Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
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Tanita Tikaram im Palmengarten
Beim Superbloom 2026 im Münchner Olympiapark fallen die Auftritte von Ayliva, Paul Kalkbrenner und Monolink aus produktionstechnischen Gründen aus. Neu im Line-up sind KASI & Antonius, Yola und Soda Frizzante; bereits gekaufte Tickets werden automatisch erstattet.
Das Lollapalooza Berlin fand am 18. und 19. Juli 2026 zum elften Mal statt und bot Acts wie Pitbull, Zara Larsson und Makko. Magenta übertrug das gesamte Festival kostenlos per Livestream auf Website und Social Media.
Die Bayreuther Festspiele planen, ihre Opernproduktionen nach der Bayreuther Laufzeit auszuleihen oder weiterzuverkaufen. Festspielchefin Katharina Wagner will Inszenierungen künftig nachhaltiger konzipieren.
Bots kaufen Konzerttickets in Sekunden auf und verkaufen sie auf Zweitmarktplattformen wie Viagogo zu massiven Aufschlägen weiter. Rund 200 Künstler, darunter Die Toten Hosen und Kraftklub, fordern von der Bundesregierung gesetzliche Regelungen gegen diesen nicht autorisierten Tickethandel.
Die Münchner Rapperin Zora eröffnet am 31. Juli das Theatron Musikfestival am Olympiasee und spricht im Interview über FLINTA-Rap, die DIY-Kulturszene Münchens und persönliche Texte zu Drogenverlusten im Freundeskreis.
Bundespräsident Steinmeier hat beim Gedenkakt zum zehnten Jahrestag des rassistischen OEZ-Attentats in München an die neun Todesopfer erinnert und sich klar gegen Rassismus und Antisemitismus ausgesprochen.
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer kündigt an, sein Amt nur für eine Legislaturperiode auszuüben, da er nach vier Jahren wieder mehr Zeit für seine Familie haben möchte.
Antisemitismus an deutschen Hochschulen wächst laut Autorin von innen heraus: Lehrpläne, Studierende und Mitarbeitende tragen israelbezogenen Antisemitismus mit, während Hochschulleitungen seit dem 7. Oktober 2023 weitgehend untätig bleiben.
Die Bayreuther Festspiele sind nicht irgendein Klassik-Festival. Sie sind deutsche Geschichte live, in Glanz und Grauen, idealistischer Vision, niederträchtiger Ideologie und höchster Kunst. Ein Porträt von den Anfängen bis heute.
Am 13. August 2026 finden in Groß Thurow und Schlagsdorf Veranstaltungen zum 65. Jahrestag des Mauerbaus statt: eine Gedenkstele-Einweihung für Harry Krause sowie eine Podiumsdiskussion zum Grünen Band mit App-Präsentation des berlinHistory e.V.
Die Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn feiert am 26. August 2026 ihr 30-jähriges Bestehen mit einem Sommerfest, das Zeitzeugengespräche, Projektpräsentationen und Konzerte – u. a. mit Stephan Krawczyk und KEIMZEIT – umfasst.
Das niederbayerische Ehepaar Michael und Brigitte Lenke aus Metten inspirierte den französischen Kinofilm „Chéri, ich komme!", der ab dem 23. Juli 2026 in Deutschland läuft. Die Lenkes entwickelten den Womanizer, ein Sextoy auf Basis von Luftdrucktechnologie.
Hitlers Geburtshaus in Braunau am Inn ist für 20 Millionen Euro zur Polizeistation umgebaut worden, um den Ort als Neonazi-Wallfahrtsstätte zu entwerten. Das Gebäude wurde dabei architektonisch stark verändert.
Die Stadtwerke Bamberg informieren über erweiterte P+R-Busverbindungen und zusätzliche Parkplätze am Margaretendamm während des Festivals „Bamberg zaubert" vom 24. bis 26. Juli 2026.
Der amerikanische Jazzsaxofonist Plas Johnson, bekannt für das „Pink Panther Theme" von 1963 und Studioaufnahmen mit Frank Sinatra, Joni Mitchell und vielen anderen, ist am 15. Juli im Alter von 94 Jahren gestorben.
Die Bayreuther Festspiele wollen ihre Opernproduktionen nach ihrer dortigen Laufzeit verleihen oder verkaufen, um sie nachhaltiger zu nutzen. Festspielchefin Katharina Wagner kündigte zudem zwei Neuproduktionen für 2026 an.
Das Musikmagazin rankiert die wichtigsten Alben von Deep Purple, von „Concerto for Group and Orchestra" (1969) bis „Slaves and Masters" (1990), mit „Machine Head" und „Made in Japan" als Spitzenreiter mit je sechs Sternen.
Der Veranstaltungsüberblick listet jüdisch-kulturelle Termine in Berlin, Karlsruhe, Köln, Leipzig und Stuttgart sowie TV- und Radiotipps, darunter Führungen, Konzerte, Theateraufführungen und Filmsendungen mit jüdisch-historischen Themen.
Bill Kaulitz schildert in der dritten Netflix-Staffel „Kaulitz & Kaulitz" queerfeindliche Übergriffe und rechte Gewalt während seiner Kindheit in Sachsen-Anhalt, über die er lange aus Scham geschwiegen hat.
Der Hafensommer 2026 in Würzburg findet vom 24. Juli bis 9. August am Alten Hafen statt und zeigt u. a. Gogol Bordello, Max Mutzke und Esther Graf; 2025 kamen knapp 15.000 Besucher zum Festival.
In Penzberg weisen Schilder an den Ortseingängen erstmals neben katholischen und evangelischen Gottesdienstzeiten auch auf das Freitagsgebet der Moschee hin. Die Stadt bezeichnet dies als Zeichen für interreligiösen Dialog und gelebte Ökumene.
Das Fotojournalismus-Festival Visa pour l'Image findet vom 29. August bis 13. September 2026 in Perpignan statt und widmet seine 38. Ausgabe mit 27 Ausstellungen der Verteidigung authentischer Bildberichterstattung gegenüber KI-generierten Inhalten und Desinformation.
Til Schweiger kehrt als Axel Feldheim in „Der bewegte Mann – Reloaded" zurück, einer Fortsetzung des Kinoerfolgs von 1994. Regie führt Hermine Huntgeburth; Jan Josef Liefers, Marie Bäumer und Rufus Beck gehören ebenfalls zur Besetzung.