Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Region: Außerhalb Bayerns
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Die britische Organistin Anna Lapwood erhält im Oktober den Opus Klassik für die beste Live-Performance, gewürdigt für ihre Konzerte im Kölner Dom, zu denen rund 10.000 bis 13.000 Besucher strömten.
Die FSK verweigert Uwe Bolls neuem Actionthriller „Citizen Vigilante" mit Armie Hammer die Freigabe, da der Film als Aufruf zur Gewalt gegen Migranten interpretiert werden könnte. Boll bezeichnet dies als Zensur.
Die Eventagentur WIR-MOMENTUM veranstaltet bewusst analog gehaltene Salonabende mit maximal 60 Gästen, die Musik, Kunst und Kultur als unmittelbare Präsenzerfahrung abseits digitaler Vermittlung erlebbar machen.
Für Bruno Mars' Konzerte am 26., 28. und 29. Juni in Berlin sind noch offizielle Tickets bei Ticketmaster verfügbar – Stehplätze ab 128,25 €, Sitzplätze zwischen 90 und 230 €.
Nina Chuba tritt am 26. Juni 2025 beim Kessel Festival in Stuttgart auf der Hauptbühne auf; Tagestickets kosten knapp 80 Euro, Beginn ist um 20:30 Uhr.
Das Festival Jazz Baltica findet zum 35. Mal in Timmendorfer Strand statt, eröffnet von Festivalleiter Nils Landgren; Bundespräsident Steinmeier und Ministerpräsident Günther nehmen am offiziellen Auftakt teil.
Der japanische Pianist Hayato Sumino spielt ein Live-Konzert in Wehrheim, das per Steinway-Spirio-Technologie zeitgleich auf einem Flügel im Mainzer Kalkhof-Rose-Saal übertragen wird – die Tasten bewegen sich dort synchron zum Original-Anschlag.
Gegen die Kälte der Kolonialmächte: Der britisch-französische Völkerrechtler und Menschenrechtsanwalt Philippe Sands erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.
Generalmusikdirektor Alexander Merzyn verlässt das Staatstheater Cottbus zum 31. Juli 2028 nach rund einem Jahrzehnt, in dem er das Konzertangebot und das Publikum deutlich erweiterte.
Angela Merkel und Komponist Jörg Widmann erhalten den Internationalen Mendelssohn-Preis – Merkel für europäische Verdienste, Widmann für künstlerische Leistungen. Die Verleihung findet am 1. November beim Eröffnungskonzert der Mendelssohn-Festtage im Leipziger Gewandhaus statt.
Die Juli/August-Ausgabe 2026 von Politik & Kultur, der Zeitung des Deutschen Kulturrates, erscheint ab 1. Juli und widmet ihren Schwerpunkt dem Thema Live-Konzerte, Festivals und Shows.
Mirna Funk sollte im Comedia Theater Köln über Macht und Schönheit diskutieren, die Veranstaltung wurde jedoch kurzfristig abgesagt.
Im Horrorfilm „Obsession" (USA 2025) benutzt der verklemmte Bear einen magischen Wunschzweig, um die Liebe seiner Freundin Nikki zu erzwingen – mit verstörenden Folgen. Regisseur Curry Barker liefert unruhiges, tonlich inkonsistentes Horrorkino, das von seinen beiden Hauptdarstellern getragen wird.
Die tägliche Bücherschau bespricht Neuerscheinungen u.a. von Mercedes Spannagel über Machtkämpfe in der Automobilindustrie, Ronald Rengs Rückblick auf die Fußball-WM 2006 sowie Alexander Pechmanns Reise durch die Geisterliteratur der Weltgeschichte.
Bi Gans „Resurrection", mit dem Prix Spécial in Cannes ausgezeichnet, erzählt in vier traumartigen Episoden von einem „Deliranten", der durch ein Jahrhundert chinesischer Geschichte reist und dabei die sechs buddhistischen Sinnesgrundlagen erkundet.
Baukultur NRW veröffentlicht einen Leitfaden zur Umnutzung von Kirchengebäuden, da rund 3.000 der etwa 6.000 Kirchen in NRW künftig nicht mehr für kirchliche Zwecke benötigt werden.
Sachsen-Anhalts Staatsminister Rainer Robra räumte vor dem Bundesverfassungsgericht offen ein, dass die Länder die KEF-Empfehlung zur Rundfunkbeitragserhöhung aus Angst vor Wahlerfolgen der AfD nicht umsetzen werden.
Die deutsche Netflix-Saison 2025/26 zeigt eine gemischte Serienperformance – „Unfamiliar" erzielte international starke Zahlen, dominierte aber nicht im Heimatmarkt – während deutsche Filme wie „Brick" und die Haftbefehl-Doku große Erfolge verzeichneten.
Seriesly Berlin findet vom 14. bis 17. September 2026 zum dritten Mal statt und ergänzt sein Programm aus Conference, Premieres und Pitches um drei neue Initiativen zu kreativer Freiheit, europäischen Koproduktionen und Creator-IP.
HBO Max zeigt ab 13. August Russell T Davies' fünfteilige Miniserie „Tip Toe" im deutschsprachigen Raum. Der psychologische Thriller mit Alan Cumming und David Morrissey handelt von zwei Nachbarn in Manchester, die zu tödlichen Feinden werden.
Der Deutsche Tanzpreis 2027 geht an Choreografin Rafaële Giovanola mit CocoonDance (Hauptpreis), Choreograf Martin Schläpfer (Lebenswerk) und Tänzerin Joy Alpuerto Ritter (herausragende Interpretin).
Nach 13 Jahren endet die Intendanz von Shermin Langhoff am Maxim Gorki Theater Berlin; ein Podcast-Gespräch mit Selen Kara und Hakan Savaş Mican zieht Bilanz über zwei Jahrzehnte postmigrantisches Theater.
Die Ausstellung „Erinnerns_Wert. Jüdische Spuren in Zwickau" dokumentiert ab Freitag in den Zwickauer Priesterhäusern anhand von Dokumenten, Fotos und persönlichen Objekten jüdische Lebensgeschichten, die durch Ausgrenzung, Flucht und Ermordung in der NS-Zeit zerstört wurden.
In Berlin wurde ein fünf Meter hohes Mahnmal aus Bronze für die im Nationalsozialismus verfolgten und ermordeten Zeugen Jehovas eingeweiht, das am historisch bedeutsamen Goldfischteich im Tiergarten steht.