Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Region: Außerhalb Bayerns
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Thomas Hildenbrand wächst in einem streng pietistischen Haushalt auf und erlernt in Oberammergau das Bildschnitzer-Handwerk. Heute schafft er emotional aufgeladene Holzfiguren mit eigener Bildsprache, die Spiritualität und Sinnlichkeit verbinden.
Der WDR-Podcast „Xatar – Legacy" beleuchtet in sechs Folgen das Leben und Vermächtnis des verstorbenen Rappers Xatar durch intime Gespräche mit engen Wegbegleitern wie seinem besten Freund Samy, Produzent Maestro und Labelmanager Dako.
Lila Iké, 1994 auf Jamaika geborene Reggae-Sängerin, tritt beim Summerjam Festival 2024 auf und präsentiert dabei 13 Titel ihres Programms.
Die sechsteilige WDR-Serie erzählt, wie Maria Anna Mozart aus dem Schatten ihres Bruders Amadeus tritt und dessen Rolle übernimmt, als er scheitert – mit Antonio Salieri und Marie Antoinette als zentrale Figuren.
Eine Dokumentation beleuchtet den Palast der Republik in Berlin, der am 23. April 1976 eröffnet wurde und als sozialistisches Multifunktionsgebäude Politik, Kultur und Unterhaltung vereinte, bevor er nach der Wende wegen Asbestbelastung abgerissen wurde.
Eine RBB-Dokumentation beleuchtet den Druck auf Berlins Clubkultur durch Gentrifizierung und Inflation, zeigt Schließungen wie die des queeren Clubs SchwuZ und stellt neue Konzepte vor, die die Szene beleben sollen.
Die dreiteilige rbb-Doku-Serie „Berlin Sounds" erzählt Berlins Musikgeschichte von den 1960ern bis in die 2020er Jahre – von Beat, Bowie und Punk über NDW und Mauerfall-Techno bis zum globalen Musikhotspot der Gegenwart.
Wer öffentliche Aufnahmen für Social Media oder journalistische Formate produziert, muss rechtliche Vorgaben zu Einwilligung, Datenschutz und Persönlichkeitsrechten beachten – Verstöße können straf- und zivilrechtliche Konsequenzen haben.
Die MDR-Dokumentation beleuchtet 50 Jahre Bandgeschichte von Karat, der DDR-Rockband mit Hits wie „Über sieben Brücken", und begleitet sie beim Jubiläumsalbum „Hohe Himmel" sowie ihrem Auftritt in der Elbphilharmonie Hamburg.
Auf der ANGA COM diskutierten Medienunternehmen wie RTL Deutschland und Seven.One den wachsenden KI-Einsatz in Produktion, Vermarktung und Streaming – von automatisierten Schnittprozessen bis zu personalisierten Inhalten – wobei offen bleibt, ob das Publikum KI-generierte Inhalte akzeptiert.
Am Thalia Theater zeigt Mable Preachs „No Body" anhand der Schwarzen Studentin Lilian, wie Anpassungsdruck, Rassismus und Sichtbarkeit ineinandergreifen – erzählt in Rückblenden zwischen Gerichtsverfahren, Gesang und Tanz.
Martin Kohlstedts siebtes Album KLUFT setzt auf Schwermut statt Ekstase: Der Weimarer Neoklassik-Komponist verzichtet zunehmend auf kraftvolle Steigerungen und erkundet stattdessen melancholische Zwischentöne, vereinzelte Töne und Field Recordings.
Nach 20 Jahren Funkstille veröffentlicht Puppetmastaz-Mitgründer Max Turner mit „SEED OF THE UNKNOWN" ein Album aus elf elektronischen Liedern, geprägt von karnatischem Gesang, kargen Synthflächen und kontemplativer Atmosphäre – weit entfernt vom HipHop-Spektakel seiner Anfänge.
Das Berliner Duo Gamut Inc. behandelt auf „RADIATING" die Pfeifenorgel der Berliner Auenkirche wie einen übersteuerten Synthesizer und knüpft dabei an vorchristliche, ekstatische Qualitäten des Instruments an.
Konstantin Gropper veröffentlicht mit Get Well Soon das Album „MINUS THE MAGIC" als selbsterklärten Midlife-Indie-Rock mit Band, direkter Gitarrenmusik und eingängigen Melodien – ohne Wunderkind-Image, aber mit gewohnter Melancholie.
Metallica spielen am 30. Mai 2026 im ausverkauften Olympiastadion Berlin im Rahmen der „M72 World Tour" mit Support-Acts Gojira und Knocked Loose; Einlass ist ab 16 Uhr, Metallicas Auftritt wird gegen 20:35 Uhr erwartet.
Die Museen der Stadt Aschaffenburg zeigen 73 Meisterwerke aus dem Kiewer Khanenko Nationalmuseum – die umfangreichste Präsentation ukrainischen Kulturbesitzes in Europa seit Kriegsbeginn, mit Werken von Rubens, Brueghel und Canova, bis Februar 2027.
Der Dramatiker Emre Akal spricht über die Rolle von KI im Theater: Sein KI-Stück wird in Mannheim aufgeführt, das Staatstheater Darmstadt veranstaltete zudem ein KI-Festival.
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer warnt beim Aktionstag „Zusammenhalt in Vielfalt" vor weltweit zunehmendem Autoritarismus, einem Rechtsruck in Deutschland sowie wachsendem Antisemitismus und ruft zur gesellschaftlichen Geschlossenheit auf.
Bei den Dresdner Musikfestspielen wurde Philip Glass' Oper „Einstein on the Beach" konzertant im Festspielhaus Hellerau aufgeführt, mit Suzanne Vega als Sprecherin sowie dem Collegium Vocale Gent und dem Ensemble Ictus.
Die Metallica Snake Pit ist ein exklusiver Stehbereich im Zentrum der 360°-Bühne der M72 World Tour, zugänglich entweder per kostenpflichtigem Package-Ticket oder durch eine kostenlose Verlosung im Fanclub „Fifth Member".
Das Nürnberger Dokumentationszentrum eröffnet nach fünfjährigem Umbau eine neue 1.600-Quadratmeter-Ausstellung zum NS-Reichsparteitagsgelände, die erstmals Originalobjekte zeigt und Besuchern vermittelt, historische Quellen von KI-generierten Fälschungen zu unterscheiden.
Internetslang-Begriffe wie „Shade", „Tea spillen" und „clocken" stammen aus der Schwarzen, queeren Ballroom-Kultur New Yorks der 1960er-Jahre und fanden über Popkultur und soziale Medien in den Mainstream – oft ohne Bewusstsein für ihre Herkunft.