Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Region: International
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Die Asche des 2023 in Paris verstorbenen Schriftstellers Milan Kundera wurde auf dem Zentralfriedhof seiner Geburtsstadt Brünn beigesetzt, fast drei Jahre nach seinem Tod.
Jasna Fritzi Bauer erzählt in einem sechsteiligen Dolby-Atmos-Podcast die Geschichte des NFT-Projekts „Bored Ape Yacht Club" – vom kometenhaften Aufstieg mit Milliardeninvestitionen bis zum Marktabsturz, Rassismus-Vorwürfen und Sammelklagen gegen Yuga Labs.
Die französische Choreografin Leïla Ka zeigt in „Maldonne" bei der Sommerszene Salzburg mit fünf Tänzerinnen, wie gesellschaftliche Erwartungen an Weiblichkeit und patriarchale Unterdrückung durch Kostüme und Bewegungswiederholungen sichtbar gemacht werden.
The Veils veröffentlichen mit FRAGILE WORLD ein poppigeres, klaviergeprägtes Album, auf dem Finn Andrews Verletzlichkeit und das eigene Dasein als Künstler Mitte 40 besingt.
Graham Coxons 2011 aufgenommenes Album CASTLE PARK erscheint nach 15 Jahren im Archiv endlich: Das countryeske Folk-Rock-Album entstand parallel zu A+E, wurde damals jedoch wegen ausbleibendem Erfolg zurückgehalten.
Jon Batiste dekonstruiert auf seinem Solo-Klavier-Album BLACK MOZART Mozarts Melodien, indem er sie spielerisch auseinandernimmt, in Jazz- und Pop-Kontexte überführt und dabei ihre unsterbliche Beständigkeit herausarbeitet.
Universal Pictures plant eine Fortsetzung des Weihnachtsfilms „Der Grinch" mit Jim Carrey in der Hauptrolle und Ron Howard als Regisseur; beide befinden sich laut „The Hollywood Reporter" in Verhandlungen.
Das Obama Presidential Center and Library eröffnete in Chicago mit einem Staraufgebot: Bruce Springsteen, U2, The Roots, Stevie Wonder, Jennifer Hudson, Christina Aguilera, Eddie Vedder und John Legend traten bei der Eröffnungsfeier auf.
Hugh Jackman spielt in "The Death of Robin Hood" (Kinostart 18. Juni) einen alten, gebrochenen Robin Hood, der mit seiner Vergangenheit ringt. Regisseur Michael Sarnoski dekonstruiert den romantisierten Mythos des Räubers.
Die polnische Experimentalmusikerin Hania Rani thematisiert auf ihrem Album „Non Fiction" Gewalt und Menschlichkeit – vom Warschauer Ghetto bis zu aktuellen Konflikten – und macht diese durch Klang erfahrbar.
Der Bildband „JR – La Caverne du Pont Neuf" dokumentiert die Entstehung von JRs monumentaler Kunstinstallation auf der ältesten Brücke von Paris mit Skizzen, Fotos, Collagen und einem Interview.
Olivia Rodrigo berichtet im Interview, dass manche Superfans bei ihren Konzerten Windeln tragen, um ihren Platz in der ersten Reihe nicht für einen Toilettengang aufgeben zu müssen – ein Phänomen, das sie selbst bereits wahrgenommen hat.
Die Internationale Astronomische Union hat einen Asteroiden offiziell nach dem 2003 verstorbenen Singer-Songwriter Elliott Smith benannt. Der Himmelskörper trägt nun den Namen „Elliottsmith", seine Katalognummer 861969 entspricht Smiths Geburtsdatum.
1910 galt das »Grand Hotel Laurin« in Bozen als eines der modernsten Häuser Europas. Bis heute findet man dort Spuren dieser glorreichen Vergangenheit, der Zeit voraus ist man jedoch im Hotelrestaurant, wo die italienische Küche von morgen gekostet werden kann.
In den Hügeln des Monferrato östlich von Turin befindet sich Europas wohl schönstes Probenzentrum für Tanz. Das Stuttgarter Ensemble von Gauthier Dance arbeitet dort an seinem neuen Stück. Ein Besuch.
Die berühmte Pariser Brücke Pont Neuf ist jetzt ein Gebirge: Die Kunstinstallation des französischen Künstlers JR soll an die Werke Christos und Jeanne-Claudes erinnern. Leider fehlt ihr die nötige Luftigkeit.
Der australische Horrorfilm „Leviticus" von Regisseur Adrian Chiarella setzt Konversionstherapie als übernatürliche Bedrohung in Szene: Ein Dämon erscheint Jugendlichen in Gestalt ihrer Begehrten und macht deren Sexualität zur Waffe gegen sie.
Der französische Künstler Fabrice Hyber zeigt in den Kunstmuseen Thun und Thurgau großformatige Gemälde, die Natur, Landwirtschaft und ökologische Zusammenhänge mit Ölfarbe, Kohle und handschriftlichen Notizen verbinden.
Kim Gordon spricht im Interview über ihr neues Experimental-Noise-Album „Play Me", kritisiert Spotifys niedrige Tantiemen und fordert höhere Vergütung für Musikerinnen und Musiker.
Louvre-Direktor Christophe Leribault warnt den französischen Senat: Das Museum sei „am Ende seiner Kräfte" und stehe vor einem massiven Investitionsbedarf bei veralteter Infrastruktur – nach einem Juwelendiebstahl und anhaltenden Sicherheitsproblemen.
Die Rolling Stones veröffentlichen mit FOREIGN TONGUES ein neues Studioalbum, das in denselben Sessions wie HACKNEY DIAMONDS entstand und stilistisch eng mit diesem verwandt ist, mit Gastauftritten von Robert Smith, Paul McCartney und Steve Winwood.
Post Malone widmete sein Konzert am 16. Juni in Toronto dem verstorbenen Oliver Tree, der bei einem Hubschrauberabsturz über Rio de Janeiro ums Leben kam, und leerte ein Bier zu dessen Ehren auf der Bühne.
Rosalía eröffnete im Madison Square Garden einen zweiabendigen Lauf ihrer „Lux"-Tour mit einer opulenten Bühnenshow, die Ballett, Oper und Pop-Elemente vereinte und das Heritage Orchestra als Begleitband einschloss.
Harry Styles trat beim Meltdown Festival in London mit dem Jules Buckley Orchestra auf und lieferte laut Kritikern die stärkste Performance seiner Solokarriere, darunter eine bewegende Version von „Bridge Over Troubled Water".