Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
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Die Kunsthalle Osnabrück widmet ihr diesjähriges Ausstellungsprogramm unter dem Titel „Raumordnung" den ästhetischen, sozialen und politischen Dimensionen von Räumen – mit fünf Ausstellungen, darunter Arbeiten von Aleen Solari, Lena Marie Emrich und Julia Miorin.
Schlagerkomponist Ralph Siegel ist nach schwerer Lungenentzündung aus dem künstlichen Koma erwacht. Tochter Giulia bestätigt auf Instagram, dass er wieder ansprechbar ist und die Familie erleichtert auf seine Genesung blickt.
Helene Fischer verteidigt die Ticketpreise ihrer Konzerte mit gestiegenen Produktionskosten und dem Anspruch, unvergessliche Erlebnisse zu schaffen. Ihre 360-Grad-Stadion-Tour endete in München vor 71.000 Zuschauern, insgesamt kamen rund 750.000 Fans.
Die KZ-Gedenkstätte Oberer Kuhberg in Ulm verzeichnet mit rund 204.000 Nutzungen einen Rekord bei ihren digitalen Bildungsangeboten; zusätzlich besuchten über 22.000 Menschen die Gedenkstätte oder Veranstaltungen vor Ort.
Neun bayerische Freilichtfestspiele – von den Oberammergauer Passionsspielen über die Luisenburg-Festspiele Wunsiedel bis zur Landshuter Hochzeit – verbinden Theater mit historischen Kulissen und regionaler Tradition.
Das von Vera Bolten und Alex Melcher entwickelte Musical „Die Weiße Rose" erzählt die Geschichte der NS-Widerstandsgruppe und ist vom 28. Juli bis 2. August im Rahmen des Sommerfestivals in der Kölner Philharmonie zu sehen.
Helene Fischer verteidigt die hohen Ticketpreise ihrer Konzerte mit gestiegenen Produktionskosten und Hunderten von Mitarbeitenden pro Show. Ihre 15-stoppige Open-Air-Tour endete vor 71.000 Zuschauern in der Münchner Allianz Arena, insgesamt kamen knapp 750.000 Fans.
Thomas Glasmeyers Figurentheater „Fauste" zeigt am 01.08.2026 in der KUFA eine freie Adaption von Goethes Faust, in der Heinrich Faust seine Seele dem Teufel verkauft, um Erkenntnis und Vergnügen zu erlangen.
Helene Fischer hat zum Abschluss ihrer 15-stationären Stadiontour mit 750.000 Besuchern hohe Ticketpreise mit gestiegenen Produktionskosten begründet und hofft, dass Konzerte für möglichst viele Fans erschwinglich bleiben.
Der Theologe Jörg Lanckau erklärt, warum Hans Böhm, genannt „Pfeiferhannes", vor 550 Jahren durch Marienerscheinungen und die Predigt sozialer Gleichheit zur Bedrohung für Kirche und Obrigkeit wurde und deshalb rasch hingerichtet wurde.
Der Männerchor Reit im Winkl präsentierte unter Dirigent Fritz Enthammer im Kurpark deutsche und alpenländische Volkslieder sowie internationale Stücke, ergänzt durch Plattler der Kindergruppe des Trachtenvereins „Dö Koasawinkla" und ein Löffelschlag-Solo von Andreas Strohmayer.
Die Toten Hosen spielen im Rahmen ihrer Abschiedstournee vor je 42.000 Fans im Kölner Rhein-Energie-Stadion und liefern trotz 44 Jahren Bandgeschichte ein energiegeladenes, versöhnliches Konzert mit Songs alter und neuer Alben.
Mega-Auftritt im Mangfallpark: Sarah Connor begeistert das Rosenheimer Sommerfestival mit einer emotionalen Show, Outfitwechseln und prominentem Familienbesuch von Tochter Summer Terenzi und Schwester Anna-Maria Ferchichi.
Die Penzberger Berghalde wird wieder zum großen Kinosaal. Ein Verein veranstaltet sechs Filmabende unter freiem Himmel.
Das Fränkische Schweiz-Museum in Tüchersfeld bietet am 26. Juli 2026 Führungen zur jüdischen Geschichte der Region an, inklusive Besuch der erhaltenen historischen Synagoge im ehemaligen Judenhof.
Bei den Nibelungenfestspielen Worms bringen Oliver Lansley und James Seager mit „Die Hunnenkönigin" Kriemhilds Zeit am Hunnenhof unter Etzel auf die Bühne – mit Live-Musik von Alice Merton, Tanz und feministischer Stoßrichtung, trotz stellenweise hölzerner Dialoge.
Die Bayreuther Festspiele feiern 2026 ihr 150-jähriges Jubiläum und stehen dabei erneut im Spannungsfeld zwischen Wagner-Mythos und belastetem Erbe, zuletzt befeuert durch den Streit um Michel Friedman.
Am 14. und 15. August finden auf Schloss Agathenburg zwei Open-Air-Konzerte statt: Das Richard Koch Quintet spielt Jazz, Brazzo Brazzone & The World Brass Ensemble präsentiert Brass-Klänge mit Balkan- und Latin-Einflüssen.
Das ZDF hat einen geplanten Auftritt von Danger Dan und Igor Levit in der Satire-Sendung "Die Anstalt" kurzfristig untersagt, da ihr Song "Keine Angst" als Aufruf zur Gewalt interpretierbar sei. Die Musiker und die "Anstalt"-Macher kritisieren dies als Eingriff in die Kunstfreiheit.
Das ZDF stellt nach fast fünf Jahrzehnten seine Krimiserie „Ein Fall für zwei" ein. Die letzte Staffel erscheint 2026, ein abschließender 90-Minüter folgt 2027.
Comcast spaltet NBCUniversal als eigenständigen Medienkonzern ab, der danach als möglicher Käufer oder Übernahmekandidat den M&A-Markt beeinflusst – ein Podcast analysiert Kennzahlen, Streaming-Dienst Peacock und mögliche Szenarien mit Netflix oder ITV.
Mehrere europäische Medienkonzerne – darunter die Bolloré-Gruppe, Banijay und Mediawan – interessieren sich laut Reuters für eine Übernahme des US-Studios Lionsgate, das aktuell mit rund 3,8 Milliarden Dollar bewertet wird.
Das ZDF plant eine Sonderausgabe von „Aspekte" zur kurzfristigen Ausladung von Danger Dan und Igor Levit aus der „Anstalt", in der auch das Redaktionsteam die Entscheidung kritisch kommentieren darf.
Das „Anstalt"-Trio Maike Kühl, Max Uthoff und Claus von Wagner spricht über die Auslading von Danger Dan zur 100. Jubiläumsfolge durch das ZDF und äußert sich zu Selbstzensur im ÖRR, rechtskonservativem Kabarett und der Wirksamkeit politischer Satire.