Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Region: Außerhalb Bayerns
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Navid Kermani spricht in einem Interview über seine Anthologie „Köln. E Jeföhl" und reflektiert den kulturellen Niedergang Kölns, die kölschgemachten Katastrophen wie den Archiveinsturz sowie seine anhaltende Zuneigung zur Stadt.
Mark Medlock sagte seinen Auftritt in der „Giovanni Zarrella Show" kurzfristig ab, nachdem er trotz Anreise nach Mainz erkrankte. Damit entfällt auch die geplante Premiere seiner neuen Albumsongs aus „Back into the Sun".
Köln bietet ab September ein vielfältiges Kulturprogramm: Nobelpreisträgerin Han Kang und Dave Eggers lesen bei der lit.Spezial, Duran Duran und A$AP Rocky treten auf, die Kölner Bühnen kehren an den Offenbachplatz zurück, und das Museum Ludwig eröffnet eine Ausstellung zur Kunst der Schwarzen Diaspora.
Das Volksbad vor der Volksbühne Berlin, ein Freibad-Projekt unter Intendant Matthias Lilienthal, hat eröffnet und zieht trotz Kritik an Kosten von 300.000 Euro und fehlendem Kunstanspruch zahlreiche Besucher an.
Eine Studie der Berliner Senatsverwaltung zeigt: Clubs verzeichnen volle Tanzflächen, aber leere Kassen, da das Publikum kürzer bleibt und weniger konsumiert. 95 Prozent der Befragten sehen langfristig viele Clubs ohne strukturelle Verbesserungen gefährdet.
Der neue Volksbühnen-Intendant Matthias Lilienthal eröffnet vor dem Berliner Theater ein 25 Meter langes Schwimmbecken, das bis zum Saisonstart am 1. Oktober kostenlos nutzbar ist und rund 300.000 Euro kostet.
Die Feuilleton-Debattenrundschau behandelt vier Themen: mutmaßlich russische Drohnenangriffe auf den Flughafen Halle-Leipzig, Jugendproteste in Südasien, fehlende palästinensische Gegenbewegung zur Hamas sowie den Rücktritt des Cambridge-Professors Jason Arday wegen massenhafter Plagiate.
Die Bücherschau des Tages bündelt Kritiken zu Jochen Missfeldts Roman über NS-Prägungen in den späten 1950ern, Kinderlyrikliteratur, Miriam Carbes Frauenroman sowie Hans Coppi jr.s Elternbriefen und Jens Balzers Rückblick auf die Nullerjahre.
Sandra Wollners dritter Langfilm „Everytime" zeigt anhand dreier Hinterbliebener, wie digitale Spuren eines verstorbenen Teenie-Mädchens das Trauern unter gegenwärtigen Bedingungen verändern – mit einem Höhepunkt im surrealen Teneriffa-Finale.
Hanna Bergholms Horrorfilm „Nightborn" erzählt von einem jungen Paar im finnischen Wald, dessen neugeborenes Kind übernatürliche Züge trägt, und verhandelt dabei postnatale Depression und toxische Familiendynamiken mit Body-Horror-Mitteln.
Newsfluencer Fabian Grischkat verteidigt Werbekooperationen als notwendige Finanzierung für kostenlosen Zugang zu politischen Inhalten und fordert mehr Transparenz von Plattformen bezüglich ihrer Algorithmen sowie klarere Regeln zur Werbekennzeichnung.
Die Limonada Dance Company zeigt im Deutschen Theater München Enrique Gasa Valgas Tanztheater-Adaption „Carmen", die Bizets Oper mit Mérimées Novelle verbindet und laut Kritik durch ausdrucksstarke Choreografie und ein herausragendes Ensemble überzeugt.
Zehn Jugendliche der Redaktion Salon5 erkundeten beim Klima-Sommercamp in Greifswald fünf Tage lang die Themen Wald, Klimawandel und Gesundheit und hielten ihre Erfahrungen in Podcasts sowie Social-Media-Beiträgen fest.
WDR-Journalist Georg Restle teilte auf X eine These, wonach die Flüchtlingskrise in Ceuta auf ein Komplott eines „US-israelisch-marokkanischen Netzwerks" zurückgehe. WDR-Rundfunkratsmitglied Felix Schotland reichte daraufhin eine formelle Beschwerde bei der Programmdirektion ein.
Dieter Hallervorden spricht in einem Interview über seine taktische Wahlkampfhilfe für die CDU in Sachsen-Anhalt. Und über seine Haltung zu Israel.
Die Richard-Wagner-Stätten in Graupa haben einen Brief von Wagners Mutter Johanna Rosine Wagner aus dem Jahr 1836 erhalten, der belegt, wie sie Freund Theodor Apel um 50 Thaler bat, um den nach einem Misserfolg mittellosen Komponisten zu unterstützen.
Die Berliner Rapperin Ikkimel kündigt auf TikTok einen gemeinsamen Song namens „Miss Universe" mit dem estnischen ESC-Rapper Tommy Cash an, einen genauen Veröffentlichungstermin gibt es noch nicht.
Schauspielerin Iris Berben erhält den Deutschen Kulturpolitikpreis 2026 des Deutschen Kulturrates für ihren jahrzehntelangen Einsatz gegen Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus. Die Verleihung findet am 24. September in der Staatsbibliothek zu Berlin statt, die Laudatio hält Pianist Igor Levit.
Rapper Apsilon erklärt in seinem Song „Keiner von euch", warum er Dialoge mit AfD-Politikern in TV-Talkshows ablehnt, und kritisiert dabei auch Moderatoren wie Markus Lanz sowie linke Politiker wie Lars Klingbeil und Cem Özdemir.
Der neue Volksbühnen-Intendant Matthias Lilienthal eröffnet vor dem Berliner Theater ein temporäres Freibad mit 25-Meter-Bahn als politischen Protest gegen verfallende Stadtinfrastruktur und als Einladung an ein breiteres Publikum.
Das fotoMAGAZIN ruft zum Leserfotowettbewerb zum Thema „Musik" auf: Bis 4. Oktober 2026 können Fotos eingereicht werden, die besten zehn Einsendungen werden online und die Top Vier in der Ausgabe 12/2026 veröffentlicht.
Joana Tischkau erforscht mit der kubanischen Malpaso Dance Company in „Trapicana" beim Internationalen Sommerfestival Hamburg das legendäre Havannaer Revue-Theater „Tropicana" als Tanzperformance zwischen Kolonialerbe, Exotisierung und kubanischer Identitätssuche.
Die Gesellschaft für Naturfotografie veranstaltet vom 23. bis 25. Oktober 2026 in Lünen das 32. Internationale Naturfotofestival mit Seminaren, Vorträgen, Ausstellungen und der Preisverleihung „Europäischer Naturfotograf des Jahres"; Tickets sind ab 7. August erhältlich.
Der Newsletter des Deutschen Kulturrates thematisiert Möglichkeiten und Risiken von KI, berichtet über den Deutschen Kulturpolitikpreis 2026 für Iris Berben und kündigt Veranstaltungen zu digitaler Souveränität im Kulturbereich sowie zur gamescom an.