Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Region: Außerhalb Bayerns
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1987 wurde der Tanzfilm „Dirty Dancing“ völlig überraschend zum Megahit in West-Deutschland, zwei Jahre später im Sommer auch in der kurz vor dem großen Umbruch stehenden DDR. Zeitzeugen und Fans der ersten Stunde erinnern sich in der Doku lebhaft, was „Dirty Dancing“ ihnen bedeutet.
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Olivia Rodrigo verteidigt mit „You Seem Pretty Sad For A Girl So In Love" die Spitze der Offiziellen Deutschen Album-Charts. In den Single-Charts bleibt „Gut Genug" von KitschKrieg, Blumengarten und Shirin David auf Platz eins.
Die AfD Sachsen-Anhalt scheitert im Landtag mit dem Antrag, Kulturförderung an ein Bekenntnis zur deutschen Kultur zu knüpfen. CDU und FDP wiesen die Forderung als verfassungswidrig und kunstfreiheitsfeindlich zurück.
Pokey LaFarge bringt seine Americana-Roots-Musik im März 2027 auf der „Rent Money Tour" nach Deutschland und spielt drei Konzerte in Köln, Dresden und Berlin. Tickets sind ab 33,70 Euro erhältlich.
Der Deutsche Kulturrat fordert in seiner Stellungnahme zum EU-Kommissions-Call for Evidence stärkere Urheberrechte bei KI-Nutzung, verpflichtende Lizenzen mit angemessener Vergütung sowie besseren Schutz vor Online-Piraterie und KI-generierten Persönlichkeitsimitationen.
Der Deutsche Kulturrat fordert die verlässliche Finanzierung nachlassbewahrender Institutionen sowie die dauerhafte Sicherung künstlerischer Vor- und Nachlässe als gesamtgesellschaftliche Aufgabe von Bund, Ländern und Kommunen.
Der Deutsche Kulturrat fordert die Bundesregierung und den Bundestag auf, das Bundesprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung" durch ausreichende Haushaltsmittel ab 2027 fortzuführen und eine neue Förderperiode zeitnah auszuschreiben.
Der Deutsche Kulturrat fordert vom Bund umfangreichen Bürokratieabbau in der Kulturförderung, darunter Festbetragsfinanzierung, vereinfachte Verwendungsnachweise und aktualisierte Reisekostensätze, um finanzielle und personelle Ressourcen für Kunst und Kultur freizusetzen.
Der Deutsche Kulturrat fordert von der Bundesregierung einen Fonds „Kulturmilliarde" in Höhe von einer Milliarde Euro aus dem Sondervermögen Infrastruktur, um den Sanierungsstau bei kommunalen Kulturbauten zu beheben.
Das kostenfreie Onlinespiel „ShoutOut", entwickelt von der Universität Duisburg-Essen, hilft Schülerinnen und Schülern, antisemitische Inhalte und Holocaust-Verzerrung in sozialen Medien zu erkennen und richtet sich an Lehrkräfte weiterführender Schulen.
Die Berliner Ausstellung „Cassirer und der Durchbruch des Impressionismus" in der Alten Nationalgalerie würdigt zum 100. Todestag den Kunsthändler Paul Cassirer, der um 1900 maßgeblich den Impressionismus in Deutschland etablierte.
Das Ensemble Tsirk Dobranotch zeigt am 22. und 23. August im Zirkus Zarakali Frankfurt die Produktion „Tshemodan", die Akrobatik, Klezmermusik und jiddisches Theater zu einer Geschichte über Migration und Exil verbindet.
Bruno Mars spielt am 26., 28. und 29. Juni drei Konzerte im Berliner Olympiastadion bei bis zu 40 Grad; schattige Plätze befinden sich auf der West-Nordwestseite, Wasserflaschen bis einen Liter sind erlaubt.
Pulp spielten nach 30 Jahren erstmals wieder in Berlin und begeisterten 5.000 Fans im Tempodrom mit einem Mix aus Klassikern wie „Common People" und „Disco 2000" sowie neuem Material aus dem Comeback-Album MORE.
Die Kulturakademie KuKu der Synagogen-Gemeinde Köln bietet Russischkurse für Kita- und Grundschulkinder an, um die russische Muttersprache in jüdischen Familien mit Wurzeln in der ehemaligen Sowjetunion spielerisch zu erhalten und zu fördern.
Ein Feldbrand nahe dem Fusion Festival zwang die Veranstalter am 25. Juni, 40.000 Besucher zu evakuieren und das Festival für rund zwei Stunden zu unterbrechen. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts auf fahrlässige Brandstiftung.
Der Landesmusikrat Nordrhein-Westfalen e.V. sucht zum 1. November 2026 eine Referent*in für Amateurmusik, Förderung und Projekte in Vollzeit und unbefristet; Bewerbungen sind bis zum 15. August 2026 möglich.
Die Schostakowitsch Tage in Gohrisch (Sächsische Schweiz) sind eröffnet worden und widmen sich bis Sonntag jüdischen Einflüssen auf Schostakowitschs Werk. Den diesjährigen Schostakowitsch-Preis erhält Pianistin Elisabeth Leonskaja.
Pulp haben im Berliner Tempodrom ihr erstes Konzert seit 1996 gespielt und dabei mit neun Musikern auf der Bühne, theatralischer Inszenierung und Songs vom Comeback-Album „More" begeistert.
Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, kritisiert die zunehmende Praxis im akademischen Milieu, Veranstaltungen in Deutschland ausschließlich auf Englisch abzuhalten, und fordert Deutsch als selbstverständliche Arbeitssprache mit Übersetzungsangeboten.
Bei der Beerdigung von Musikmanager Clive Davis, Gründer von Arista Records und J Records, werden kommenden Montag in New York City u.a. Alicia Keys, Bruce Springsteen, Jennifer Hudson, Dionne Warwick und Barry Manilow trauern.
Fonds-Darstellende-Künste-Geschäftsführer Holger Bergmann erklärt, wie der Fonds trotz Mittelkürzungen und rechten Narrativen die Freie Szene stärken will – durch Allianzen, Resilienz und eine Rückbesinnung auf künstlerische Eigenständigkeit.
Der Menschenrechtsanwalt und Autor Philippe Sands erhält 2026 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels für seinen Einsatz für Gerechtigkeit und Völkerrecht; die Auszeichnung wird traditionell zur Frankfurter Buchmesse verliehen.