Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Region: International
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Elvis Costello entwickelte sich vom Punk-Rocker zum vielseitigen Songwriter, der Stile von Soul und Country bis zur Tin Pan Alley vereinte und durch imaginative Sprachdichte sowie Kooperationen mit McCartney, Bacharach und anderen Musikern überzeugte.
Gitarrist Ronnie Wood beschreibt sein letztes Krankenhausbesuch bei Charlie Watts, der im August 2021 starb, als müde und lebensüberdrüssig; Frontmann Mick Jagger betont, Watts habe die Band ausdrücklich ermutigt, ihre Tour fortzusetzen.
Pete Townshend erklärt in einem Interview, er habe alles versucht, um The-Who-Schlagzeuger Keith Moon vor seinem Tod 1978 zu retten – von Reha-Kliniken bis zu Voodoo-Ärzten. Zugleich läuft die Produktion eines Biopics über Moon unter dem Arbeitstitel „The Real Me".
Pete Townshend bereut, Jimi Hendrix 1966 beim ersten Treffen einen Tipp zu seiner Gitarrenausrüstung gegeben zu haben – denn Hendrix setzte ihn so gut um, dass er The Who beim gemeinsamen Auftritt im Saville Theatre in den Schatten stellte.
Genau an Ingeborg Bachmanns 100. Geburtstag beginnt das Wettlesen in ihrem Namen jetzt zum 50. Mal. Der Literaturbetrieb erscheint in Klagenfurt und feiert sich – dabei ist die Stimmung der Branche gar nicht so sonnig.
Die aktuelle „Manon"-Serie des Wiener Staatsballetts überzeugt technisch, leidet aber unter zahlreichen Rollendebüts und offenbar zu wenig Probenzeit, was die dramatische Rolleninterpretation vieler Solist*innen beeinträchtigt.
Das BODHI PROJECT zeigt Ann Van den Broeks Choreografie „We Solo Men" in der ARGEkultur Salzburg als präzises Tanzstück über Selbstdarstellung, Einsamkeit und Geschlechterkonstruktion, in dem sechs Performer*innen die Spannung zwischen Sichtbarkeit und echter Verbindung verkörpern.
Phoebe Bridgers kündigt mit „Lost Weekend" ihr drittes Soloalbum an, das am 14. August über Dead Oceans erscheint. Die zugehörige Tour startet am 15. September in Indianapolis.
Der israelische Pionier der kinetischen Kunst und Op-Art, Yaacov Agam, ist im Alter von 98 Jahren gestorben. Er prägte mit farbigen, bewegten Installationen den öffentlichen Raum weltweit und erhielt kurz vor seinem Tod den Israel-Preis.
Die Ausstellung „Neue Rituale (für das Ende der Welt)" im Basler Haus der Elektronischen Künste vereint Werke von Skawennati, Christiane Peschek und Etsuko Ichihara, die Widerstandsstrategien gegen Apokalypse, Überwachung und gesellschaftlichen Leistungsdruck erkunden.
Nach Englands 4:2-Sieg gegen Kroatien bei der WM wurde „Wonderwall" von Oasis zum inoffiziellen WM-Song der Mannschaft: Fans und Spieler sangen gemeinsam im Stadion, Liam Gallagher zeigte sich begeistert.
Die Französin Neige Sinno schreibt über Themen, zu denen es scheinbar keine zwei Meinungen gibt – und denkt dann so lange nach, bis keine Gewissheit mehr übrig ist. In ihrem neuen Roman „La Realidad“ ist der Kolonialismus dran.
Tom Cruise zeigt sich im Teaser zu seinem neuen Film „Digger" von Regisseur Alejandro González Iñárritu mit Bauch und Halbglatze in einer ungewöhnlichen Hauptrolle; der Film startet am 1. Oktober in deutschen Kinos.
Der Louvre widmet Martin Schongauer, dem elsässischen Maler und Kupferstecher des 15. Jahrhunderts, eine umfassende Retrospektive, die seinen Einfluss auf Zeitgenossen und nachfolgende Generationen bis ins 17. Jahrhundert nachzeichnet.
PJ Harvey veröffentlicht die Single „Voyager" über Partisan Records – ein Orchesterstück, das aus der Perspektive der NASA-Raumsonde Voyager 2 erzählt und in Zusammenarbeit mit Physiker Brian Cox und Filmkomponist Dario Marianelli entstand.
PJ Harvey veröffentlicht nach drei Jahren die neue Single „Voyager" über Partisan Records – ein Orchesterstück, das aus der Perspektive der NASA-Raumsonde Voyager 2 erzählt und in Zusammenarbeit mit Physiker Brian Cox und Komponist Dario Marianelli entstand.
Die britische Psychedelic-Rockband Temples beschreibt im Interview, wie Einflüsse von Enigma und Trance-Musik in ihr neues Album „Bliss" eingeflossen sind – ihr bisher mutigstes und elektronisch geprägtes Werk.
Noel Stookey, letztes lebendes Mitglied von Peter, Paul and Mary, blickt im Interview auf die Sechzigerjahre zurück: seine Förderung Bob Dylans im Gaslight, den Auftritt beim Marsch auf Washington 1963 und den Aufstieg des Folk-Trios.
Blues-Gitarrist Buddy Guy feiert seinen 90. Geburtstag am 1. Oktober mit einem Konzert in der New Yorker Radio City Music Hall, bei dem Stars wie Eric Clapton, John Mayer, Gary Clark Jr. und viele weitere auftreten.
Netflix veröffentlicht am 30. Juni „Unhinged", ein interaktives Horrorspiel mit Sadie Sink und Zoë Kravitz, das ohne Controller auskommt: Das Smartphone dient als Taschenlampe und Telefon, während die Geschichte auf dem Fernseher läuft.
The-Killers-Frontmann Brandon Flowers veröffentlicht am 21. August sein Soloalbum „Thrasher", das in Nashville aufgenommen wurde und einen Country-Schwenk markiert – mit Beiträgen von Charlie McCoy und Geschichten aus Flowers' amerikanischer Jugend.
Lizzos fünftes Studioalbum „Bitch" verkaufte sich in der ersten Woche nur 2.650 Mal und schaffte es nicht in die Charts. Branchenkenner machen fehlende Kernfangemeinde, mangelnde Label-Unterstützung und den Vertrauensverlust durch einen laufenden Belästigungsrechtsstreit verantwortlich.
Lionsgate bringt am 24. September 2027 einen Reboot von „The Blair Witch Project" ins Kino, bei dem Dylan Clark Regie führt und Chris Thomas Devlin das Drehbuch schreibt; die Originalmacher sind als Executive Producer beteiligt.
Bob Dylan plant für Herbst eine Europa-Tour mit bestätigten Konzerten in Oslo, Göteborg und Horsens. Bei seiner aktuellen US-Tour spielt Jazzgitarrist Julian Lage als neuer Gitarrist in der Band.