Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
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Auf das Tierwohl bedacht – und trotzdem ist der Schweinemastbetrieb von Rupert Stäbler wirtschaftlich rentabel. Was ihn ausmacht und wie es dazu kam.
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer warnt, dass die AfD bei Regierungsverantwortung christliche Feiertage abschaffen könnte, und verweist auf einen – letztlich gescheiterten – AfD-Parteitagsantrag, Weihnachten durch germanische Feste wie das Wintersonnenfest zu ersetzen.
Studierende des Mozarteums kritisieren die neue Dirigierprofessur von Christian Thielemann: Die Klasse nahm ausschließlich männliche Bewerber auf, und bereits eingeschriebene Studierende mussten sich neu bewerben. Rektorin Constanze Wimmer verteidigt das Vorgehen, räumt jedoch Kommunikationsfehler ein.
Regisseur Matt Reeves verschiebt „The Batman Part II" mit Robert Pattinson auf den 18. Februar 2028 und veröffentlichte einen ersten Teaser. Pattinson und Colin Farrell loben das Drehbuch als außergewöhnlich.
Die Doku „Was haben wir gelacht“ erzählt von Frauen wie Hella von Sinnen und Esther Schweins, die in den Neunzigern auf eine TV-Welt aus Machos trafen. Das ist garantiert nicht lustig – und genau deshalb sollte man sie sehen.
Das Highfield Festival pausiert 2027 und legt einen einjährigen Break ein, um sich inhaltlich und organisatorisch neu auszurichten. Ob das Festival danach zurückkehrt, ist offen; die Ausgabe 2026 findet wie geplant statt.
Der Kirchenchor Feldkirchen-Mitterfelden gab unter Leitung von Ralf Halk beim Ainringer Kultursommer ein Konzert mit geistlicher Chor- und Orgelmusik vom Frühbarock bis zur Moderne, darunter Werke von Mendelssohn-Bartholdy, Rheinberger und Bob Chilcott.
Friedrich Ani erhält den Münchner Literaturpreis, der nur alle drei Jahre vergeben wird; die Preisverleihung fand im Literaturhaus statt, vertreten durch Stadträtin Anne Hübner und Kulturreferent Marek Wiechers.
Darren Almonds Bildband „Fullmoon" (Taschen Verlag) versammelt über 20 Jahre Mondlicht-Fotografie mit extrem langen Belichtungszeiten, die Landschaften in der Ästhetik romantischer Malerei erscheinen lassen.
Nina Chuba holt ihren krankheitsbedingt abgesagten Headline-Auftritt beim Gurtenfestival nach und tritt am 18. Juli 2026 ab 23:45 Uhr auf der Hauptbühne auf; der Samstag ist bereits ausverkauft.
Das Kunstmuseum Liechtenstein zeigt eine Retrospektive der US-amerikanischen Künstlerin Eleanor Antin (1965–2017), die mit Körper, Identität und Rolleninszenierung arbeitet und archetypische Figuren wie König, Ballerina und Krankenschwester in Videos, Fotos und Tableaux vivants verkörpert.
Haftbefehls Ehefrau Nina Anhan gibt Entwarnung zum Gesundheitszustand des Rappers: Per FaceTime habe sie mit ihm gesprochen, es gehe ihm gut, er brauche jedoch Ruhe und wolle derzeit nicht in der Öffentlichkeit stehen.
Olivia Rodrigos Album „You Seem Pretty Sad For A Girl So In Love" führt aktuell die Offiziellen Deutschen Vinyl-Charts an und verdrängt Die Toten Hosen auf Platz drei – begünstigt durch limitierte Editionen und eine junge, physische Tonträger sammelnde Fangemeinde.
Ein Ranking bewertet die wichtigsten Alben der isländischen Band Sigur Rós, von „Ágætis Byrjun" (1999) als Höchstbewerteten bis „Kveikur" (2013) als schwächstem Werk.
Der Dokumentarfilm „Was haben wir gelacht" von Eva Müller und Isabel Schneider beleuchtet anhand von Archivmaterial und Interviews mit Maren Kroymann, Hella von Sinnen, Gaby Köster, Bettina Böttinger und Esther Schweins, wie Comediennes das sexistische Unterhaltungsfernsehen der 1980er bis 2000er Jahre herausforderten.
Lana Del Rey kündigt neben ihrem erwarteten Album „Stove" ein weiteres, noch unbetiteltes Begleitalbum an, das parallel dazu entstanden ist und persönliche Erfahrungen der vergangenen vier Jahre verarbeitet. Ein Veröffentlichungstermin steht noch nicht fest.
Fotograf Andreas Kneitz hat beim Würzburger Kiliani-Volksfest 2026 tausende Bilder aufgenommen; zehn auffällige Aufnahmen aus Festzelt und Fahrgeschäften werden zum letzten Festwochenende präsentiert.
Die Stadtbücherei Traunstein veranstaltet am 31. Juli im Stadtpark den Abend „Projekt Mensch Sein", bei dem Andrea Hinkofer Lyrik vorträgt und Stefan Haberlander mit Gesang, Gitarre und Harp begleitet. Der Eintritt ist frei.
Eine Dystopie voll von Dürre, Brandstiftung und Einsamkeit: Kelela besingt den Untergang – und die Resilienz, die trotzdem Hoffnung spendet.
The-Cure-Bassist Simon Gallup fiel erneut beim Konzert in Athen aus gesundheitlichen Gründen aus; die Band meldet, er befinde sich auf dem Weg der Besserung und sei nahe an der Spielfitness. Sein Sohn Eden Gallup vertrat ihn erneut am Bass.
Das Kunstmagazin WELTKUNST stellt sechs aktuelle Ausstellungen in Salzburg vor, darunter Schauen von Curtis Talwst Santiago, Charlotte Perriand und Ryan Gander in verschiedenen Institutionen der Stadt.
Die Leica Galerie Stuttgart zeigt vom 18. Juli bis 10. Oktober 2026 die Ausstellung „Bless this Couch" mit Arbeiten des Regensburger Fotografen Valentin Goppel, darunter sein USA-Langzeitprojekt „False Prophet Radio" und die preisgekrönte Serie „Zwischen den Jahren".
Zum Lollapalooza Berlin am 17. und 18. Juli werden Regen und Wind erwartet; Besucher sollten wetterfeste Kleidung, Layering und ein faltbares Regenponcho einplanen, Regenschirme sind verboten.
Das Boxset „Summer Magic 1985" der Grateful Dead erscheint am 18. September mit sieben unveröffentlichten Konzerten aus der „Twenty Years So Far Tour" auf 20 CDs, limitiert auf 10.000 Exemplare.