Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Region: International
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Antonio Salieris Oper „Tarare" feierte 1787 in Paris eine umjubelte Premiere und löste einen Modetrend aus: Der „chapeau à la Tarare", ein hoher, mit Bändern und Feder verzierter Hut, wurde zum begehrten Accessoire der Pariser Gesellschaft.
Das französische Unternehmen Eurazeo schreibt den Fotopreis 2026 aus: Fotografen aller Nationalitäten können ein Projekt zu einem Europa im Wandel einreichen und erhalten bei Auszeichnung 20.000 Euro sowie Unterstützung durch Branchenkontakte. Bewerbungsschluss ist der 13. September 2026.
Hayden Panettière, die kürzlich verstorben ist, verkörperte in der Serie „Nashville" die Figur Juliette Barnes, die sexuelle Belästigung im Country-Radio-Betrieb thematisierte und damit Debatten über Missstände in der Musikbranche anstieß.
Nicolas Stemann inszeniert Elfriede Jelineks „Unter Tieren" bei den Salzburger Festspielen – ein Stück, das Kapitalismuskritik mit der Symbolik von Bären und Börsen verbindet.
Der Film „Sunny Dancer" zeigt die 17-jährige Ivy, die in einem Sommercamp für krebskranke Jugendliche nach ihrer Behandlung neue Freundschaften und Lebenswillen findet – derzeit in österreichischen und deutschen Kinos.
Ariana Grande holte bei ihrem Konzert in der Londoner O2 Arena ihre „Wicked"-Kollegin Cynthia Erivo überraschend auf die Bühne, wo beide gemeinsam „For Good" und ein Medley performten.
Diane Kruger und Dany Boon spielen in der Netflix-Produktion „Projet K" das Ehepaar Klarsfeld, das jahrzehntelang Nazi-Verbrecher jagte; Tim Roth verkörpert Gestapo-Chef Klaus Barbie. Regie führt Yvan Attal, der Dreh läuft bereits in Frankreich, Belgien und Bolivien.
Queens of the Stone Age kündigen ihr neues Album „Perfecth" mit einem ironischen Promo-Video an, in dem Frontmann Josh Homme das Erscheinungsdatum 30. September selbst infrage stellt – ein konkretes Veröffentlichungsdatum bleibt offen.
Benny Blancos spanischsprachiges Album „Hermoso" löst Vorwürfe kultureller Aneignung aus, weil er das Projekt mit einer grotesken Karikatur seiner selbst inszeniert, die als stereotype Latino-Darstellung gelesen wird.
Theaterhappening mit Nobelpreisträgerin, aber ohne Furor: Nicolas Stemann inszeniert Elfriede Jelineks „Unter Tieren“ bei den Salzburger Festspielen.
Die vier Darsteller aus Sam Mendes' Beatles-Biopic-Projekt haben das berühmte „Abbey Road"-Cover am Londoner Originalschauplatz nachgestellt. Harris Dickinson, Paul Mescal, Joseph Quinn und Barry Keoghan spielen John Lennon, Paul McCartney, George Harrison und Ringo Starr; alle vier Filme erscheinen im April 2028.
Geleaktes Footage zeigt die Darsteller der vier kommenden Beatles-Biopics – Harris Dickinson, Paul Mescal, Joseph Quinn und Barry Keoghan – bei der Nachstellung des ikonischen Abbey-Road-Albumcovers von 1969. Die Reaktionen der Fans fallen gemischt aus.
Der Rolling Stone stellt 20 wegweisende Songs von Gregg Allman vor, der als Southern-Rock-Pionier Country-Blues mit Improvisation verband und dessen von persönlichen Tragödien geprägtes Leben seinen unverwechselbaren Gesangsstil formte.
Das Way Out West 2026 in Göteborg bot neben Headliner-Auftritten von The Cure, Nick Cave und The XX unverhoffte Momente: Anoushka Shankar lieh sich kurzfristig einen Ersatz-Drummer, Saint Etienne kämpfte mit einem Stromausfall, und Newcomer Sombr begeisterte das junge Publikum.
Nick Cave und Warren Ellis bekannten sich beim Way Out West Festival öffentlich zu ihrer langjährigen Bewunderung für The Cure, die derzeit mit ihrem Grammy-prämierten Album „Songs of a Lost World" eine späte Karrierephase erlebt.
Dank einer neuen Academy-Regel, die mehrere Nominierungen pro Person in einer Kategorie erlaubt, könnte Sandra Hüller bei den Oscars 2027 gleich viermal nominiert werden – mit Hauptrollen in „Vaterland" und „Rose" sowie Nebenrollen in zwei weiteren Filmen.
Caitríona Balfe übernimmt im Realfilm-Remake von Disneys „Rapunzel – Neu verföhnt" die Rolle der Königin Ariana; Disney gab die Besetzung beim Fanevent D23 bekannt.
Das Museum der Moderne Salzburg zeigt mit „Baselitz jetzt" Spätwerke von Georg Baselitz, der im April 2025 verstarb: fragile, zarte Figuren auf Goldgrund, ergänzt durch Nylonstrümpfe als Material, zeugen von einer stillen Auseinandersetzung mit Vergänglichkeit und Abschied.
Bereits als Baby schleifte ihre Mutter sie zu Castings, später kämpfte sie mit Depressionen und Alkohol. Die Schauspielerin Hayden Panettiere ist im Alter von 36 Jahren gestorben.
Regisseur Joe Berlinger erklärt in seiner Netflix-Doku „Conversations With a Killer: The Charles Manson Tapes", warum er den meistdokumentierten True-Crime-Fall neu aufrollt: um Mythen zu korrigieren und jüngeren Zuschauern einen faktenbasierten Einstieg zu bieten.
Unter den amerikanischen Comedy-Superstars ist Jeff Ross eigentlich der Großmeister der Gemeinheit. Sein neues Netflix-Special ist eine Reflexion über die wahre Macht des Humors. Wie kann das sein? Eine Begegnung.
Phoebe Bridgers versteckt auf ihrem neuen Album „Lost Weekend" zahlreiche musikalische Referenzen, darunter Verweise auf Elliott Smith, Damien Jurado, The Replacements, Bright Eyes und Black Sabbath, sowie selbstreferenzielle Anspielungen auf ihren eigenen Song „Graceland Too".
Die brasilianische Polizei hat acht im Dezember aus einer Bibliothek in São Paulo gestohlene Illustrationen aus Henri Matisses Kunstbuch „Jazz" sichergestellt und einen Verdächtigen festgenommen. Fünf Werke von Cândido Portinari bleiben verschwunden.
Sheryl Crow kündigt ihr neues Album „Pick You Up" für den 9. Oktober an, das sieben Songs zu Hoffnung und Zusammenhalt umfasst. Als erste Single erscheint der Protestsong „Freedom Bus" mit Jesse Welles.