanischen Mittleren Westens.
Beim Filmfestival Cannes 2026 thematisieren mehrere Wettbewerbsbeiträge – von Koji Fukada, Charline Bourgeois-Tacquet, Rudi Rosenberg und Asghar Farhadi – das Leben von Frauen in patriarchalen Strukturen, von stiller Selbstfindung bis zu Missbrauch und Unabhängigkeit.
Der Schweizer Nachrichtendienst NDB gibt nach über 25 Jahren die gesperrten Akten zu NS-Kriegsverbrecher Josef Mengele frei, nachdem ein Historiker Beschwerde eingelegt und auf einen Bundesratsbeschluss von 2001 hingewiesen hatte.
Die Rolling Stones veröffentlichen ein Musikvideo zu „In the Stars", in dem Deepfake-Versionen von Jagger, Richards und Wood als junge Männer auftreten, sowie die Tracklist ihres Albums „Foreign Tongues" (10. Juli), das Gastauftritte von McCartney, Winwood und Charlie Watts enthält.
Der Film "Palästina 36" von Annemarie Jacir schildert den Aufstand palästinensischer Bauern gegen die britische Kolonialherrschaft 1936 aus mehreren Perspektiven und zieht dabei Parallelen zur Gegenwart.
Netflix hat bestätigt, dass „Kindsköpfe 3" mit Adam Sandler in Arbeit ist. Regie führt Kyle Newacheck nach einem Drehbuch von Sandler und Tim Herlihy; Stars des Originals sollen erneut gemeinsam auftreten.
Beim ESC-Botschaftsempfang in Wien präsentierten Sarah Engels und der italienische ESC-Vertreter Sal Da Vinci Live-Auftritte vor rund 200 Gästen; Kulturstaatsminister Wolfram Weimer bezeichnete den ESC als „Fest der Toleranz und Vielfalt".
Jay Beckenstein, Saxofonist und Gründer der Jazz-Fusion-Band Spyro Gyra, feiert seinen 75. Geburtstag. Der in Brooklyn geborene Musiker verbrachte seine Schulzeit in Nürnberg und führt die Band seit über 50 Jahren an.
Der deutsche Wettbewerbsbeitrag "Vaterland" von Pawel Pawlikowski, mit Sandra Hüller und Hanns Zischler als Erika und Thomas Mann, gilt beim Filmfestival Cannes 2026 als herausragender Film über die deutsch-deutsche Nachkriegsgesellschaft von 1949.
Abraham Foxman, langjähriger Vorsitzender der Anti-Defamation League und Holocaust-Überlebender, ist im Alter von 86 Jahren in New York gestorben. Er prägte über Jahrzehnte den Kampf gegen Antisemitismus und Diskriminierung in den USA.
Das Locarno Film Festival zeichnet Isabella Rossellini beim Eröffnungsabend am 5. August 2026 mit dem Excellence Award aus; die Oscar-nominierte Schauspielerin nimmt den Preis persönlich auf der Piazza Grande entgegen.