Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
Region: International
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Der Animationsfilm „Wenn der Wind weht" (1986) schildert das hilflose Sterben eines älteren Ehepaars nach einem Atomangriff und kritisiert die britischen Zivilschutzanweisungen „Protect and Survive" als wirkungslos; der Film spiegelt die Nuklearangst des Kalten Kriegs wider, die auch die Popmusik jener Ära prägte.
Die österreichische Performance-Künstlerin Holzinger zeigt auf der Biennale eine Installation, bei der Besucher Urin spenden, der aufbereitet in einen Glaskubus geleitet wird, in dem Stuntfrauen stundenlang verweilen.
Die Dresden Dolls haben ihr Durchbruchsalbum YES, VIRGINIA zum 20. Jubiläum komplett neu eingespielt – inspiriert von Taylor Swifts Neuaufnahmen ihres Backkatalogs – und beweisen damit, dass ihr feministischer Cabaret-Punk nichts an Aktualität verloren hat.
Wann braucht ein Frauenkörper einen Warnhinweis? Die Diskussion um Ariana Grande zeigt, dass die Öffentlichkeit lernen muss, wann es Zeit ist, einen Schritt zurückzutreten.
Der französische Schriftsteller und Goncourt-Preisträger Didier Decoin ist gestorben.
Der Veranstalter SJM Concerts hat die Genehmigung für Konzerte in Knebworth mit bis zu 125.000 Besuchern erhalten, was ein Oasis-Comeback 2027 an dem legendären Ort wahrscheinlicher macht.
Canon nimmt 2026 zum 37. Mal in Folge an Visa pour l'Image in Perpignan teil, vergibt zwei Projektstipendien an Meeri Koutaniemi und Axel Javier Sulzbacher und präsentiert Technologien zur Bildauthentizität nach C2PA-Standard.
Das Album „Foreign Tongues" der Rolling Stones stieg in den US-Billboard-Charts nur auf Platz 7 ein und fiel danach auf Rang 131, da die Band kaum Streaming-Zahlen generiert und fast ausschließlich über CD und Vinyl verkauft.
Der bayerische Countertenor Klaus Nomi wird in den 1970ern in New York mit grotesken Auftritten zwischen Kunstlied und New Wave zum Kultstar und stirbt 1983 als eines der ersten prominenten AIDS-Opfer.
A$AP Rocky verrät in der Talkshow „The Jason Lee Show", dass Rihanna derzeit aktiv an ihrem neuen Album „R9" arbeitet – dem Nachfolger von ANTI aus dem Jahr 2016.
Die Rolling Stones veröffentlichen mit „Foreign Tongues" ihr zweites Studioalbum seit 2023, das bluesgeprägte Rock-Songs mit politischen Texten über Autokraten und Elon Musk verbindet. Mick Jagger spricht im Interview über die Entstehung, die Zusammenarbeit mit Produzent Andrew Watt und mögliche Tourpläne.
Der TASCHEN-Verlag veröffentlicht die ersten 23 Marvel-„Star Wars"-Comics von 1977–1979 als großformatigen Sammelband, der experimentelle Figuren und Handlungsstränge vor dem heutigen Disney-Kanon dokumentiert.
Beim Lollapalooza in Chicago sorgten neben Auftritten von Olivia Rodrigo, Charli XCX und Jennie von BLACKPINK auch bizarre Randszenen für Aufsehen: Fans urinierten in Tüten und ließen diese als „Stagediving"-Pakete fliegen, zudem entstand ein spontanes Schlamm-Wrestling-Event.
„Spider-Man: Brand New Day" mit Tom Holland bricht Kassenrekorde und hat weltweit über 1,15 Milliarden Dollar eingespielt. Sony-Chef Tom Rothman hofft auf einen fünften Teil, konkrete Gespräche mit Holland gibt es jedoch noch nicht.
Bei der Trauerfeier für den am 29. Juli bei einem Motorradunfall gestorbenen irischen Singer-Songwriters Glen Hansard in der St. Patrick's Cathedral Dublin trugen Bono und The Edge eine umgeschriebene Version von „Beautiful Day" vor; zu den Trauergästen zählten Eddie Vedder, Hozier und Markéta Irglová.
Der Singer-Songwriter D4vd (David Anthony Burke) ist des Mordes an der 14-jährigen Celeste Rivas Hernandez angeklagt, die er laut Staatsanwaltschaft erstach, zerstückelte und in seinem Tesla versteckte, um sexuellen Missbrauch zu vertuschen.
Die Dokumentation „Neil Peart: No One's Disciple" feiert am 23. September Premiere auf CBC und zeigt Rush-Mitgründer Geddy Lee und Alex Lifeson gemeinsam mit Gastdrummern wie Chad Smith, Stewart Copeland und Danny Carey, die Rush-Songs spielen und Pearts Einfluss würdigen.
Elliot Page vergleicht Christopher Nolans Drehbuch zu „The Odyssey" mit „Inception" und beschreibt seine Reaktion darauf als „atemlos". Er spielt darin die Figur Sinon, einen ithakischen Soldaten.
Zisterzienserpater Karl Wallner wird ab September geistlicher Mitherausgeber der katholischen Wochenzeitung „Die Tagespost" und übernimmt die geistliche Begleitung der Redaktion sowie Beratung in theologischen und medialen Fragen.
Die Bregenzer Festspiele verzeichnen zur Halbzeit der Saison 2026 rund 133.000 Besucher und einen Tagesrekord von 15.000 Gästen am 1. August. „La traviata" auf der Seebühne ist mit 100 Prozent Auslastung ausverkauft.
Bright Lights (Heather Bright) hat bestätigt, dass ein unveröffentlichter Song existiert, an dem sie gemeinsam mit Avicii und David Guetta gearbeitet hat, und erwägt, das Stück zu veröffentlichen.
Thomas Perles Stück „WEGENER vergangen vergessen vorüber" thematisiert die verdrängte NS-Vergangenheit eines fiktiven Gasthauses in der steirischen Provinz; Martin Kreidt inszenierte die Uraufführung im Griessner Stadl in Stadl an der Mur mit grotesk überzeichnetem Spiel.
ARTE überträgt Bizets „Carmen" in einer Neuinszenierung von Gabriela Carrizo live aus den Salzburger Festspielen, mit Asmik Grigorian in der Titelrolle und Teodor Currentzis am Pult, am 8. August um 21:45 Uhr.
Der Beatles-Debütsingle „Love Me Do" (1962) ist laut Kritiker Rob Sheffield die nervöse Unerfahrenheit der Band anzuhören, da Paul McCartney den Hook erstmals sang, nachdem George Martin John Lennon zur Mundharmonika wechseln ließ.