Pressespiegel
Tägliche Kulturberichterstattung aus Bayern und darüber hinaus
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Schon wieder „Livin On a Prayer“? Die Musikauswahl für die WM-Trinkpausen klingt nach Monokultur. Der Eindruck täuscht nur ein bisschen.
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Wer darf in Zukunft in der Nazarethkirche beten? Wer darf darüber mitentscheiden? Und was darf vorab auf welcher Einladung abgedruckt werden? Über diese Fragen ist in Bogenhausen ein erbitterter Polit-Streit entbrannt.
Seit mehr als 40 Jahren lebt Jocelyn in Bayern – und die Wiesn ist für sie längst Herzensangelegenheit. Mit ihrer Begeisterung für Tracht und Tradition bewirbt sie sich nun um den Titel Wiesn-Madl 2026.
Das 43. Filmfest München ist zu Ende gegangen. Die M94.5-Sendung „Filmfabrik" bespricht ausgewählte Festivalfilme, darunter den dystopischen „Morgen war Krieg", das Musikdrama „Downbeat" und das Biopic „Bruno – Der junge Kreisky".
Das Murnauer Volksfest startet am Freitag, 10. Juli, mit dem neuen Festwirt Robert Schmidt. Am Sonntag, 12. Juli, wird nach Jahrzehnten im Bierzelt wieder geboxt.
Handgemachte Dirndl von der Uroma und ein Herz für bayerisches Brauchtum: Lea engagiert sich im Trachtenverein und lebt Tradition nicht nur zur Wiesn. Mit dieser Leidenschaft bewirbt sie sich um den Titel des tz-Wiesn-Madls 2026.
Schon als kleines Mädchen war das Oktoberfest für diese gebürtige Münchnerin das Größte. Nadine will ihre Begeisterung für die Wiesn jetzt beim Wiesn-Madl-Wettbewerb unter Beweis stellen.
Disneys Realverfilmung des Animationsklassikers „Vaiana" kopiert das Original fast identisch, punktet mit Newcomerin Catherine Laga'aia und Dwayne Johnson, schwächelt jedoch bei Visualität und Computeranimationen.
Die Pussycat Dolls (Nicole Scherzinger, Kimberly Wyatt, Ashley Roberts) spielen am 14. September 2026 im Rahmen ihrer „PCD Forever"-Reunion-Tour in der Münchner Olympiahalle, mit Lil' Kim und Deja Vu als Supporting Acts.
Das Valentin-Karlstadt-Musäum im Münchner Isartor hat nach zweieinhalb Jahren Schließung wiedereröffnet – mit einer neu gestalteten Etage zu Liesl Karlstadt und überarbeiteten Ausstellungen zu Karl Valentin und den Münchner Volkssängern.
Eva Trobischs Spielfilm „Etwas ganz Besonderes" zeichnet anhand einer ostdeutschen Familie in Greiz ein subtiles Porträt der Nachwendezeit, das gesellschaftliche Verwerfungen durch alltägliche Gesten sichtbar macht, statt sie programmatisch zu benennen.
170 Athletinnen und Athleten von Makkabi Deutschland nehmen an der Maccabiah in Israel teil und verbinden Sport mit jüdischer Identität und Solidarität – die Delegation gewann bis Redaktionsschluss 96 Medaillen.
Der erste Trailer zur Verfilmung von Juli Zehs Roman „Corpus Delicti" ist erschienen; mit Damian Hardung und Hannah Herzsprung erzählt der Film von einer dystopischen Überwachungsgesellschaft. Kinostart ist am 1. Oktober 2026.
Die irische Bildhauerin Daphne Wright zeigt im Bildhauermuseum Skulpturen ihrer heranwachsenden Söhne, die aus vergänglichen Materialien wie Gips und ungebranntem Ton gefertigt sind und Identität, Zeitlichkeit sowie das emotionale Gewicht alltäglicher Gesten thematisieren.
Der Film „Virginia Woolf's Night and Day" mit Elyas M'Barek scheitert dem Titel zufolge als feministische Komödie und wird als peinliches Desaster bewertet.
David Garrett spielt am 21. August ein Open-Air-Konzert auf dem Münchner Königsplatz, bei dem er mit seinem Programm „Millennium Symphony" Klassik und Pophits der letzten 25 Jahre für Violine und Sinfonieorchester verbindet.
Der jüdische Künstler Alon Ishay markierte das Wiener Karl-Lueger-Denkmal mit Stickern und Sprühkreide, woraufhin die Polizei einschritt und ein Passant antisemitische Parolen rief. Der Autor fordert die Entfernung des Denkmals aus dem öffentlichen Raum.
Ministerpräsident Markus Söder hat die Bayernausstellung 2026 „Brennpunkt Bayern. Hitler und der Kampf um die Demokratie" im Haus der Bayerischen Geschichte in Regensburg eröffnet, die bis August 2027 Bayerns Rolle beim Aufstieg des Nationalsozialismus in den 1920er Jahren beleuchtet.
Ali Wong gehört zu den größten Comedy-Stars auf Netflix – und zu den lustigsten Erzählerinnen, wenn es um die Abgründe eines Frauenlebens geht. Warum, das zeigt auch ihr Auftritt in München.
Die Münchner Kammerspiele suchen einen neuen Chef. Doch die Stadt drückt sich um klare Worte, Intendantin Barbara Mundel fühlt sich übergangen. Zum Ende einer nicht ganz glücklichen Beziehung.
Zum 100. Geburtstag von Oswald Mathias Ungers (1926–2007) zeigt das MAKK Köln bis 27. September die Ausstellung „O.M. Ungers – Architektur als Idee", die den einflussreichen deutschen Architekten und Theoretiker als Gestalter von Bauten, Möbeln und Gärten würdigt.
Das IMPULS Festival für Neue Musik Sachsen-Anhalt feiert 2026 sein 20. Jubiläum mit zwölf Uraufführungen von 19 Komponist*innen aus fünf Ländern und wird erstmals von der Ernst von Siemens Musikstiftung gefördert.
Blumige Mordmetaphern, der Flow eines quirligen Jazz-Trompeters: Wer in diesem Jahr nur einen neuen Lieblingsrapper entdecken möchte, sollte sicherstellen, dass es sich um Prof handelt.