Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
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Die Kammerkonzert-Reihe „Auf da Oim" in Frasdorf zog am 5. Juli über 450 Besucher auf die Niederalmen, wo Musiker der Münchner Philharmoniker bei vier ausverkauften Konzerten auf drei Almen auftraten.
Bayern will die Erforschung seiner NS-Raubkunst in die Hände unabhängiger Experten legen – als Konsequenz des Skandals im vergangenen Jahr. Wie ernst ist es Kunstminister Blume mit seinen neuen Plänen?
Die Stadt Bamberg hat sieben junge Musikerinnen und Musiker für ihre Erfolge beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert" geehrt, darunter das Horn-Duo Müller/Stark mit einem 2. Preis und Pianistin Lea Hugel mit einem 3. Preis.
Nina Chuba tritt am 17. Juli in Spalt am Brombachsee auf; das ausverkaufte Konzert beginnt um 19 Uhr mit Support-Act Dani Lia, Einlass ist ab 17 Uhr, und zum Abend sind Regenschauer und Gewitter angekündigt.
Der Wiener Musiker Bibiza spricht im Interview über sein kommendes drittes Album „Rocknrollst★r", das am 31. Juli erscheint und einen Stilwechsel vom Schmäh-Pop hin zu gitarrenbasiertem Rock markiert.
Die Komikerin Gaby Köster berichtet von finanziellen Sorgen und unzureichender Pflegeversorgung nach ihrem Schlaganfall 2008 und fordert bessere Bedingungen für Pflegekräfte. Zugleich ist sie in dem Dokumentarfilm „Was haben wir gelacht" über das Frauenbild im deutschen TV der 1990er zu sehen.
Die Münchner Festspielpremiere von Händels „Alcina" im Prinzregententheater scheiterte inszenatorisch: Regisseurin Wehner lieferte trotz hochkarätiger Besetzung um Jeanine De Bique und John Holiday weder Zauber noch emotionale Tiefe und erntete Buhrufe, während das musikalische Niveau überzeugte.
Die „Pet Shop Boys“ geben in Berlin ein winziges, intimes Clubkonzert. Es ist großartig schön und es zeigt: Die Traurigkeit hält die Menge als Kitt noch dichter zusammen als die Euphorie.
Tom Cruise spielt in der Komödie „Digger" von Regisseur Alejandro G. Iñárritu einen gealterten Ölbaron, der eine selbst verursachte Katastrophe abwenden muss – mit verändertem Äußeren kaum wiederzuerkennen. Der Film startet am 1. Oktober 2026 in Deutschland.
Bettina Böttinger spricht zu ihrem 70. Geburtstag über persönliche Schicksalsschläge, ihren Podcast und den Dokumentarfilm „Was haben wir gelacht", der Sexismus gegenüber Frauen in der Fernsehunterhaltung thematisiert.
American Aquarium veröffentlichen mit „New Ways to Lose" ihr elftes Album, das Country-Rock mit gesellschaftskritischen und poetischen Texten verbindet und den Zerfall ländlicher Gemeinschaften sowie politische Missstände im amerikanischen Süden thematisiert.
Mick Jagger erklärt, dass die Bezeichnung „Mad Mogul" für Elon Musk im Rolling-Stones-Song „Mr. Charm" kein Angriff, sondern ein Kompliment sei – inspiriert von SpaceX' Rolle bei der Rückholung zweier NASA-Astronauten.
Der Deutsche Kulturrat legt dem Entlastungskabinett der Bundesregierung konkrete Vorschläge zur Modernisierung des Zuwendungsrechts vor, um durch Bürokratieabbau finanzielle und personelle Ressourcen für die inhaltliche Kulturarbeit freizusetzen.
Ikkimels Song „Fußballmänner" wird nach einem viralen ZDF-Morgenmagazin-Auftritt auch in den USA gefeiert, nachdem US-Künstlerin Doechii das Video mit sechs Millionen Followern teilte – der zweite deutsche Sommerhit 2026 nach KitschKriegs „Gut Genug".
Der künftige Chefdirigent leitete am Sonntag den zweiten Konzertabend am Odeonsplatz. Geigen-Shootingstar María Dueñas sprang kurzfristig für die erkrankte Janine Jansen ein.
Der Film „23 000 Leben“ ist inspiriert von einer wahren Geschichte: Eine Gruppe junger Menschen wollte 2016 mit der „Iuventa“ im Mittelmeer Flüchtende retten. Was sagt der echte Kapitän des Schiffs dazu?
Ein Live-Panel-Talk mit Künstlerin Agatha Kosobucki, Influencer Maximilian Pichlmeier und Autor Felix Kosok diskutiert queere Sichtbarkeit in digitalen Räumen zwischen Selbstausdruck und Hasskampagnen – als Teil der Ausstellungsreihe „EXISTENCE – Part 1" der The ___Gallery in Hamburg.
Fünf Alben von John Lennon/Yoko Ono, Lou Reed, Genesis, Atari Teenage Riot und OutKast spalteten Fans und Kritiker, weil sie radikal mit dem Stil ihrer Vorgänger brachen und kommerziell oder künstlerisch scheiterten.
Der Bürgerverein Wunderburg lädt zur Wunderburger Kerwa 2026 vom 16. bis 20. Juli rund um die Pfarrkirche Maria Hilf ein; der Verein feiert dabei zugleich sein 120-jähriges Bestehen.
Anya Taylor-Joy spielt im neuen "Herr der Ringe"-Film "The Hunt for Gollum" die Sindar-Elbin Seren, hat die Tolkien-Bücher aber bislang nicht gelesen und holt dies nun nach.
Der Rolling Stone kürt die besten Alben des bisherigen Jahres 2026, darunter BTS' Comeback-Album „Arirang", Robyns „Sexistential" und Ella Langleys Country-Meilenstein – quer durch alle Genres von Pop über Rap bis Metal.
L7-Bassistin Jennifer Finch ist an einem aggressiven Hirntumor erkrankt und kann nicht an der Abschiedstournee der Band im Herbst teilnehmen. Auf ihren Wunsch hin setzt L7 die „Last Hurrah Tour" ohne sie fort.
Marina Abramović und Anselm Kiefer werden als neue Mitglieder in den Orden Pour le mérite für Wissenschaften und Künste aufgenommen, gemeinsam mit Ernst Fehr und Angelika Nußberger.
Steven Walter, Intendant des Beethovenfestes Bonn, antwortet auf eine Kritik an publikumsorientierten Konzertformaten und plädiert dafür, den Narzissmus der Klassikszene zu überwinden und Konzerte als soziale Ereignisse zu verstehen – ohne dabei künstlerische Substanz aufzugeben.