Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
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Die Band RolliGang tritt am 26. September 2026 um 19 Uhr in der Pfarrkirche St. Jakobus in Bad Endorf auf, veranstaltet von der Gebirgsschützen Kompanie Endorf e.V.
Der Verband evangelischer Posaunenchöre Bayerns hält offiziell den Weltrekord für das längste Bläserkonzert: Das Rekord-Institut für Deutschland anerkannte ein 72-stündiges Dauerkonzert in der Nürnberger Jakobskirche als Weltrekord.
Die M94.5-Sendung Filmfabrik bespricht den Horrorfilm „The Invite", das Anime-Klassiker „Chihiro" sowie den neuen Spider-Man-Film „Brand New Day" mit Peter Parker.
Der langjährige „Libération"-Korrespondent Jean Quatremer verlässt die Zeitung und kritisiert in seinem Abschiedsbrief den wachsenden Antisemitismus und die Meinungsunfreiheit innerhalb der neuen Linken, die er als Verrat an republikanischen Grundwerten bezeichnet.
Olivier Messiaens einzige Oper „Saint François d'Assise" kehrt nach 34 Jahren in die Salzburger Felsenreitschule zurück; die Wiener Philharmoniker unter Dirigent Maxime Pascal prägen die Produktion maßgeblich.
Olivier Messiaens „Saint François d’Assise“ gelingt in Salzburg als monumentale musikalische Überwältigung. Der Rest ist eine Glaubensfrage.
In München soll eine steinerne Prachtstraße klimaresilient begrünt werden. Ist das Öko-Futurismus, Majestätsbeleidigung oder Denkmal-Frevel? Die Antwort weist in die Zukunft aller Städte.
Am Rathausparkplatz in Erfurt haben archäologische Grabungen begonnen, um das mittelalterliche Zentrum der zweiten jüdischen Gemeinde mit Tanzhaus und Synagoge freizulegen. Die Ergebnisse sollen als Grundlage für ein geplantes Besucherzentrum mit jüdischem Gemeindezentrum dienen.
Das NS-Dokumentationszentrum und das Lenbachhaus untersuchen in einem gemeinsamen Forschungsprojekt, wie völkische Ideologien im Münchner Kulturmilieu zwischen 1880 und 1913 den Nationalsozialismus vorbereiteten; ein Auftaktsymposium stellte das bis 2027 laufende Projekt vor.
Der US-amerikanische Musiker David Burke (D4vd) wurde wegen des Mordes an der 14-jährigen Celeste Rivas Hernandez angeklagt, die er laut Staatsanwaltschaft erstach und zerstückelte, um den jahrelangen sexuellen Missbrauch des Mädchens zu vertuschen.
Romeo Castellucci inszeniert bei den Salzburger Festspielen Olivier Messiaens Oper „Saint François d'Assise" als über sechsstündige Produktion, die vom Publikum mit einhelligem Jubel gefeiert wird und als Meilenstein der Aufführungsgeschichte gilt.
Agnes Obel tourt im August 2026 durch Deutschland mit Stopps in Hamburg, Berlin, Leipzig und Bonn. Rolling Stone verlost 2x2 Tickets für einen Tourstopp nach Wahl.
Gloria von Thurn und Taxis verspottete in einem Instagram-Reel das demokratische Statement von Peter Maffay bei den Schlossfestspielen Regensburg, während sie dessen Kritik an rechtsradikalen Haltungen öffentlich imitierte und ins Lächerliche zog.
Les Ballets Jazz de Montréal zeigt mit „Dance Me" eine Hommage an Leonard Cohen in der Kölner Philharmonie, bei der drei Choreografen 15 Songs des Dichters in tänzerische Pas de deux verwandeln.
Der Posaunenchor Eggenfelden begeht beim 40. Grenzlandposaunentag am 26./27. September zugleich sein 60-jähriges Bestehen; rund 80 Musikerinnen und Musiker aus bayerischen Posaunenchören nehmen teil.
Das evangelische Dekanat Fürth veranstaltet am 16. August zum zweiten Mal die „Wild Church" im Fürther Stadtwald, ein Open-Air-Gottesdienstformat, das Naturerfahrung und Spiritualität durch stilles Gehen und achtsame Wahrnehmung verbindet.
Maria Franck-Marc wurde lange unterschätzt. Eine Ausstellung in Kochel zeigt die wahre Bedeutung der Künstlerin, die im Schatten ihres Ehemanns Franz Marc stand.
Bald feiert Elfriede Jelineks „Unter Tieren“ bei den Salzburger Festspielen Premiere. Damit das Bestiarium vollständig ist, lohnt es sich, ihren Wutausbruch vorab als Buch zu lesen.
Archäologen haben bei Ausgrabungen in Vilnius die Bima und den Originalfußboden der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Großen Synagoge vollständig freigelegt. Über die künftige Nutzung des Geländes ist in der jüdischen Gemeinschaft Litauens eine Kontroverse entstanden.
Nürnberger Kirchen feiern am 19. August den Gedenktag des Stadtpatrons Heiliger Sebald mit einer Ökumenischen Sebaldusvesper in der Sebalduskirche, gestaltet von Stadtdekan Jürgen Körnlein, Pfarrer Joachim Wild und einem eigens gegründeten Projektchor.
Beim Wacken Open Air 2026 wurden Besuchern Regenbogenflaggen und politische Patches am Einlass verboten, obwohl die Festivalleitung Weltoffenheit betont. Der Vorfall löst eine breitere Debatte über den Umgang europäischer Festivals mit politischen Symbolen aus.
Die Jüdische Studierendenunion Deutschland (JSUD) feierte die Veröffentlichung einer neuen Ausgabe ihres Magazins „EDA" mit einer Release Party, bei der ein vierstöckiger Gefilte-Fisch-Brunnen als Highlight diente.
Fünf Sommerfilme abseits des Mainstreams behandeln Themen wie erste Liebe, Freiheit, Trauma und kindliche Fantasie – darunter „Call Me by Your Name", „Mustang", „Pearl" und „The Florida Project".
Das Lustspielhaus feiert sein 30-jähriges Bestehen mit der Eigenproduktion „Das Jubiläum – Mord, Moral und Mortadella", einer absurden Mafia-Komödie mit Slapstick, Musik und wechselnden Überraschungsgästen, die noch bis 15. August läuft.