Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Region: Außerhalb Bayerns
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Volksmusik-Sängerin Stefanie Hertel hat in Meißen den Verdienstorden des Freistaates Sachsen erhalten – Sachsens höchste Auszeichnung – für ihr kulturelles Wirken als Botschafterin des Vogtlandes sowie ihr soziales Engagement für Tierschutz und Kinder.
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Das Dokudrama „Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war" mit Sandra Hüller nähert sich der Schriftstellerin zu ihrem 100. Geburtstag, stilisiert sie dabei jedoch zum leidenden Opfer und blendet Stärke und Charme aus.
Herbert Grönemeyer erhält den Deutschen Nationalpreis und kritisiert in seiner Dankesrede die Politik der vergangenen 20 Jahre für Sprachlosigkeit gegenüber der Bevölkerung, von Merkel bis zur aktuellen Koalition.
Das PEOPLE Festival findet am 10. und 11. Oktober 2026 im Berliner Funkhaus statt und präsentiert rund 200 Uraufführungen auf elf Bühnen. Bestätigt sind u. a. Aaron und Bryce Dessner, Ben Howard und Henning May.
Guns N'Roses spielten am 24. Juni in der Berliner Uber Arena, ließen dabei jedoch „Coma" aus der Setlist – obwohl die Band den Song beim Soundcheck noch geprobt hatte.
Das PEOPLE Festival findet am 10. und 11. Oktober 2026 im Berliner Funkhaus statt, mit rund 200 Uraufführungen auf elf Bühnen. Bestätigte Teilnehmende sind u. a. Aaron und Bryce Dessner, Ben Howard, Henning May und Damien Rice.
Franzy Deutscher erklärt im Interview, wie sie als Kampfchoreografin und Intimitätskoordinatorin Gewalt- und Intimszenen auf der Bühne professionell gestaltet und warum sie 2019 den Berufsverband für Intimitätskoordination und Kampfchoreografie gründete.
Zum Limp-Bizkit-Konzert am 24. Juni in der Berliner Parkbühne Wuhlheide werden bis zu 33 Grad erwartet; der Veranstalter empfiehlt Sonnencreme, helle Kleidung und die Mitnahme von Getränken in Tetra-Paks oder PET-Flaschen.
Die Komische Oper Berlin zeigt mit „Mokka-Hits und Milchbar-Träume" eine DDR-Musik-Revue, die unter Leitung von Adam Benzwi und Regie von Ranisch unterhaltsame Ostalgie mit kritischem Blick auf Zensur, Mauerbau und Nachwendezeit verbindet.
Die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen und Early Music Vancouver vereinbaren einen künstlerischen Austausch und vergeben gegenseitig Sonderpreise bei ihren Nachwuchswettbewerben; den Göttinger Preis gewinnt das Genfer Trio Turbulences mit einer Einladung zu den Festspielen 2027.
Das Bundesverfassungsgericht verhandelt über die Klage von ARD und ZDF, nachdem die Bundesländer die KEF-Empfehlung zur Erhöhung des Rundfunkbeitrags ignoriert haben. Dabei geht es nicht nur um die Beitragshöhe, sondern auch um die Zukunft des gesamten Beitragsfestsetzungsverfahrens.
Der NDR entwickelt eine zweite Staffel der ARD-Mediathek-Serie "Schwarzes Gold" über den Erdöl-Boom in der Lüneburger Heide, die neun Millionen Abrufe erzielte. Zudem wurde die Filmmusik von Hans Zimmer und Aleksey Igudesman mit dem Opus Klassik ausgezeichnet.
Das ZDF zeigt ab 2. August die deutsch-neuseeländische Buddy-Cop-Serie „Back Up – Auf Streife mit der Ex", in der zwei Ex-Partnerinnen als Polizistinnen in Neuseelands Northland Region zusammenarbeiten.
Die ZDF-Physical-Comedy-Serie "Das Manko" über elf inkompetente Behördenmitarbeiter erscheint am 13. Juli in der Mediathek und am 17. August linear. Die preisgekrönte Produktion entstand unter Regie von Arne Feldhusen gemeinsam mit dem Theaterkollektiv "Das Manko".
Guns N' Roses liefern beim Berlin-Konzert in der Uber Arena trotz Axl Roses deutlich schlechter gewordener Stimme eine fast dreistündige, bombastische Rockshow mit 26 Songs – als aufwendige Aufführung ihrer selbst.
Der sächsische Beauftragte für jüdisches Leben, Thomas Feist, stellt in seinem Bericht stabile Gemeindestrukturen, aber demografischen Rückgang sowie Antisemitismus als Hauptprobleme fest – 2025 wurden in Sachsen über 200 antisemitische Straftaten erfasst.
Der Bundesrat hat eine Gesetzesinitiative zum Verbot des Handels mit Gegenständen von NS-Opfern beschlossen, ausgelöst durch die Empörung über das Auktionshaus Felzmann, das KZ-Häftlingsbriefe und einen „Judenstern" versteigern wollte.
Beim 5. Kosher Street Food Festival der Jüdischen Gemeinde Berlin feierten Besucher internationale koschere Küche – doch der Artikel beleuchtet auch, dass jüdische und israelische Gastronomen wegen Drohungen Läden schließen oder umstrukturieren mussten.
VIP-Soundcheck-Tickets für 200 bis 300 Euro versprechen exklusive Nähe zur Band, bieten aber in der Regel kein echtes Soundcheck-Erlebnis, sondern ein Mini-Konzert mit wenigen Songs sowie früheren Einlass und bessere Plätze.
Der Preis für Popkultur 2026 wurde am 21. Juni im Berliner Zeiss-Großplanetarium verliehen. Westbam erhielt den Lebenswerkpreis, weitere Auszeichnungen gingen an Peaches, Tristan Brusch und Nina Chuba.
In der Villa Buth in Jülich wurden Juden interniert – nun will der Eigentümer das ungenutzte Gebäude abreißen lassen. Engagierte Bürger fordern, es unbedingt als Ort der Erinnerung an die Nazi-Verbrechen zu erhalten.
Der Preis für Popkultur 2026 wurde zum neunten Mal im Berliner Zeiss-Großplanetarium verliehen. Westbam erhielt den Lebenswerkpreis, Peaches wurde als Lieblingskünstlerin ausgezeichnet, Tristan Brusch gewann für sein Album „Am Anfang".
Das 5. Koschere Streetfood Festival der Jüdischen Gemeinde zu Berlin zog rund 10.000 Besucher ins Centrum Judaicum, wo 52 Anbieter internationale koschere Speisen anboten und Rabbiner Besucherfragen beantworteten.