Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Region: Außerhalb Bayerns
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Die Jüdische Gemeinde Cottbus, 1990 von Zugewanderten aus der ehemaligen Sowjetunion neu gegründet, vereint heute rund 500 Mitglieder in einer umgewidmeten Hugenottenkirche und pflegt neben religiösem Leben vor allem Gemeinschaft durch gemeinsame Sprache und Migrationserfahrung.
Reinhard Strecker klagte die Taten jener NS-Richter an, die in der Bundesrepublik weiter Karriere machten. Nachruf auf einen unermüdlichen Aufklärer.
Slash gab beim Tony-prämierten Broadway-Musical „The Lost Boys" sein Bühnendebüt, indem er das von ihm eingespielten Solo zu „Have to Have You" erstmals live mit dem Cast aufführte. Er ist zudem Produzent und Investor des Stücks.
Theologin Julia Knop erklärt anhand der Begegnung Jesu mit der kanaanäischen Frau, dass Jesus als vollständiger Mensch lernfähig war und seine enge Sichtweise weitete – ein Appell an die Kirche, Diskriminierung zu überwinden.
Hessen Kassel Heritage hat den neuen Gartenbetriebshof an der Ochsenallee im Bergpark Wilhelmshöhe eingeweiht. Der 2.922 m² große Neubau ermöglicht einen modernen Gartenbetrieb außerhalb der historischen Marstallgebäude und wurde unter Auflagen des Naturschutzes realisiert.
Der Publizist und Jurist Abraham Lehrer kritisiert die Berufung der Literaturkritikerin Maha El Hissy in die Jury des Deutschen Buchpreises 2026 als politisches Warnsignal, da ihre Texte Israel mit antizionistischen und antisemitischen Begriffen wie „Völkermord" dämonisierten.
Die Masken-Abteilung der Kölner Oper bereitet sich nach über 14 Jahren Interim auf die Rückkehr ans Offenbachplatz vor; die beiden Leiterinnen Bianca Kurth und Beatrix Abt schildern die logistischen Herausforderungen und ihre Vorfreude auf den Neustart.
Eva Karl Faltermeier übernimmt in der ZDF-Reihe „München Mord" als neue Kriminaloberrätin Linda Hösl die Teamleitung, nachdem Christoph Süß die Serie verlassen hat. Nach dem Tod von Alexander Held im Mai ist die Zukunft der Reihe über zwei geplante Folgen hinaus noch offen.
Rave The Planet findet am 15. August 2026 in Berlin statt; unter dem Motto „Imagine Love" ziehen über 30 Floats mit DJs durch den Tiergarten, der rbb überträgt das Event ab 14 Uhr live.
Kunsttheoretikerin und Romanautorin Sasa Hanten spricht im Cicero Podcast mit Ralf Hanselle über den Wert von Kunst, Schönheit und das Merkel-Porträt von Jérémie Queyras – anlässlich ihres im Blessing-Verlag erschienenen Debütromans „Talent zum Glück".
David Robert Mitchells „The End Of Oak Street" versetzt eine dysfunktionale Vorstadt-Familie im Jahr 1982 in eine prähistorische Welt voller Dinosaurier und verbindet Spielberg-Nostalgie mit einer eigenständigen Kritik am amerikanischen Suburban-Leben.
Die tägliche Bücherschau bündelt Buchkritiken vom 14.08.2026 aus mehreren Medien, darunter Besprechungen zu Xu Zechens China-Roman „Der große Kanal", Edward Abbeys „Die Einsamkeit der Wüste" sowie weiteren Neuerscheinungen aus Belletristik und Sachbuch.
Das Jewish Digital Cultural Recovery Project erweitert sein Recherchetool „Legacy Explorer" um KI-Funktionen, die fünf Archive automatisch durchsuchen und Informationen zu NS-Raubkunst archivübergreifend verknüpfen.
In Berlin findet die Techno-Parade „Rave the Planet" mit Zehntausenden Teilnehmern auf der Straße des 17. Juni statt – drei Wochen nach dem CSD-Anschlag unter dem Schutz von rund 1.500 Polizisten.
UFA Show & Factual und DLS Consulting pilotieren am 21. August die interaktive Twitch-Quizshow „Was weiß ich?! Frag die Anderen!", in der Creator mit ihrer Community gegen einander antreten und die Max Schradin moderiert.
Der MDR warnt vor gefälschten Videos der Desinformationskampagne „Matrjoschka", die das MDR-Logo missbrauchen, um Falschinformationen zu verbreiten. Betroffen sind auch andere Medien wie Spiegel, ZDF und Tagesschau.
Das ZDF produziert die vierteilige Social-Factual-Reihe „Comedy im Spektrum", in der sechs Menschen im Autismus-Spektrum mit Coaches wie Rick Kavanian, Valerie Niehaus und Jan Philipp Zymny Bühnennummern erarbeiten; Sendetermin ist Frühjahr 2027.
Der Filmverband Südwest kritisiert den SWR scharf, weil dieser Showproduktionen wie „Sag die Wahrheit" und den „Tigerenten-Club" nach Leipzig und Köln auslagert, statt Produktionsfirmen aus Baden-Württemberg zu beauftragen.
Der Rundfunkrat des Hessischen Rundfunks hat Florian Hager mit 29 von 30 Stimmen als einzigen Kandidaten für eine zweite Amtszeit bis 2032 wiedergewählt.
Das Dance On Ensemble zeigt bei der Tanzwerkstatt Europa in München Choreografien von Noa Eshkol, ergänzt durch eine Antwort-Choreografie von Noé Soulier, der Eshkols geometrisch-minimalistische Bewegungssprache energetisch auflädt und partiell auflöst.
Joana Tischkau, Jeremy Nedd und Sophie Yukiko eröffnen mit der Malpaso Dance Company das 38. Tanz im August in Berlin mit „Trapikana", einer Tanzperformance über die Alpträume des Kuba-Tourismus, die Exotismus und Touristenfallen aus mehreren Perspektiven beleuchtet.
Helene Fischer veröffentlicht ihre neue Single "An meiner Seite" am 4. September, dem Tag der Goldene-Henne-Verleihung. Den Song präsentierte sie bereits auf ihrer "360° Stadion Tour" live vor knapp 750.000 Zuschauern.
Das Kunstmuseum Villa Zanders in Bergisch Gladbach zeigt eine Kabinettausstellung zu Peter Gilles, der in den 1980er Jahren mit Blutmalerei und schockierenden Performances bekannt wurde und 2017 weitgehend vergessen starb.
Eine Veranstaltung für schwarze Kinder im Berliner „Volksbad" der Volksbühne wurde nach rechter Hetze abgesagt, weil eine sichere Anreise der Gäste nicht garantiert werden konnte – der Vorfall offenbart Ignoranz gegenüber Alltagsrassismus und einen armselig gewordenen rechten Kulturkampf.